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Ein Volksbüchlein

Ludwig Aurbacher: Ein Volksbüchlein - Kapitel 87
Quellenangabe
typelegend
booktitleEin Volksbüchlein
authorLudwig Aurbacher
year1878
publisherPhilipp Reclam jun.
addressLeipzig
titleEin Volksbüchlein
created20040403
sendergerd.bouillon
modified20171017
firstpub1827/1829
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Nutzanwendung des Autors.

Vielleicht, günstiger Leser, wird es meinem Büchlein von den Abenteuern der sieben Schwaben auch also ergehen, wie es den sieben Schwaben selbst ergangen; und daß irgend ein Sitten- und Splitterrichter es anschnurren möchte und verdammen als ein eitles Gedicht voller nichtsnutziger, ja ehrenrühriger Fachsen . . . Günstiger Leser! sag' ihm dann: es gebe in der weiten Gotteswelt nicht nur fleißige Immen und geschäftige Aemsen, sondern auch Maivögelein, lustige; und man wisse nicht, ob und wozu die letztern nicht auch nutz seien. Mein Büchlein aber – sag' ihm das – wolle Niemanden ärgern, sondern vielmehr Jedermann ergötzen; und wem es nicht gefallen wolle, der könne es ja abweisen von seiner Thür. Die Schwalbe ziehe auch lustig durch die Welt und heime sich ein, wo man sie eben dulde, und bringe kein Unglück den Leuten ins Haus. Sie irre nicht einmal die Meise, die geschäftig das Rädlein treibt am Käfig, achte aber auch nicht der Nachteule, die in dem finstern Loche sitzt mit ihren glotzenden Augen.

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