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Eine seltsame Geschichte

Edward Bulwer-Lytton: Eine seltsame Geschichte - Kapitel 39
Quellenangabe
authorEdward Bulwer-Lytton
titleEine seltsame Geschichte
publisherRieger'sche Verlagsbuchhandlung. (A. Benedict.)
year1861
translatorCarl Kolb
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20170620
projectidf7a86070
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Achtunddreißigstes Kapitel.

Brief von Allen Fenwick an Lilian Ashleigh.

»Ich habe mich heut nach Derval Court versprochen und werde vor morgen nicht zurückkehren. Der Gedanke ist mir unerträglich, daß so viele Stunden entschwinden könnten, in welchen eine weniger freundliche Stimmung als sonst wie eine Wolke zwischen Ihnen und mir liegt. Lilian, wenn ich Sie gekränkt habe, vergeben Sie mir? Senden Sie mir eine Zeile, um mich dessen zu versichern? – nur eine Zeile, die ich zunächst an meinem Herzen aufbewahren und mit dankbaren Küssen bedecken kann, bis wir uns wieder sehen?«

Antwort.

»Ich weiß kaum, was Sie meinen, und verstehe in diesem Augenblick auch meinen eigenen Gemüthszustand nicht ganz. Es kann nicht sein, daß ich Sie weniger liebe – und doch – aber ich will jetzt nicht mehr darüber schreiben. Es ist mir eine Beruhigung, daß wir uns heute und morgen nicht sehen; ich hoffe dann ganz wieder hergestellt zu sein; denn jetzt bin ich nicht wohl. Sie müssen mich nicht um Verzeihung bitten – aber wenn die Schuld an mir liegt – vergeben Sie mir, oh, vergeben Sie mir, Allen.«

Und nach Empfang dieses unbefriedigenden Billets – das ich nicht zunächst an meinem Herzen trug, auch nicht mit meinen Küssen bedeckte, sondern wie einen unwillkommenen Schneiderkonto zerknüllt in mein Pult schleuderte – warf ich mich auf mein Pferd und ritt nach Derval Court. Ich war von Natur stolz, und dies kam mir jetzt zu Hülfe. Entrüstung erfüllte mich gegen Lilian, eine so bittere Entrüstung, daß ich beschloß, bei meiner Rückkehr ihr zu erklären, wenn sie mit den Worten » und doch« einen Zweifel andeuten wolle, ob sie mich wirklich weniger liebe, so sollen unsere Gelübde nichtig sein und sie ihre volle Freiheit haben. Und ich hätte von ihrer Schwelle festen Fußes weggehen können, obschon mit der Gewißheit im Herzen, daß ich nie wieder lächeln würde.

Hält der Leser wohl diese meine Empfindlichkeit für gerechtfertigt durch das Billet? Vielleicht nicht. Aber es gibt in den Briefen derer, die wir lieben, eine Atmosphäre, die nur der Liebende fühlt, und in der Atmosphäre dieses Briefs wehte mich der Hauch des kommenden Winters an.

Ich erreichte erst in einer späten Tagesstunde das Parkhäuschen von Derval Court, da ich die Gelegenheit benützt hatte, mehrere meilenweit zerstreut wohnende Patienten zu besuchen. Es war mir nämlich, wie es leicht der Fall ist, wenn Unmuth den Geist gefangen hält, um eine kräftige Leibesübung zu thun, und ich hatte daher den Ausflug nicht zu Wagen, sondern zu Pferd gemacht, weil es mir nur in dieser Weise möglich war, gut über alle die Feldwege wegzukommen, die ich zu begehen hatte.

In dem Augenblick, als ich in den Park einritt, bemächtigte sich meiner ein unruhiger Gedanke mit der Gewalt, die man den Ahnungen beizulegen pflegt. Ich war auf dem Weg nach dem Stall wie gewöhnlich, wenn ich mein Reitpferd brauchte, durch mein Studirzimmer, das ich oben ausführlich beschrieben, gekommen und hatte bei dieser Gelegenheit ohne Zweifel das Thor des eisernen Zauns, wahrscheinlich auch die Glasthüre des Laboratoriums offen gelassen. Diese Sorglosigkeit, die ich mir seit mehreren Jahren zu Schulden kommen ließ, war für mich nie zur Quelle eines Selbstvorwurfs geworden; aber heute fühlte ich zum erstenmal einen beunruhigenden Drang, wieder nach der Stadt zurückzureiten und nach dem Verschluß meines Eigenthums zu sehen. Ich konnte mir nicht denken, woher es kam, aber es flüsterte mir etwas zu, daß meine Nachlässigkeit mich einer großen Gefahr ausgesetzt habe. Ich zügelte sogar mein Pferd und sah auf meine Uhr; zu spät. Der Zeiger deutete bereits die Stunde an, die mir Richard Strahan als die des Mittagessens bezeichnet hatte. Auch war mein Pferd ermüdet, und außerdem, welche Thorheit! Durfte ein bärtiger Mann den Warnungen einer »Ahnung« Aufmerksamkeit schenken? So ritt ich denn weiter und erreichte bald die Treppenflucht, die zur Halle hinaufführte. Hier wurde ich von dem alten Verwalter angeredet. Er stand, als ich abstieg, eben am Fuß der Treppe, nahm mich ohne Umstände beim Arm und zog mich bei Seite.

»Doktor, ich hatte Recht; es war sein Geist, was ich vor der eisernen Thüre des Mausoleums sah. Gestern Nacht erschien er mir wieder an dem nämlichen Platz; aber ich hatte diesmal keinen Anfall davon. Gerechtigkeit gegen den Mörder! Blut für Blut!«

»Ja!« sagte ich ernst, denn wenn ich Margrave zuvor beargwohnt hatte, so fühlte ich mich jetzt überzeugt, daß die unsühnbare That sein Werk war. Warum überzeugt? Einfach, weil ich ihn jetzt mehr haßte und der Haß sich so leicht überzeugen läßt. »Lilian! Lilian!« flüsterte ich in meinem Innern, denn die Flamme meines Hasses wurde durch die Eifersucht genährt. »Ja!« sagte ich ernst, »der Mörder wird nicht verborgen bleiben.«

»Was treibt denn auch die Polizei?« fuhr der alte Mann ärgerlich fort. »Tag um Tag vergeht, ohne daß man der Wahrheit näher kommt. Doch, was kümmert sich der neue Eigenthümer darum? Er hat die Renten und die Aecker; was gehen ihn die Todten an? Ich will keinem andern Herrn mehr dienen und habe dies eben erst Herrn Strahan gesagt. Wie kann ich wissen, ob nicht er die That begangen hat? Wer sonst als er hat einen Vortheil davon?«

»Bst, bst!« rief ich, »Sie wissen nicht, was für ungereimtes Zeug Sie reden.«

Der alte Mann sah mich mit großen Augen an, schüttelte den Kopf, ließ meinen Arm los und ging von hinnen.

Ein Arbeiter kam aus dem Garten; nachdem ich die Satteltaschen, welche die für einen kurzen Besuch nöthigen wenigen Gegenstände enthielten, losgeschnallt hatte, übergab ich ihm mein Thier und stieg den Perron hinan. Die alte Haushälterin kam mir in der Halle entgegen, begleitete mich die große Treppe hinauf und zeigte mir das für mich hergerichtete Schlafzimmer, wobei sie mir sagte, daß Herr Strahan bereits mit dem Diner auf mich warte; ich werde ihn auf seinem Studirzimmer finden. Ich eilte zu ihm. Er entschuldigte sich sehr unnöthiger Weise wegen des Zustandes, in dem ich sein Hauswesen finde; er habe bis jetzt noch keine neue Dienerschaft eingethan, und die Haushälterin mit einer Magd besorge alle Arbeit.

Richard Strahan hatte sich in dem College von den andern jungen Leuten so wenig ausgezeichnet, als ein Jüngling, der weder reich noch arm, weder gescheid noch einfältig, weder schön noch häßlich, weder ein kühner Sünder, noch ein kopfhängerischer Frommer war, möglicherweise nur thun konnte. Diejenigen aber, welche ihn besser verstanden, erkannten an ihm manche von jenen moralischen Eigenschaften, die aus einem Jüngling mit mittelmäßigem Verstand einen überlegenen Mann hervorgehen lassen.

Er war, wie man Sir Philipp unterrichtet hatte, durchaus ehrenhaft und rechtlich; aber unter einem strengen Pflichtgefühl lag auch eine gewisse Härte verborgen. Er kannte keine Nachsicht. Wenn er sich gegen Bekannte auch äußerlich offen benahm, war er doch sehr zum Argwohn geneigt. Er hatte viel von der Sparsamkeit und Selbstverläugnung des Nordländers, und ich zweifle nicht, daß er zufrieden und häuslich mit einem Einkommen gelebt hätte, das ihn als ledigen Mann unabhängig von seinem nominellen Beruf machte, obschon es zu Erhaltung von Frau und Kindern nicht ausgereicht haben würde. Er war daher immer noch unverheirathet.

Schon während der wenigen Minuten, die wir bis zum Auftragen der Mahlzeit im Gespräch verbrachten, kam es mir vor, als sei sein Charakter mit der Veränderung seiner Vermögens-Verhältnisse in eine neue Phase eingetreten. Er sprach im großartigen Stil von den Pflichten der Stellung und den Plagen des Reichthums. Vor dem Ausgeben schien er eine wahre Angst zu haben, und noch mehr machte ihm der Gedanke zu schaffen, daß er betrogen werden könnte. Auch seine Stimmung war nicht die angenehmste; der Verwalter hatte ihm gekündigt. Er wußte von Herrn Jeeves, der am Morgen bei ihm gewesen, daß er in diesem Manne viel verliere, und ein Verwalter, der auf Alles ein scharfes Auge hatte und zugleich ein ehrlicher Mann war, ließ sich nicht so leicht wieder auffinden.

Welche Kleinigkeiten können den Besitz eines großen Vermögens verbittern! Strahan hatte eine Vorliebe gefaßt für das alte Haus; es entsprach in Gemächlichkeit sowohl als Pomp ganz seinem Geschmack, und Sir Philipps Wunsch zufolge sollte es niedergerissen werden. Die Plane für den Aufbau eines neuen, auf welche sich Sir Philipp bezogen, gefielen ihm nicht und erfüllten ihn sogar mit Schrecken.

»Jeeves sagt, ich könne ein solches Gebäude nur mit einer Summe von siebenzig oder achtzigtausend Pfunden herstellen; auch werde ich dafür eine doppelt so große Einrichtung brauchen, als für das alte. Der Bau ruinirt mich,« rief der Mann, der eben in den Besitz eines Einkommens von wenigstens zwölftausend Pfund Renten gelangt war.

»Sir Philipp hat Ihnen nicht befohlen, das alte Haus einreißen zu lassen, sondern nur dazu gerathen. Vielleicht war er der Meinung, die Lage sei nicht so gesund, als die, welche er für das neue Gebäude vorschlägt, oder kannte er vielleicht einen andern Mangel an dem Haus, den Sie später entdecken werden. Warten Sie eine Weile zu, eh Sie einen Entschluß fassen.«

»Unter allen Umständen werde ich dieses wunderliche alte Zimmer abbrechen lassen müssen – den hübschesten Theil des ganzen Hauses.«

Bei diesen Worten betrachtete Strahan mit einer Jammermiene den altmodischen eichenen Kamin, die geschnitzte Decke und das feste Gemäuer mit dem großen Fensterkreuz, das eine so bequeme Aussicht nach dem verkommenen Garten bot. Er hatte sich ganz heimisch gemacht in Sir Philipps Studirzimmer, demselben, welches vor Zeiten dem berühmten Mystiker Forman als Zufluchtsort diente.

»Ein so trauliches Gemach für einen unverheiratheten Mann,« seufzte Strahan. »Auch der Stall und die Hundehütten so nah. Aber ich vermuthe, es muß eingerissen werden. Zwar gesetzlich bin ich nicht dazu verpflichtet – es ist keine Testamentsbedingung. Doch Ehre und Dankbarkeit gebieten mir, einer bestimmten Einschärfung des armen Sir Philipp nicht zuwider zu handeln.«

»Hierüber kann kein Zweifel obwalten,« versetzte ich ernst.

Das Gespräch wurde jetzt durch Frau Gates unterbrochen, welche ankündigte, daß das Diner in dem Bibliothekzimmer aufgetragen sei. Auf dem Tisch stand sehr alter Wein aus dem lang vernachlässigten Keller. Strahan füllte sich wieder und wieder sein Glas, so daß er ganz warm wurde; er begann davon zu sprechen, daß er bis nächsten Winter alle seine Universitätsfreunde um sich sammeln wolle, und arbeitete sich in eine solche Fröhlichkeit hinein, daß die Decke von seinem Lachen und Singen dröhnte.

Die Zeit entschwand und die Nacht war eingebrochen, als endlich Strahan sich mit schwerer Zunge von dem Tisch erhob. Wir kehrten nach dem Studirzimmer zurück, und ich erinnerte meinen Wirth an den eigentlichen Zweck meines Besuches bei ihm, nämlich an die Einsichtnahme von Sir Philipps Manuskript.

»Es ist eine langweilige Lektüre,« sagte Strahan. »Verschieben Sie's lieber bis morgen. Sie bleiben doch einige Tage hier.«

»Nein, ich muß morgen wieder nach L– – zurück und kann meine Patienten nicht so lang im Stich lassen. Auch ist die Untersuchung des Manuskripts um so dringlicher, weil es uns vielleicht einen Leitfaden zur Entdeckung des Mörders an die Hand gibt.«

»Warum glauben Sie dies?« rief Strahan, sich aus der Schläfrigkeit aufraffend, die ihn beschlichen hatte.

»Weil sich möglicherweise darin findet, daß Sir Philipp einen Feind hatte, – und wer anders als ein Feind könnte ein Motiv haben zu diesem Verbrechen? Holen Sie das Buch hervor. Sie sind vor allen andern Menschen verpflichtet, rührig zu sein in jeder Nachforschung, die dazu dienen kann, den Mörder Ihres Wohlthäters in die Hände der vergeltenden Gerechtigkeit zu liefern.«

»Ja, ja. Ich will eine Belohnung von fünftausend Pfunden für die Entdeckung aussetzen. Allen, dieser elende alte Verwalter besaß die Unverschämtheit, mir zu sagen, ich sei der einzige Mensch in der Welt, für den der Tod seines Herrn ein Interesse gehabt haben könne, und sah mich dabei an, als glaube er, ich habe das Verbrechen begangen. Ich pflichte Ihnen bei – mir kommt es vornehmlich zu, mich rührig zu erweisen. Der Mörder muß aufgefunden werden. Er soll am Galgen büßen.«

Während dieser Rede war Strahan aufgestanden und hatte ein auf einer der Truhen stehendes Pult aufgemacht, aus dem er einen mit Schloß und Klampen versehenen dicken Band herausholte. Dann schickte er sich an, das Schloß mit einem Schlüssel aus einem Bunde zu öffnen, der, wie er sagte, an Philipps Leiche gefunden worden war.

»Hier haben Sie das Memoir, Allen. Ich brauche Ihnen nicht zu sagen, welchen Werth ich darauf lege, obschon ich, unter uns gesprochen, nicht erwarte, daß es die hohe Meinung rechtfertigen wird, welche der arme Sir Philipp von seinen wissenschaftlichen Entdeckungen hatte. Jener Theil seines Briefes scheint mir gar wunderlich und überspannt zu sein. Aber er hat augenscheinlich sein Herz daran gesetzt, daß sein Werk, wenn auch nicht im Ganzen, so doch theilweise zur Oeffentlichkeit gelange, und es muß mir natürlich daran liegen, einem Wunsche zu willfahren, dem mein Wohlthäter einen so bestimmten Ausdruck geliehen hat. Ich bitte Sie daher, es nicht allzugenau zu nehmen. Einige Winke für die Heilkunst wird, wie ich Grund zu glauben habe, das Manuskript wohl enthalten, und diese dürften Ihnen in Ihrer Praxis zu statten kommen, Allen.«

»Sie haben Grund, dies zu glauben? Warum?«

»Oh, ein prächtiger junger Mann, der wie die meisten in L– – ansäßigen Personen von Stand mich in meinem Hotel besuchte, theilte mir mit, er habe Reisen im Orient gemacht und bei dieser Gelegenheit viel von Sir Philipps chemischen Kenntnissen und den Kuren gehört, die ihn sein Wissen zu vollbringen befähigte.«

»Sie sprechen von Herrn Margrave. Dieser hätte Sie besucht?«

»Ja.«

»Und Sie haben ihm doch hoffentlich nicht gesagt, daß Sir Philipp ein solches Manuskript hinterlassen habe?«

»Freilich that ich's, und ich sagte ihm auch, ich hätte Ihnen versprochen, es Ihrer Prüfung zu unterstellen. Er schien darüber sehr erfreut zu sein und versicherte mir, daß Sie in ausgezeichnetem Grade die Befähigung für diese Aufgabe besäßen.«

»Geben Sie mir das Manuskript,« sagte ich abgebrochen. »Ich will es heute Nacht durchsehen und werde vielleicht morgen im Stande sein, Ihnen mehr über diesen Margrave zu sagen.«

»Da ist das Buch,« entgegnete Strahan. »Ich habe darin geblättert und viel Latein darin gefunden. Leider muß ich gestehen, ich habe das wenige Lateinisch, das ich in meinen Schuljahren erlernte, so sehr vernachlässigt, daß ich aus dem Gelesenen nichts zu machen weiß.«

Ich setzte mich zu dem Buche nieder, Strahan verfiel in einen Schlummer, aus dem er erst wieder erwachte, als die Haushälterin das Theegeschirr brachte.

»Nun,« sagte Strahan gähnend, »finden sie in dem Buch etwas, was die vielen Räthsel in des armen Sir Philipp excentrischem Leben und Treiben aufklärt?«

»Ja,« versetzte ich. »Stören Sie mich nicht.«

Strahan begann wieder zu schlummern, und die Haushälterin fragte, ob wir noch etwas brauchten, und ob ich den Weg nach meinem Schlafgemach zu finden glaube.

Ich entließ sie ungeduldig und machte in meiner Lektüre fort.

Strahan erwachte wieder, als die Uhr elf Uhr schlug. Da er mich noch immer mit dem Manuskript beschäftigt und nicht zum Sprechen geneigt fand, so zündete er sein Licht an. Nachdem er mir bedeutet hatte, ich solle, wenn ich mit Lesen aufhöre, das Buch wieder in dem Pult einschließen und den Schlüssel, den er von dem Bund losmachte, in Verwahrung behalten, entfernte er sich gähnend, um die Treppe hinauf zu gehen.

Ich befand mich jetzt allein in dem Gemach des Zauberers Forman und brütete über einem Bericht, der seltsamer war als Alles, was je während meiner Kinderjahre mein Staunen, oder in späterem Alter mein skeptisches Lächeln geweckt hatte.

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