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Eine Pferdegeschichte

Mark Twain: Eine Pferdegeschichte - Kapitel 1
Quellenangabe
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typenovelette
authorMark Twain
titleEine Pferdegeschichte
publisherTHILO FIGAJ
translatorThilo Figaj
year2005
firstpub2005
correctorreuters@abc.de
senderThilo Figaj
created20090218
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Mark Twain

Eine Pferdegeschichte

Originaltitel: A Horse's Tale
Harper & Brothers, New York, 1907

Aus dem Amerikanischen

Deutsche Erstübersetzung: © 2005 Thilo Figaj

Danksagungen

Obwohl ich mehrfach die Gelegenheit dazu hatte, habe ich niemals einen Stierkampf gesehen; ich benötigte aber einen für dieses Buch und Sie werden auch einen glaubwürdigen darin finden. Ich habe ihn John Hays Castilian Days [1871, der Übers.] entnommen, ihn etwas gekürzt und verdichtet, damit er den Anforderungen dieser kleinen Geschichte entspricht. Mr. Hay und ich waren Freunde seit frühester Zeit, wenn er heute noch unter uns weilte, würde er mich für diese Freiheit nicht tadeln.

Meine Kenntnisse militärischer Einzelheiten werden Sie als korrekt beurteilen, aber auch die habe nicht selbst erworben; vielmehr sind sie den Army Regulations, ed. 1904; Hardy's Tactics–Cavalry, revised ed., 1861; und Jomini's Handbook of Military Etiquette, West Point ed., 1905 entnommen.

Ich wäre unehrlich, wenn ich die Schlussfolgerung meiner Leser, ich hätte eine eigene Fanfare für das Pferd komponiert, durch Schweigen ermutigen würde. Ich habe nichts komponiert. Ich habe das Stück höchstens befördert, wie Aristoteles sagen würde. Es ist die Eröffnungsfanfare der Pizzicato [-Polka aus dem Ballet] Sylvia [1876] , von [Leo] Delibes. Als der große Komponist sie geschrieben hat, ahnte er nicht, dass es ein Blashornstück für das Militär war. Das war ich, der das herausgefunden hat.

In den Text habe ich ein paar Anachronismen, ausgedachte historische Fakten und Ähnliches gestreut, um der Geschichte über ihre schwierigen Stellen hinwegzuhelfen. Auch das ist keine Erfindung von mir; ich habe es bei Herodot entliehen. Herodot sagt : »Die wenigsten Dinge passieren zur rechten Zeit, und der Rest passiert überhaupt nicht: der gewissenhafte Historiker wird diese Mängel korrigieren.«

Die Katzen im Stuhl gehören nicht mir, sondern jemand anderem. Das sind alle Ausnahmen. Was von dem Buch noch übrig ist, stammt von mir.

Mark Twain

Lone Tree Hill, Dublin,
New Hampshire, October, 1905.

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