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Eine dunkle That

Thomas Cobb: Eine dunkle That - Kapitel 20
Quellenangabe
typefiction
authorThomas Cobb
titleEine dunkle That
publisherVerlag von Robert Lutz
printrunDritte Auflage
yearo.J.
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20150827
projectid21a62e8f
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19. Kapitel.
Die Gerichtsverhandlung.

Großgedruckte Vorschriften, Landkarten und Zeichnungen bedeckten die Wände des Schulzimmers. Vor einem Pult auf dem Sessel saß der Kronbeamte, ein ältlicher Mann mit gelber Gesichtsfarbe, dichtem, schwarzem Schnurrbart und kahlem glänzendem Schädel. Zu seiner Linken, auf zwei unbequemen hinter einander aufgestellten Bänken saßen die Geschworenen, treuherzig dreinblickende Landleute, die soeben vom ›Krähenneste‹ zurückkehrten, wo sie die Leiche Derwents in Augenschein genommen hatten.

Den Geschworenen gegenüber war vor einem kleineren Pulte eine Art Zeugenbank hergerichtet worden, den übrigen Raum füllte bald eine zahlreiche Zuhörerschaft. Jeder, der sein Geschäft verlassen konnte, wohnte der Verhandlung bei, für die sich das allgemeinste Interesse kundgab, unter anderen auch Joseph Bodger, welcher ängstlich bemüht war, Inspektor Holts Gesichtskreise möglichst fern zu bleiben.

Als Florence eintrat, fiel ihr erster Blick auf Owen Fairford. Er überragte die Anwesenden um Kopfeslänge und sah nach der Thür, ihrer Ankunft harrend. Tiefe Stille folgte dem Erscheinen des jungen Mädchens; dann ging ein leises Geräusch durch die Versammlung, denn fast jeder wandte sich mitleidsvoll ihrem bleichen, abgehärmten Antlitze zu.

Nachdem der Vorsitzende die Verhandlung für eröffnet erklärt hatte, wurde als erster Zeuge Mogford aufgerufen, der in seinen Sonntagskleidern recht plump und ungeschickt aussah. Mit größter Umständlichkeit schilderte er den Eindruck, welchen der Anblick von Frau Derwents beschädigtem Sarge in ihm hervorgerufen, sowie die Oeffnung des Deckels in Gegenwart Cadmans.

Hierauf betrat Doktor Viret den Zeugenstand, um Edwards' Fragen zu beantworten. Unbeholfen und lässig wie immer, stand er mit vorgebeugten Schultern vor dem Gerichtshofe, sein schwarzer Rock hing in reichlichen Falten auf der hageren Gestalt, die schmalen Streifen eines seidenen Halstuches lugten unter dem Kragen des grauen Flanellhemdes hervor; doch gab er mit seiner klaren, knappen Ausdrucksweise einen trefflichen Zeugen ab.

»Sie haben den Leichnam gesehen, Herr Doktor?« fragte der Rechtsanwalt Edwards.

»Ja, und erkenne ihn als denjenigen des Herrn Derwent.«

»Wann sahen Sie Herrn Derwent zuletzt am Leben?«

»Dienstag, den vierten März.«

»Bitte uns die näheren Umstände mitzuteilen.«

»Er hatte, ebenso wie ich, dem Begräbnisse seiner Frau beigewohnt. Ich ging mit ihm nach Hause und blieb dort bis sieben Uhr abends.«

»Fühlten Sie sich bewogen, den Verstorbenen zu begleiten, weil Sie es nicht für geraten hielten, ihn allein zu lassen?«

»Nein, ich hegte keinerlei Befürchtung.«

»Faßten Sie etwa den Verdacht, Derwent könne sich ein Leid zufügen?«

»Gewiß nicht.«

»Sie standen mit dem Verstorbenen auf freundschaftlichem, ja vertrautem Fuße – hörten Sie Herrn Derwent jemals eine Person nennen, welche er als ihm feindlich gesinnt bezeichnete?«

»Niemals, er besaß keinen Feind auf Erden.«

»Sie identificierten heute die Leiche – untersuchten Sie ihn dabei sorgfältig?«

»Sorgfältig genug, um meinen armen Freund zu erkennen, doch nicht, um ein Gutachten über die Todesursache abzugeben.«

Hier unterbrach der Vorsitzende das Verhör mit der Bemerkung, ein ebenfalls anwesender Arzt habe die Totenschau vorgenommen und werde das Ergebnis derselben später den Geschworenen vortragen.

Unter allgemeinem Schweigen trat jetzt Florence vor, um ihr Zeugnis abzugeben. Sie hielt den Kopf so tief gesenkt, daß ihr Kinn fast die Brust berührte. Das feingeschnittene Gesicht war blaß und eingefallen, üppig quoll das reiche Haar unter dem Hute hervor. Offenbar machte sie die größte Anstrengung, um sich selbst zu beherrschen, doch ihre leisen Antworten waren nur den Nächststehenden vernehmbar; jedenfalls drangen sie nicht bis zu dem entfernten Winkel, wo Joseph Bodger sich aufgestellt hatte.

»Wollen Sie uns berichten, Fräulein Derwent,« begann Edwards, »was sich nach Doktor Virets Entfernung am vierten März um sieben Uhr abends im ›Krähenneste‹ zutrug?«

»Ich begleitete meinen Vater nach seinem Studierzimmer.«

»Darf ich Sie bitten, uns auch den geringfügigsten Umstand nicht vorzuenthalten.«

»Zuerst saß der Vater still, dann weinte er. Um neun Uhr stand ich von dem Sessel an seiner Seite auf und las einige Zeilen aus dem Trauergedicht: ›In Memoriam.‹ Hierauf nahm der Vater die Bibel und versuchte laut aus dem Buche Hiob vorzulesen, allein die Erregung erstickte ihm die Stimme, und bald nachher sagte ich ihm gute Nacht. Fast eine Stunde war vergangen, als ich ihn rufen hörte – er stand am Fuße der Treppe und nannte mehrmals in verzweifelten Tönen den Namen der verstorbenen Mutter. Besorgt bat ich den Vater, sich zur Ruhe zu begeben, begleitete ihn nach seinem Schlafzimmer, zündete die Lampe an, tröstete ihn so gut ich konnte und ließ den scheinbar Beruhigten endlich allein.«

»War dies das letztemal, daß Sie Ihren Vater am Leben sahen?«

Einige Sekunden vergingen ohne Antwort. Florence fühlte sich außer stande zu sprechen – dann hauchte sie kaum hörbar: »Ja, das letztemal!«

»Haben Sie nun die Güte, Fräulein Derwent, weiter zu erzählen, was sich am folgenden Tage Mittwoch früh, ereignete?«

»Ich kam gegen neun Uhr herunter. Da ich annahm, mein Vater habe sein Zimmer noch nicht verlassen, ging ich zu seiner Thür, pochte an, und als keine Antwort erfolgte, öffnete ich und trat ein. Die Lampe war ausgelöscht, nicht ausgebrannt.«

»Sind Sie dessen sicher?«

»Ganz sicher. Das Bett war unberührt.«

»Was dachten Sie bei dieser Wahrnehmung?«

»Ich vermutete, der Vater hätte keine Ruhe gefunden und wäre in der Frühe ausgegangen.«

»Hielten Sie bei den Dienern Nachfrage?«

»Zuerst bei dem Hausmädchen, Lisa Mogford.«

»Ist Lisa Mogford anwesend?«

»Ja.«

Man bedeutete Florence, sie möge ihren Platz zwischen Doktor Viret und Edwards wieder einnehmen, worauf Lisa an ihrer Statt vor den Gerichtshof trat. Sie erinnerte sich genau der Vorgänge des fünften März, erinnerte sich, die Hausthür am Abend des vierten auf gewohnte Weise mittelst einer vorgelegten Eisenstange befestigt zu haben. Als sie um halb sieben herabkam, war die Stange weggezogen und die zum Verschluß dienende Kette hing lose herab.

»Was thaten Sie nach dieser Entdeckung?« fragte der Rechtsanwalt.

»Nichts – Herr Derwent unternahm häufig einen Spaziergang vor dem Frühstück.«

»Sie ahnten also durchaus nichts Böses?«

»O nein, Herr Richter.«

»Wie lange stehen Sie im Dienste der Familie Derwent?«

»Seit fünf Jahren.«

»Kannten Sie während dieser Zeit irgend eine Person, welche dem Verstorbenen unfreundlich gesinnt war?«

Lisas Wangen färbten sich und erglühten bald in derselben Farbe, wie die Fülle ihres rötlichen Haares – sie rang augenscheinlich mit plötzlicher Befangenheit.

»Teilen Sie uns ungescheut Ihre Beobachtungen mit,« ermutigte Edwards mit freundlichem Blicke. Unterdrücktes Geräusch ging durch den Raum, als rückten sich die Zuhörer in gespannter Aufmerksamkeit zurecht.

»Nun, Herr, wenn ich die Wahrheit sagen soll ...«

Inspektor Holt sah das Mädchen mit scharfem Auge an, während Edwards sie nochmals zum Sprechen aufforderte.

»Ich glaube nicht, daß sie Böses damit meinte,« begann Lisa zaghaft, »aber sie grollte dem Herrn ...«

»Wer grollte ihm?«

»Anna, Herr Richter, Anna Thursday, die gestern begraben wurde.«

»Wer war Anna Thursday?«

»Eine der Dienerinnen, eine Art Kammerjungfer – sie lebte seit vielen Jahren im ›Krähenneste‹.«

»Weshalb grollte sie ihm? Erklären Sie uns dies genau.«

»Nur deshalb, weil unser Herr ihr verbot, Frau Derwent zu pflegen. Sie kam zu uns in die Küche herab, erzählte, wie grausam der Herr sie behandelt habe und meinte, sowohl er, wie der Doktor würden gerechte Strafe dafür erleiden. Sie nannte beide herzlose Unmenschen.«

Die übrigen Diener des Hauses bestätigten Lisas Aussage. Man berief nochmals Florence zur Zeugenschaft.

»Anna Thursday stand viele Jahre im Dienste Ihrer Eltern, Fräulein Derwent?« fragte Edwards.

»Sie diente meiner Mutter noch vor ihrer Heirat, war daher bereits im Hause, als ich geboren wurde. Sie hätte ihr Leben für jeden von uns freudig aufgeopfert!« setzte Florence mit Wärme hinzu.

»Was ist Ihnen über Annens Mißfallen, Herrn Derwents Befehle gegenüber, bekannt?«

»Zuerst pflegte Anna mit meiner Hilfe meine Mutter allein; als jedoch Doktor Viret die Behandlung der Kranken übernahm, besetzte er ihre Stelle durch zwei Wärterinnen aus einem Londoner Spitale. Mein Vater teilte diese Veränderung Annen in meiner Gegenwart mit. Ich bemerkte, daß sie auf das peinlichste davon berührt wurde.«

»Bitte uns ihr Benehmen näher zu schildern.«

»Ich erinnere mich nicht mehr der Worte, die Anna sprach – sie war von Natur leidenschaftlich, wurde daher auch bei dieser Gelegenheit sehr heftig, schritt aufgeregt im Zimmer auf und ab, und benahm sich auf höchst unpassende Weise.«

»Stieß sie eine Drohung aus?«

»Ja, sie sagte, mein Vater werde den Tag bereuen, an dem er ihre treuen Dienste mit Undank gelohnt, doch bin ich überzeugt, sie meinte nur ...«

»Wir müssen uns auf die Thatsachen beschränken,« fiel Edwards ein. »Zu welcher Stunde sahen Sie Anna Thursday am Morgen des fünften März?«

»Als ich gegen halb zehn auf ihr Zimmer kam, denn sie fühlte sich schon damals krank.«

»Was fehlte ihr?«

»Sie hatte beim Aufstehen einen Schwindelanfall bekommen, und war gegen die Kante des marmornen Waschtisches gefallen, wobei sie eine Wunde an der Schläfe davontrug.«

»Begehrte sie ärztliche Hilfe wegen des Ohnmachtanfalles?«

»Doktor Viret behandelte die Kranke auf meine Bitte.«

Als Florence auf ihren Platz zurückgekehrt war, bat Edwards Doktor Viret vorzutreten, der es bestätigte, er sei Donnerstag den dreizehnten März zu Anna Thursday berufen worden. »Das Herzleiden, an dem sie kurze Zeit darauf starb,« fuhr der Doktor fort, »gab eine genügende Erklärung für den plötzlichen Anfall. Ich zweifle nicht, daß er wirklich stattgefunden hat.«

»Bemerkten Sie die Wunde an der Stirn?«

»Ja, sie war bereits vernarbt, mochte aber von dem erwähnten Sturze herrühren. Ich bin von der Richtigkeit ihrer Angaben überzeugt.«

»Wußten Sie, daß der Unfall sich am Morgen von Herrn Derwents Verschwinden zugetragen hatte?«

»Jawohl, Anna Thursday machte kein Geheimnis daraus.«

»Fiel Ihnen, Herr Doktor, kein Zusammenhang zwischen dieser ersten Ohnmacht und Herrn Derwents gleichzeitigem Verschwinden auf?«

»Keiner – die Sachlage kam mir so natürlich vor, als wenn der Fall sich an irgend einem anderen Morgen ereignet hätte. Jede Krankheit muß sich im gegebenen Momente äußern – bei Anna beschleunigte die schmerzliche Erregung über den Tod der geliebten Herrin den Ausbruch.«

»War Ihnen nichts von der Abneigung bekannt, welche Anna gegen Herrn Derwent hegte?«

»Nein, ich erfuhr davon erst später durch Fräulein Derwents Mitteilungen.«

Joseph Bodger, der nur wenige Schritte hinter Owen Fairford stand, fühlte, gleich vielen der Anwesenden, ein Beben erwartungsvoller Spannung, als jetzt Doktor Brown aus Wisborough den Zeugenstand betrat. Seine Aussage beschränkte sich auf das fachmännische Gutachten über den vorliegenden Fall. Er hatte am Morgen die Leichenschau vorgenommen und war der Ueberzeugung, der Tod müsse annähernd vor sechs Wochen erfolgt sein, doch ließ sich der Zeitpunkt nicht mehr mit Sicherheit angeben.

»Was war Ihrer Ansicht nach die Ursache des Todes, Herr Doktor!«

»Eine Wunde an der rechten Schläfe, welche dem Verstorbenen, dem Anscheine nach, mit einem scharfen, stählernen Instrumente von etwa einem halben Zoll im Durchmesser beigebracht worden ist.«

»Was für ein Werkzeug mag es gewesen sein?«

Doktor Brown überlegte einige Minuten. »Vielleicht ein Stemmeisen, natürlich ein ziemlich kleines. Der Stoß wurde mit furchtbarer Wucht gegen den Kopf des Opfers geführt. Der Einschnitt ist etwa einen halben Zoll breit, zersplitterte die Schädeldecke und drang zwei Zoll tief in das Gehirn. Der Tod muß unmittelbar eingetreten sein.«

»Sind Sie im stande, sich ein Bild von der gegenseitigen Stellung des Verstorbenen und seines Angreifers zu machen?«

»Vermutlich standen sich beide von Angesicht zu Angesicht gegenüber, jedoch in genügender Entfernung, um dem Mörder zu gestatten, seinen Gegner mit voller Kraft zu treffen, daher ein Angriff von rückwärts gänzlich ausgeschlossen erscheint.«

»Die Verwundung konnte keine selbst zugefügte sein?«

»Unter keiner Bedingung,« erwiderte Doktor Brown mit Nachdruck.

Hiemit wurde das Zeugenverhör geschlossen. Der Kronbeamte blätterte in seinen Papieren, rückte die Augengläser zurecht und faßte das Ergebnis des Beweisverfahrens in einer kurzen, markigen Rede zusammen.

Er widmete zuerst einige warme Worte der natürlichen Teilnahme, welche alle hier Anwesenden für die Tochter des Verstorbenen empfanden, für das bedauernswerte Mädchen, dem heute morgen die schwere Prüfung der Zeugenschaft nicht erspart werden konnte. Die Pflicht der Geschworenen sei es nun, die Aussagen sämtlicher Zeugen zu vergleichen und sich hieraus ein selbständiges Urteil zu bilden. Was die Ursache des Todes betrifft, so könne nach Doktor Browns Erläuterungen hierüber kein Zweifel mehr herrschen.

Der Redner ging hierauf zu den geheimnisvollen, begleitenden Umständen des Falles über, welcher die Aufmerksamkeit der ganzen gebildeten Welt in hohem Maße beschäftige. Der Verstorbene sei eine hochgeschätzte allgemein beliebte Persönlichkeit gewesen, dessen Ruf als Schriftsteller sich weit über die Grenzen des Heimatlandes hinaus erstreckte. Anna Thursday ausgenommen, war ihm niemand feindlich gesinnt, und als der Tod ihm die Gattin raubte, brachte man ihm die allgemeinste Teilnahme entgegen. Die Geschworenen hatten Fräulein Derwents Bericht mitangehört. Wenn der Unglückliche ihrer Ansicht nach, getrieben von Seelenschmerz und Unruhe, noch in später Nachtstunde ausgegangen sei, um das Grab seiner Frau zu besuchen, so handle es sich vor allem darum, was weiter geschah, als Herr Derwent am Kirchhofe angelangt war.

Zur Beantwortung dieser Frage besitze man vorläufig nur die Aussage des Totengräbers, welcher den Zustand geschildert habe, in dem er Frau Derwents Sarg gefunden, sowie den Anblick, der sich beim Oeffnen desselben bot. Als genannter Sarg zum erstenmal der Erde übergeben wurde, enthielt er die sterbliche Hülle von Frau Derwent. Bei der heutigen Sitzung handle es sich jedoch nicht um die Frage, durch welche Missethat Frau Derwents Leichnam verschwunden sei, sondern nur darum, auf welche Weise und weshalb Herr Derwent ermordet wurde. Leider fehle bis jetzt jeder Nachweis über die Person des Verbrechers sowohl, als darüber, was diesen bewog, sein Opfer in dem Sarge zu bergen, aus dem er den anderen Leichnam erst entfernen mußte. Trotzdem dieser Teil der Untersuchung sich noch in undurchdringliches Dunkel hülle, glaube er doch nicht, daß es geboten sei, die Verhandlung zu vertagen. Die Angelegenheit sei bewährten Händen übergeben und solle ohne Aufschub weiter verfolgt werden.

Nachdem der Vorsitzende einen Blick auf die Uhr geworfen hatte, schloß er seine Rede mit der üblichen Belehrung an die Geschworenen, worauf diese ohne weitere Beratung und ohne ihre Plätze zu verlassen, durch ihren Obmann den einstimmig gefällten Wahrspruch verkündeten: »Vorsätzlicher, von einer unbekannten Person verübter Mord.«

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