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Einer bläst die Hirtenflöte

Victor Auburtin: Einer bläst die Hirtenflöte - Kapitel 14
Quellenangabe
typesketch
authorVictor Auburtin
titleEiner bläst die Hirtenflöte
publisherHans von Hugo Verlag
editorWilmont Haacke
year1940
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20070719
projectidbc5cee8a
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Sieben und einer

Sieben Spatzen sitzen um meine Gartenbank herum und haschen nach den Brotstückchen, die ich ihnen hinwerfe. Sieben Kerle von Spatzen, wüst und liederlich wie die Vagabunden.

Es ist ferner noch ein Fink da, ein artiger, stiller, sauberer Geselle, mit schönen, aber etwas verlegenen Augen. Der Fink möchte wohl auch eines meiner Brotstückchen haben, aber es gelingt ihm nicht, denn immer kommt ihm frech solch ein Kerl zuvor und nimmt es ihm vor der Nase weg. Einmal hat er glücklich ein Krümchen erwischt, aber gleich fahren sie über ihn her, daß er es erschrocken fallen läßt.

Und nun gibt er es auf, fliegt auf einen Zweig des Ahornbaumes, blickt in den Himmel und singt seinen goldenen Schlag, klar und ruhig. Und weiß es wohl, wem doch alle Kronen dieser Erde gehören am letzten Ende.

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