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England. Erster Band

James Fenimore Cooper: England. Erster Band - Kapitel 4
Quellenangabe
typereport
authorJames Fenimore Cooper
titleEngland. Erster Band
publisherVerlag von Gottfr. Basse
year1837
translatorA. von Treskow
correctorJosef Muehlgassner
secondcorrectorHerbert Niephaus
senderwww.gaga.net
created20130918
modified20140825
projectid47d9f574
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Zweiter Brief.

Dem Herrn Hauptmann W. B. Shubrick.

Canterbury. – Die Kathedrale. – Straße nach London. – Ankunft in London. – Englische Ordnung. – Yankee Doodle. – Logirhäuser.

Früh am nächsten Morgen, als ich aus dem Fenster sah, erblickte ich einen Herrn mit einer Jagdmütze und einem rothen Rock, der so eben im Hofe sein Pferd bestieg. Er hatte am Tage vorher in der Umgegend gejagt, und war dem Anscheine nach die Nacht über im Gasthofe geblieben. Bald darauf gingen wir, um die Metropolitankirche von England zu besehen.

Canterbury ist nicht eben ein Ort von Bedeutung, doch ist die Stadt sehr nett. Von Frankreich kommend fielen uns die Häuser als äußerst niedrig auf, obgleich es eigentlich ganz die nämlichen Gebäude sind, wie man sie überhaupt in den Landstädten trifft.

Burlington, Trenton, Willmington, Bristol, Chester u. s. w. werden Ihnen eine sehr richtige Idee von diesen kleinen Provinzialstädten geben, wie Baltimore – seine Nachtmützen abgerechnet – es von einer größern thun wird. Man sagt gewöhnlich, Boston gleiche mehr einer englischen Stadt, als irgend eine in Amerika; nach meiner Meinung ist jedoch die Aehnlichkeit bei Baltimore im Ganzen und bei Philadelphia in einzelnen Theilen größer. In diesem letzteren Orte finden sich ganze Stadtviertel, die man, wenn sie nicht so regelmäßig wären, für Theile von London nehmen könnte; obschon es wieder einige giebt, die nur ganz allein Philadelphia eigen sind. Was New-York anbelangt, so ist es ein vollständiger Trödelmarkt, auf welchem der schmutzige Putz der Damen von leichtfertiger Tugend neben den elenden Kleidern der Armuth ausgekramt liegen.

Als wir durch die Straßen von Canterbury gingen, leitete ich die Aufmerksamkeit meiner Begleiter auf die kleine Gestalt der Bewohner. Ich bin überzeugt, die Durchschnittsgröße der Menschen, die wir seit unserer Landung gesehen, betrug einen Zoll weniger als die Bewohner unserer Städte. Und dennoch befanden wir uns im Herzen von Kent, einer Grafschaft, die, wie die Engländer sagen, den schönsten Menschenschlag der ganzen Insel enthalten soll. Obgleich klein hatten die Leute doch einen gewissen bescheidenen Anstrich, der bei allen Manieren den Franzosen dieser Classe gänzlich abgeht. Madame – war über diese Eigenthümlichkeit bei ihrem eignen Geschlecht äußerst entzückt, und fühlte sich dadurch sehr an ihre Heimath erinnert. Selbst die Aermsten trugen auf den Straßen eine Art Hut, und die meisten jene rothen Mäntel, die unter den Frauen der Landleute in Amerika so gewöhnlich sind. Die Leute schienen in dieser Beziehung eine Mode aufgenommen zu haben, die bei uns seit vierzig Jahren schon nicht mehr gefunden wird.

Die Kathedrale von Canterbury ist eine schöne Kirche, ohne zu den besten ihrer Art zu gehören. Sie ist weder so reich, noch so groß wie einige, die man in England findet; und sie steht in dieser Beziehung den meisten Kirchen des Continents nach; dennoch ist es ein großes und edles Gebäude, dessen Länge über 500 Fuß beträgt. Gleich allen großen Kirchen in England ist diese Kathedrale frei von jenen elenden Anbauten, womit die Habgierigkeit der Geistlichen in Frankreich gewöhnlich diese Gebäude verunstaltet. Sie steht gesondert von allen übrigen Häusern auf einem grünen Platze. Schon dies war an und für sich ein großer Reiz im Vergleich mit dem schlechten Pflaster und Schmutz, den man auf der andern Seite des Canals gewöhnlich bei den Kirchen trifft.

Wir fanden den Official das Morgengebet im Chor abhalten. Es kam uns sonderbar vor, nach dem lateinischen Geplärre der wohlgenährten Priester in Frankreich unsern eigenen, schönen Gottesdienst einmal wieder in unserer Sprache zu hören, und wir wohnten ihm mit Ehrfurcht bei. Die englischen Kathedralen haben noch so viel von den alten Einrichtungen beibehalten, daß sie sogar noch ihre Capitel besitzen; anstatt der alten Säulengänge befindet sich jedoch, da die protestantischen Geistlichen verheirathet sind, rund um die Kirchen eine Reihe sauberer Häuser, worin sie mit ihren Familien wohnen. Ich glaube, man nennt diese Gebäude eine Close, ein Wort, welches wir in Amerika nicht gebrauchen, und das so viel wie Sackgasse bedeutet, da es keine Straße ist, die eine Passage gestattet.

Es ist mir stets seltsam vorgekommen, daß ein Mann von Bildung im Stande ist, eine dieser Sinecuren anzunehmen, darin zu essen, zu trinken, fröhlich zu sein, und fett und rund zu werden, und sich einzubilden, er diene Gott. Aber der Mensch gewöhnt sich an jegliche Abgeschmacktheit. Wenn Christus wieder auf Erden erschiene und seine Lehre von der Selbstverläugnung und Demuth predigte, so würden Diejenigen, welche diese Lehren nach den neueren Begriffen durchführen wollten, nicht allein für Narren gehalten werden, sondern man würde auch glauben, daß sie andere Leute für eben so schwachköpfig wie sich selbst hielten; aber die Zeit hat die Mißbräuche geheiligt, welche durch Habsucht und Unwissenheit eingeführt wurden.

In der Kathedrale von Canterbury ist Becket ermordet worden: hier stand sein Altar, und er war Jahrhunderte lang das Ziel frommer Pilgerfahrten; er verdiente die Heiligsprechung, auf den Stufen des Altars erschlagen worden zu sein. Thomas Becket, bekannt unter dem Namen Thomas von Canterbury, und berühmt durch die Rolle, die er unter Heinrich II. Regierung spielte, ist 1119 geboren, und wurde 1170 zu London durch vier englische Edelleute am Altar seiner Kirche ermordet, weil er sich als Bischof den Unwillen des Königs zugezogen hatte. Anm. d. Uebers. Die Kirche enthält außerdem noch viele andere Merkwürdigkeiten dieser Art; doch Beschreibungen solcher Sachen sind gewöhnlich sehr überflüssig.

Nachdem wir den größten Theil des Vormittags mit dem Besehen von Merkwürdigkeiten hingebracht, tranken wir Thee à l'Anglaise und reisten weiter. Der Weg führte uns durch Rochester, Sittingbourne, Chatham, Gravesend und Woolwich. Die Entfernung betrug nur fünf und funfzig englische Meilen, und wir kamen mindestens durch fünf Städte, welche durchschnittlich 10,000 Einwohner hatten. Obgleich das Wetter sehr windig und rauh war, so sah ich doch fortwährend aus dem Kutschenfenster, und setzte mich lieber dem markerstarrenden Februarwinde aus, als daß ich einen merkwürdigen Gegenstand versäumt hatte, an dem unser Weg vorüberführte. Im Laufe des Morgens sahen wir eine Gesellschaft berittener Herren mit einer Kuppel Hunde durch ein Runkelrüben-Feld jagen; was sie jedoch eigentlich verfolgten, konnten wir nicht entdecken.

Sie wissen wahrscheinlich, daß Sheerneß am Medway eine der größten Seestationen Englands bildet. Wir kamen nicht unmittelbar durch diese Stadt, doch bildet Chatham fast einen Theil derselben. Der Fluß lag voller Schiffe, so wie die Themse bei Gravesend. Die meisten Fahrzeuge an diesem letzteren Orte waren Fregatten, die alle in Reihen lagen, und gut im Stande zu sein schienen.

Es ist bei den Postillons in England eine Ehrensache, auf den Straßen alle Schnellposten hinter sich zu lassen. Zu diesem Zweck haben sie auch schon ganz andere Pferde, – Thiere, die besser auf den Füßen als bei Leibe sind. Gewöhnlich haben diese auch eine geringere Last zu ziehen, und daher wird es den Postillons leicht, ihrer Ehre zu genügen. Die ruhige, ernste Weise gefiel mir, mit welcher man nach der Erreichung dieses Hauptzweckes strebte. Doch wurde dabei Alles sorgfältig vermieden, was die Absicht eines Wettrennens hätte verrathen können.

Der furchtbare Shootersberg hatte keine Schrecken mehr, und was Blackheath anbetrifft, so sah es mehr einem grünen Dorfplatz als einer Wüste ähnlich. Die guten Chausseen, die Schnelligkeit der Pferde und mehr als Alles dies, die Creditbriefe haben Wegelagerer und Straßenräuber zu einer sehr seltenen Erscheinung in England gemacht; Anfälle dieser Art findet man jetzt häufiger in Frankreich, wo sich vor kurzer Zeit mehrere Beispiele ereignet haben. Ein einziger Straßenräuber soll beim Mondenschein eine Diligence geplündert haben! Diese Geschichte ist so abgeschmackt, daß man wünscht, sie möchte wahr sein.

Indem man auf diesen herrlichen Straßen in vollständiger Sicherheit alle Stunde zehn bis elf englische Meilen zurücklegt, wird man unwillkürlich an Fieldings Gemälde mit den Fuhrleuten, den buntscheckigen Passagieren und den Wegelagerern erinnert.

Bald erreichten wir die zerstreut liegenden Vorstädte von London. Ich kann Ihnen keine richtige Idee von dem Wege geben, den wir durch die Stadt nahmen; er führte uns jedoch durch eine Reihe von Straßen, die mit Häusern aus schmutziggelben Backsteinen besetzt waren, bis wir plötzlich die Waterloo-Brücke erreichten. Nachdem wir diese passirt hatten, bogen wir nach dem Strand ein, und wurden beim Hotel von Madame Wright in der Adamsstraße, Adelphi abgesetzt. Vierzig Jahre früher würden wir uns hier in Bezug auf Hotels in der Mitte der »fashionablen Welt« befunden haben, wohingegen wir jetzt schon im äußersten Thule wohnten.

Der Strand läuft, wie sein Name schon andeutet, mit dem Fluß parallel, und zwar nicht in allzu großer Entfernung von seinem Ufer, so daß zwischen ihm und dem Fluß ein Raum zu einer großen Anzahl von kurzen Straßen bleibt. Die meisten derselben sind eigentlich nur Plätze, da sie an der einen Seite keinen Ausgang haben; und sie enthalten die meublirten Wohnungen, in denen es einem feinen Manne allenfalls noch gestattet ist, sich einzumiethen. Als ich jedoch einem meiner Freunde erzählte, daß wir in Adams-Street abgestiegen wären, sagte er mir, wir hätten auf keinen Fall östlich von Charing Croß gehen sollen. Hierauf gaben wir jedoch nicht eben viel, und wir erquickten uns sehr bald an dem vortrefflichen Thee der Madame Wright.

Ein großer Vorzug Englands ist die unvergleichliche Ordnung, worin Alles gehalten, und die vortreffliche Weise, womit Alles verrichtet wird. Man sieht keine gesprungene Tasse, keinen Milchtopf mit einer abgebrochenen Tülle, kein dünnes, abgeschliffenes Messer, keine Gabel, an der ein Zinken länger wäre als der andere, keine Kutsche mit einer zerbrochenen Scheibe, keine verbogene Feuerzange oder Schaufel, kein Messer, das nicht schneidet, keinen Zucker in Stücken zu groß für den Gebrauch, keinen ungebürsteten Hut, keine Diele mit einem Astloch, keine lärmende Diener, keinen zerrissenen Klingeldraht, kein Fenster, das nicht zu öffnen oder zu schließen geht, keine zerbrochene Fensterscheibe, noch irgend ein Ding, welches der Reparatur bedürfte. Natürlich sieht diese Dinge nur der nicht, welcher Geld hat. In Frankreich trifft man die Hälfte dieser Unordnungen bei seidenen Vorhängen und großen Spiegeln, wenn gleich er sich in dieser Beziehung auch mit jedem Tage bessert. Wir in Amerika hingegen bauen in einem ungeschickten Maßstabe, meubliren mit vielen Kosten, und nehmen zu Auskunftsmitteln unsere Zuflucht, wenn die Sachen anfangen, schlecht zu werden. Wir sind in dieser Beziehung nicht so übel, wie die Irländer es sein sollen; wer jedoch darauf besteht, die Sachen genau so zu erhalten, wie sie eigentlich sein müssen, wird gewöhnlich für höchst unvernünftig gehalten, ganz besonders etwas tiefer im Lande hinein. Wir begnügen uns damit, die Verdienste eines gewissen Comforts anzuerkennen, ohne jedoch etwas zu thun, uns diese zu erwerben. Es fehlt uns an Dienern, und die mechanischen Arbeiten sind zu theuer. Der niedrige Preis hat mich überrascht, zu welchem man sich in diesem Lande häusliche Bequemlichkeiten aller Art verschaffen kann; und ich bin überzeugt, die gewöhnlichsten Erzeugnisse der englischen Manufacturen kosten den Konsumenten in Amerika das Dreifache des eigentlichen Preises.

Am zweiten Abend unseres Aufenthaltes in London traten einige Straßenmusikanten unter unser Fenster, und brachten uns eine Musik. Sie hatten mehrere Sachen vergebens gespielt, denn ich lag auf dem Sopha und las; endlich gelang es ihnen aber dennoch, mir eine halbe Krone aus der Tasche zu locken, indem sie plötzlich unser Volkslied » Yankee Doodle!« anstimmten. Auf jeden Fall hat John Bull erfahren, daß wir uns auf dieses Lied etwas einbilden. Sie können sich unmöglich die Wirkung vorstellen, die es hier in den Straßen von London auf mich machte, obgleich wir beide es früher unzählige Male mit der größten Gleichgültigkeit hörten. Mir ist später von einem Musiklehrer erzählt worden, es sei eine deutsche Melodie. Er spielte sie mir vor, jedoch mit einem Takt und Ausdruck, der ihren Charakter vollständig veränderte. Die Engländer haben wenig eigene Nationalmelodien; ihre meisten Lieder sind alten deutschen Volksliedern nachgebildet; sie lieben keine andere Musik als den Klang des Goldes.

Ich kann Ihnen nicht sagen, wie viel meublirte Zimmer und Häuser London enthält; doch ist ihre Anzahl ganz unendlich groß. Man kann sie zu allen Preisen und mit jeglichem Grade von Comfort und Eleganz haben. Der Andrang der Menschen nach der Stadt ist während der Saison so groß, daß es Zeiten giebt, wo man durchaus keine Wahl hat; wir waren jedoch noch früh genug gekommen, um uns eine Wohnung nach unserm Sinn aussuchen zu können. In einer Sache wurde ich sehr getäuscht. Die Engländer sind unbestritten in allen Dingen, die sich auf ihre Häuser beziehen, ein äußerst reinliches Volk; und dennoch sind die meublirten Wohnungen von London im Allgemeinen nicht immer so nett, wie die von Paris. Hieran mag wohl der Gebrauch der Steinkohlen Schuld sein. Nachdem wir einen ganzen Tag damit zugebracht, Zimmer zu besehen, hatten wir kaum einige gefunden, die uns reinlich genug vorkamen. Am nächsten Morgen sah ich mich in einem neuen Stadtviertel um, wo es uns etwas besser erging; doch trafen wir die Spuren der Heizung mit Steinkohlen überall.

Wir mietheten endlich ein kleines Haus am St. James-Platz, einer schmalen, kleinen Sackgasse, die mit der Straße gleiches Namens in Verbindung steht, und dem Schloß und den Parks ganz nahe liegt. Wir haben ein kleines, ganz einfach meublirtes Wohnzimmer, ein Eßzimmer und drei Schlafzimmer mit dem Gebrauch der Küche, wofür wir täglich eine Guinee bezahlen. Die Leute im Hause kochen für uns, gehen für uns auf den Markt, und reinigen unsere Zimmer, während unsere eigenen Leute uns bedienen. Außerdem bezahle ich für jede Heizung noch einen Schilling, und da wir an jedem Tage drei Heizungen nöthig haben, so macht dies wöchentlich auch noch eine Guinee. Dies war, wie Sie sich erinnern müssen, während der sogenannten Saison; zu einer andern Zeit würde man vielleicht dasselbe Haus für das halbe Geld zu miethen bekommen.

Viele Leute miethen diese meublirten Hauser jahrweis, und noch mehr vierteljahrweis. Ich bemerkte mit Erstaunen, daß sich die Häuser in unserer Nähe allmählig mit Leuten von Stand füllten, welches ich an den Equipagen erkannte, die täglich vor den Häusern hielten, und Kronen an den Kutschenschlägen hatten. Vielleicht mehr als die Hälfte der Pairs der drei Königreiche wohnen, wenn sie in der Stadt sind, auf diese Weise, und ich glaube, nur sehr Wenigen gehören die Häuser, in denen sie wohnen. Selbst in den Fällen, wo das Haupt einer großen Familie ein Haus in der Stadt besitzt, wohnen der Erbe und die jüngern Kinder, wenn sie verheirathet sind, selten in demselben; denn die englischen Gewohnheiten sind in dieser Beziehung den französischen gerade entgegengesetzt.

Es ist eine große Annehmlichkeit, ein Haus ganz allein zu besitzen, das vollständig meublirt ist, und welches man zu allen Zeiten nach Belieben bewohnen oder verlassen kann. Fänden sich in unsern Städten dergleichen meublirte Wohnungen und Häuser, so würden sich hunderte von Familien veranlaßt fühlen, den Winter in ihnen zu verleben, die jetzt nur darum auf dem Lande bleiben, weil sie eine Abneigung haben, sich dem Gewirr eines theuren Gasthofes auszusetzen. Wir sollten aus einem doppelten Grunde solche Häuser einrichten – wenigstens in New-York, – und zwar um jährlich zwei Saisons, nämlich eine Winter- und eine Sommersaison zu haben. Unsere eigenen Leute würden sie während des ersten Theils des Jahres bewohnen, und die südlichen Reisenden während der warmen Jahreszeit. Die Einführung solcher Häuser würde auch einen vortheilhaften Einfluß auf unser Benehmen haben, welches jetzt durchaus nur mittelmäßig zu nennen ist, da sich unsere Leute eigentlich nur heerdenmäßig zusammenhalten. Die großen Gasthöfe, welche sich überall in Amerika erheben, sind nicht allein in Bezug auf Bequemlichkeit und Anstand sehr zu verwerfen, sondern sie tragen auch offenbar dazu bei, den geselligen Ton zu verderben. Es sind nichts als gesellige Leviathane.

 

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