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Iwan Andrejewitsch Krylow: Fabeln - Kapitel 93
Quellenangabe
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typelegend
authorIwan Andrejewitsch Krylow
titleFabeln
publisherVerlag Philipp Reclam jun. Leipzig
seriesReclams Universal-Bibliothek
volumeBand 143
printrun5. Auflage
year1976
firstpub1874
translatorFerdinand Löwe
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20100318
modified20170607
projectidb7f4ecb8
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92. Die Brachsen

In einem großen Gartenteich,
sein Wasser blinkte wie Kristall,
da hatten Brachsen einst ihr Reich.
Truppweis' am Ufer spielten sie nicht zage,
und golden, schien es, flossen ihre Tage;
als auf einmal
der Herr befahl,
hineinzutun an fünfzig Hechte.
»Hilf, Himmel«, rief ein Freund,
»tust du das Rechte?
Wie ist denn das gemeint?
Da bleibt ja von den Brachsen nicht die Spur;
weißt du nicht, daß der Hecht gefräßig wird genannt?« –
»Spar deine Worte nur«,
sagt lächelnd drauf der Herr, »mir ist das wohlbekannt;
doch könntest du mir sagen,
woher du weißt, daß Brachsen mir behagen?«

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