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Magnus Gottfried Lichtwer: Fabeln - Kapitel 45
Quellenangabe
typefable
booktitleLichtwer's Fabeln
authorMagnus Gottfried Lichtwer
year1842
firstpub1748
publisherBibliographisches Institut
addressHildburghausen und Amsterdam
titleFabeln
pages188
created20110426
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Der Weise und der Alchymist.

                    Gesund und fröhlich, ohne Geld,
        Lebt' einst ein Weiser in der Welt.

    Ein Fremder kam zu ihm, und sprach: auf meinen Reisen
        Hört' ich von deiner Redlichkeit;
        Du bist ein Phönix uns'rer Zeit.
        Nichts fehlt dir, als der Stein der Weisen.
Ich bin der Trismegist, vor dem sich die Natur
Stets ohne Schleier zeigt; ich habe den Merkur,
Durch den wir schlechtes Blei in feines Gold verkehren,
        Und diese Kunst will ich dir lehren.

            O dreimal großer Trismegist!
Versetzt der Philosoph, du magst nur weiter reisen;
Der ist kein Weiser, dem das Gold so schätzbar ist.
Vergnügt seyn ohne Gold, das ist der Stein der Weisen.

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