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Magnus Gottfried Lichtwer: Fabeln - Kapitel 19
Quellenangabe
typefable
booktitleLichtwer's Fabeln
authorMagnus Gottfried Lichtwer
year1842
firstpub1748
publisherBibliographisches Institut
addressHildburghausen und Amsterdam
titleFabeln
pages188
created20110426
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Phöbus und sein Sohn.

            Der Mond trat zwischen Sonn' und Erde,
Sein Schatten deckte Höh' und Grund,
Und auch die Trift, wo bei der Heerde
Ein Hirt und Sohn des Phöbus stund.

    Der Hirte rief voll Furcht und Zagen:
Mein Vater, du verlierst den Schein;
Wie kann der heitern Gottheit Wagen
Des Lichtes Quell, und dunkel seyn?

    Du irrst, sprach Phöbus, deine Hürden
Sind blos der Ort, der dunkel ist,
Du suchst mir Fehler aufzubürden,
Womit du selbst umnebelt bist.

* * *

    Zwischen Gott und unsern Sinnen
Steht die Menschheit mitten innen,
Und verbirgt vor uns sein Licht;
Wir sind dunkel, Gott ist's nicht.
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