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Iwan Andrejewitsch Krylow: Fabeln - Kapitel 14
Quellenangabe
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typelegend
authorIwan Andrejewitsch Krylow
titleFabeln
publisherVerlag Philipp Reclam jun. Leipzig
seriesReclams Universal-Bibliothek
volumeBand 143
printrun5. Auflage
year1976
firstpub1874
translatorFerdinand Löwe
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20100318
modified20170607
projectidb7f4ecb8
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13. Der große Herr und der Philosoph

Ein großer Herr, der einst in müß'ger Stunde
mit einem Weisen allerlei besprach,
sagt' ihm: »Du kennst die Welt doch aus dem Grunde,
und dir liegt alles offen wie der Tag.
So gib mir Kunde,
wie's kommt, daß, was wir immer gründen,
Akademien, Tribunale, Kunstverbände,
sofort, wenn trocken kaum die Wände,
die ärgsten Ignoranten sich drin finden?
Gibt es dagegen keinen Bann?« –
»Ich glaube kaum«, versetzt der weise Mann,
»mit solchen Körperschaften, nur ich sag's nicht laut,
ist's wie mit Häusern, die von Holz gebaut.« –
»Wie das?« – »Ja, sieh, ich habe jüngst eins aufgeführt,
und ehe ich noch selber es bezogen,
da hatten längst schon, ungelogen,
die Schaben sich drin einquartiert.«

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