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Eine Hochzeit ohne Musikanten

Scholem Aleichem: Eine Hochzeit ohne Musikanten - Kapitel 8
Quellenangabe
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typenarrative
authorScholem Alejchem
titleEine Hochzeit ohne Musikanten
publisherInsel Verlag
printrunErste Auflage
year1990
firstpub1936
translatorAlexander Eliasberg
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20081118
projectidab9254b8
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Erklärungen jiddischer Wörter

Achtzehngebet: s. Schmoin-Eßre

Alef: der erste Buchstabe des hebräischen Alphabets

Barmizwa: Konfirmation

Beiß: der zweite Buchstabe des hebräischen Alphabets

Beiß-Hammedrisch: Lehr- und Bethaus

Briß: Beschneidungsfeier

Chewre-Kadische: Beerdigungsbrüderschaft

Chasen: Vorbeter, Kantor

Choßid: Anhänger des Chassidismus, der mystischen Richtung im Judentum

Elul: der den hohen jüdischen Feiertagen vorangehende Monat (etwa August-September), ist dem Gedenken verstorbener Verwandter gewidmet

Gabbe, Mz. Gabbojim: Vorsteher

Gilden: alter polnischer Gulden = 15 Kopeken

Goj, Mz. Gojim: Nichtjude, Christ

Goles: Verbannung, Diaspora

Gragger: Schnarre, mit der man zu Purim bei der Erwähnung des Namens Haman im Buche Esther Katzenmusik macht

Haggode: Erzählung vom Auszuge Israels aus Ägypten, die an den beiden Passachabenden bei Tisch verlesen wird

heilige Sprache: Hebräisch

Jahrzeit: der jährliche Gedenktag an den Tod der Eltern oder nächsten Verwandten

Jontew: Festtag. Gut Jontew: Festtagsgruß

Jom-Kippur: Versöhnungstag; an ihm darf während 24 Stunden nichts gegessen werden

Kaddisch: Gebet für die Seele des Verstorbenen, von den Söhnen während eines Jahres nach dem Tode dreimal täglich gesprochen; auch der dieses Gebet sprechende Sohn

Kaftan: langer, meist seidener Rock der Männertracht

Kittel: Totenhemd, das am Versöhnungstage getragen wird

Kol-Nidre: Gebet, mit dem der Versöhnungstag eingeleitet wird

Köst essen: die vollständige Erhaltung eines Ehepaares durch die Eltern der Frau

Kreppchen: eine Mehlspeise

Kronrabbiner: der von der Regierung eingesetzte Matrikelführer in jüdischen Gemeinden

Kugel: eine Sabbatspeise

Leibserdak: leinenes Leibchen mit Schaufäden, ein rituelles Kleidungsstück

Litwak: litauischer Jude

Maggid: Prediger

Masel-tow: Gut Glück!, Glückwunschformel bei allen Gelegenheiten

Mazze: ungesäuertes Passachbrot

Megilla Esther: das Buch Esther, das zu Purim vorgelesen wird

Melammed: Kleinkinderlehrer

Minche: Nachmittagsgebet

nebbich: unübersetzbarer Ausdruck des Bedauerns

Niggen: Melodie

Nile: Schlußgebet am Versöhnungstage

Peßach: Passach, Osterfest

Pogrom: mit Gewalttätigkeiten verbundene, meist blutige Ausschreitungen gegen die Juden

Pristaw: Kommissar

Rabbi: s. Row

Rabboißai: Meine Herren!

Row, Rabbi: Rabbiner

Sabbath: s. Schabbes

Sadagora: Ort in der Bukowina, einst Sitz eines berühmten Wunderrabbis; seine Anhänger sind die Sadagorer

Schabbes: Sabbat, Samstag. Gut Schabbes: Sabbatgruß

Schammes: Bethausdiener

Schechina: der Herrlichkeit Gottes

Schmine-Azeres: Schlußtag des Laubhüttenfestes

Schmoin-Eßre, Achtzehngebet: Gebet der achtzehn Segenssprüche, das stehend und unbeweglich, das Gesicht nach Osten gewandt, gesprochen wird.

Schnorrer: jüdischer Bettler

Schoifer: kultisches Widderhorn, das zu den hohen Feiertagen verwendet wird

Slawuter: in Slawuta fand einst ein großer Judenpogrom statt

Sliches: Bußpsalmen, die in den Tagen vor dem jüdischen Neujahrsfeste beim Morgengrauen gebetet werden

Streimel: Pelzmütze, die an Sabbaten und Festtagen getragen wird

Talles: Gebetmantel

Talmud: das jüdische Gesetzbuch

Talmud-Thora: Mittelschule für Knaben

Tfillin: Gebetriemen

Thora: der Pentateuch, die fünf Bücher Mosis; auch die Pergamentrolle, auf die diese geschrieben sind

Urjadnik: Träger der obersten Polizeigewalt in einer russischen Kleinstadt

Zaddik: Rabbi der Chassidim, Wunderrabbi

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