Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Magnus Gottfried Lichtwer: Fabeln - Kapitel 42
Quellenangabe
typefable
booktitleLichtwer's Fabeln
authorMagnus Gottfried Lichtwer
year1842
firstpub1748
publisherBibliographisches Institut
addressHildburghausen und Amsterdam
titleFabeln
pages188
created20110426
sendergerd.bouillon@t-online.de
Schließen

Navigation:

Der Esel und die Dohle.

                Ein Esel mochte lüstern seyn,
    Und wollt' auf öffentlichen Gassen
    Sein lieblich Stimmchen hören lassen,
    Er hob abscheulich an zu schrein.
    Die, so daselbst vorüber gingen,
    Verwünschten, schimpften ihn dafür.
    Pfui, sagte man, das garst'ge Thier,
    Es brüllt, daß uns die Ohren klingen.

        Nur eine Dohle saß dabei,
    Die das ertödtende Geschrei,
    Das alle Welt mit Recht verfluchte,
Allein bewunderte, und nachzumachen suchte.

* * *

        Ein Narr trifft alle Mal noch einen größern an,
    Der ihn nicht g'nug bewundern kann.
 << Kapitel 41  Kapitel 43 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.