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Iwan Andrejewitsch Krylow: Fabeln - Kapitel 59
Quellenangabe
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typelegend
authorIwan Andrejewitsch Krylow
titleFabeln
publisherVerlag Philipp Reclam jun. Leipzig
seriesReclams Universal-Bibliothek
volumeBand 143
printrun5. Auflage
year1976
firstpub1874
translatorFerdinand Löwe
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20100318
modified20170607
projectidb7f4ecb8
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58. Der Schatten und der Mensch

Es wollt' ein Kauz einst haschen seinen Schatten.
Er geht ihm nach – der weicht – er schreitet baß –
der Schatten auch – er läuft bis zum Ermatten –
wie flink er ist, der Schatten wird nicht laß
und gibt sich nicht, als wär's ein Schatz.
Da dreht der Mensch sich um mit einem Satz –
und sieh, ihm nach jagt nun der Schatten.
Ihr Schönen, oft hab' ich gehört –
ihr meint doch nicht? Gewiß es gilt nicht euch –,
nein, daß Fortuna auch uns so betört.
Der eine geht ins Zeug
und müht sich ab, sie zu erlangen –
der andre, der sich, scheint's, nicht an die Dame kehrt,
dem grade ist sie nachgegangen.

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