Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Ludwig Aurbacher >

Ein Volksbüchlein

Ludwig Aurbacher: Ein Volksbüchlein - Kapitel 177
Quellenangabe
typelegend
booktitleEin Volksbüchlein
authorLudwig Aurbacher
year1878
publisherPhilipp Reclam jun.
addressLeipzig
titleEin Volksbüchlein
created20040403
sendergerd.bouillon
modified20171017
firstpub1827/1829
Schließen

Navigation:

45. Warum heirathen?

Einer heirathet darum, und der andere darum; und ein Dritter weiß gar nicht warum – wie jener Dummrian, welcher sagte: er heirathe, damit er' s halt auch so mache, wie andere Leute. Jener Tagwerker wußte es aber, warum er heirathe; denn obwol er selbst nicht viel mehr erübrigen konnte! die ganze lange Woche hindurch, als daß er am Sonntag ein wenig Fleisch in der Schüssel hatte und eine halbe Maß Bier in dem Krug, so wollte er doch fast lieber selbander hungern, als allein reichlich satt werden. »Ich muß eine haben« – sagte er zu denen, die ihm das Heirathen aus dem Kopf reden wollten – »ich muß eine haben, zu der ich sagen kann: Frau, ich bring es dir, und sie: Mann, Gott gesegne es dir.« – Das sind einfältige Worte, die aber viel Meinung haben; und wer eine liebe Hausfrau hat, der wird's verstehen.

 << Kapitel 176  Kapitel 178 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.