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Ein Kampf um Rom

Felix Dahn: Ein Kampf um Rom - Kapitel 19
Quellenangabe
typefiction
booktitleEin Kampf um Rom
authorFelix Dahn
publisherVerlag Werner Dausien
addressHanau
isbn3-7684-4210-1
titleEin Kampf um Rom
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1876
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Elftes Kapitel

Aus solchem Sinnen und Sehnen weckte sie ein nahender Schritt auf den Sandwegen. Der Gang war so rasch und so bestimmt der Tritt, daß sie nicht Athalarich vermutete. Aber es war der König: verändert in Haltung und Erscheinen, männlich, kräftiger, fester. Hoch trug er das sonst zur Brust gebeugte Haupt, und das Schwert Theoderichs klirrte an seiner Hüfte.

«Gegrüßt, gegrüßt, Kamilla», rief er ihr laut und lebhaft entgegen. «Dein Blick ist der schönste Lohn für diesen heißen Tag.»

So hatte er noch nie zu ihr gesprochen.

«Mein König», flüsterte sie erglühend. Einen leuchtenden Blick noch warfen die braunen Augen auf ihn: dann senkten sich die langen Wimpern. Mein König! So hatte sie ihn nie genannt, solchen Blick ihm nie geschenkt. «Dein König?» sagte er, sich neben ihr niederlassend, «Ich fürchte, so wirst du mich nicht mehr nennen, wenn du erfährst, was alles heute geschehen.»

«Ich weiß alles.» – «Du weißt? Nun dann, Kamilla, sei gerecht: schilt nicht, ich bin kein Tyrann.» Der Edle, dachte sie, er entschuldigt sich um seine schönsten Taten.

«Sieh, ich hasse die Römer nicht, der Himmel weiß es – sie sind ja dein Volk! – Ich ehre sie und ihre alte Größe, ich achte ihre Rechte. Aber mein Reich, den Bau Theoderichs, muß ich beschützen, streng und unerbittlich, und weh der Hand, die sich dawider hebt. Vielleicht», fuhr er langsamer und feierlich fort, «vielleicht ist dies Reich schon verurteilt in den Sternen – gleichviel, ich, sein König, muß mit ihm stehen und fallen.»

«Du sprichst wahr, Athalarich, und wie ein König.»

«Dank dir, Kamilla, wie du heut' gerecht bist oder gut! Solcher Güte darf ich wohl anvertrauen, welcher Segen, welche Heilung mir geworden. Sieh, ich war ein kranker, irrer Träumer: ohne Halt, ohne Freude, dem Tode gern entgegenwankend. Da trat an meine Seele die Gefahr des Reichs, die tätige Sorge um mein Volk: und mit der Sorge wuchs in meiner Brust die Liebe, die mächtige Liebe zu meinen Goten, und diese stolze und bange und wachsame Liebe für mein Volk, sie hat mein Herz gestärkt und getröstet für... für andres bitter schmerzliches Entsagen. Was liegt an meinem Glück, wenn nur dies Volk gedeiht: sieh, der Gedanke hat mich gesund gemacht und stark, und wahrlich! des Größten könnt' ich jetzt mich unterwinden.»

Er sprang auf, beide Arme wiegend und schwingend.

«O Kamilla, die Ruhe verzehrt mich! Oh, ging es zu Roß und in waffenstarrende Feinde! Sieh, die Sonne sinkt. Es ladet die spiegelnde Flut. Komm, komm mit in den Kahn.» Kamilla zögerte. Sie blickte umher. «Die Dienerin? Ach laß sie! Dort ruht sie unter der Palme an der Quelle, sie schläft. Komm, komm rasch, eh' die Sonne versinkt. Sieh die goldene Straße auf der Flut. Sie winkt!» – «Zu den Inseln der Seligen?» fragte das liebliche Mädchen mit einem holdseligen Blick und leicht errötend.

«Ja, komm zu den Inseln!» antwortete er glücklich, hob sie rasch in den Kahn, löste dessen Silberkette von den Widderköpfen des Quais, sprang hinein, ergriff das zierliche Ruder und stieß ab. Dann legte er das Ruder in die Öse zur Linken, und im hintern Gransen des Schiffes stehend steuerte und ruderte er zugleich, eine schöne und malerische Bewegung und ein echt germanischer Fergenbrauch.

Kamilla saß vorn, nahe dem Schnabel des Kahns, auf einem Diphros, dem griechischen zusammenlegbaren Feldstuhl, und sah ihm in das edle Antlitz, das von der rotschimmernden Abendsonne beleuchtet war: sein dunkles Haar flog im Winde, und herrlich waren die raschen und kräftigen Bewegungen des feingebauten Ruderers zu schauen. Beide schwiegen. Pfeilschnell schoß die leichte Barke durch die glatte Flut.

Flockige, rosige Abendwölklein zogen langsam über den Himmel, der leise Wind führte von den Mandelgebüschen des Ufers Wolken von Wohlgeruch mit sich, und rings war Schimmer, Ruhe, Harmonie. Endlich brach der König das Schweigen und sprach, dem Boot einen kräftigen Druck gebend, daß es gehorsam vorwärts schoß: «Weißt du, was ich denke? Wie schön muß es sein, ein Reich, ein Volk, viel tausend geliebte Leben mit der starken Hand durch Wind und Wellen sicher vorwärts zu steuern zu Glück und Glanz. – Was aber sannest du, Kamilla? Du sahst so mild, es sind gute Gedanken gewesen.» Sie errötete und blickte seitab in die Flut.

«O sprich doch, sei offen in dieser schönen Stunde.»

«Ich dachte», flüsterte sie vor sich hin, das feine Köpfchen noch immer abgewendet, «wie schön muß es sein, von treuer, geliebter Hand, der man so ganz vertraut, gesteuert zu werden durch die schwanke Flut des Lebens.» – «O Kamilla, glaub' mir, auch dem Barbaren kann man sich anvertraun.» – – «Du bist kein Barbar! Wer zart empfindet und edel denkt und sich hochherzig überwindet und schweren Undank mit Huld vergilt, ist kein Barbar, er ist ein edles Menschenbild, wie je ein Scipio gewesen.» Entzückt hielt der König im Rudern inne, das Schiff stand: «Kamilla! Träum ich? sprichst du das? und zu mir?»

«Mehr noch, Athalarich, mehr! Ich bitte dich, vergib, daß ich dich so grausam von mir gestoßen. Ach, es war nur Scham und Furcht.» – «Kamilla, Perle meiner Seele!» – Diese, welche das Gesicht dem Ufer zuwandte, rief plötzlich: «Was ist das? Man folgt uns. Der Hof, die Frauen, meine Mutter.» So war es. Rusticiana hatte, von des Präfekten furchtbarem Wink getrieben, ihre Tochter im Garten gesucht. Sie fand sie nicht. Sie eilte nach dem Venustempel. Umsonst. Umherschauend sah sie plötzlich die beiden, ihr Kind mit ihm allein, auf dem Schiff, fern im Meer. Im höchsten Zorn flog sie an den Marmortisch, an dem die Sklaven eben den Abendbecher des Königs mischten, schickte sie die Stufen hinab, eine Gondel zu lösen, gewann so einen unbelauschten Augenblick an dem Tisch und stieg gleich darauf mit Daphnidion, die ihr zorniger Ausruf geweckt, die Stufen hinab nach dem Schiff. Da bogen zur Rechten aus dem dichten Taxusgang der Präfekt und seine Freunde, die ihr Lustwandeln ebenfalls an diese Stelle führte. Cethegus folgte ihr die Stufen hinab und reichte ihr die Hand, in den Kahn zu steigen. «Es ist geschehen», flüsterte sie ihm dabei zu, und die Gondel stieß ab. In diesem Augenblick war es, daß das junge Paar auf die Bewegung am Ufer aufmerksam wurde: Kamilla stand auf, sie mochte erwarten, der König werde das Schiff wenden. Aber dieser rief: «Nein, sie sollen mir diese Stunde nicht rauben, die schönste meines Lebens. Ich muß noch mehr von diesen süßen Worten schlürfen. O Kamilla, du mußt mir mehr, du mußt mir alles sagen. Komm, wir landen auf der Insel dort, da mögen sie uns finden.» Und mächtig ausgreifend drückte er mit aller Kraft auf das Ruder, daß das Fahrzeug wie beflügelt dahinschoß.

«Willst du nicht weiter sprechen?»

«O mein Freund, mein König – dringe nicht in mich.» Er sah ihr nur in das liebliche Antlitz, in das leuchtende Auge, nicht mehr auf Weg und Ziel. «Nun warte dort auf der Insel – dort sollst du mir» – –

Ein neuer leidenschaftlicher Ruderschlag – da erdröhnte ein dumpfer Krach, das Schiff war angeprallt und fuhr schütternd zurück.

«Himmel!» rief Kamilla aufspringend und nach dem Schnabel des Schiffes sehend: ein ganzer Schwall von Wasser sprudelte herein, ihr entgegen.

«Das Schiff ist geborsten – wir sinken», sprach sie erbleichend. «Hierher zu mir, laß mich sehen», rief Athalarich vorspringend. «Ach, das sind die Nadeln der Amphitrite – wir sind verloren.» Die Nadeln der Amphitrite – wir wissen, man konnte sie von der Terrasse des Venustempels kaum erkennen – waren zwei schmale, scharfzackige Klippen zwischen dem Ufer und der nächsten der Laguneninseln: sie ragten kaum über den Wasserspiegel, bei leisestem Wind gingen die Wellen über sie weg. Athalarich kannte die Gefahr dieser Stelle und hatte sie immer leicht vermieden: aber diesmal hatte er nur in der Geliebten Augen geblickt.

Mit einem Blick übersah er die Lage. Es gab keine Rettung.

Ein Brett im Boden des leicht gezimmerten Gefährts war durch den Anprall an der Klippe zertrümmert, gewaltig drang das Wasser durch das Leck.

Das Schiff sank von Sekunde zu Sekunde.

Schwimmend mit Kamilla die nächste Insel oder das Ufer zu erreichen, konnte er nicht hoffen, und das Ruderschiff Rusticianens hatte kaum erst abgestoßen. Mit Blitzesschnelle hatte er alles überschaut, erwogen, eingesehen, und warf einen entsetzten Blick auf das Mädchen. «Geliebte, du stirbst», jammerte er verzweifelnd, «und ich, ich hab's verschuldet.» Und er umfaßte sie stürmisch. «Sterben?» rief sie, «o nein! Nicht so jung, nicht jetzt sterben! Leben, leben mit dir.» Und sie klammerte sich fest an seinen Arm. Der Ton, die Worte durchschnitten sein Herz.

Er riß sich los, er sah nach Rettung ringsumher, umsonst, umsonst immer höher stieg das Wasser, immer rascher sank das Schiff. Er warf das Ruder weg. «Es ist aus, alles aus, Geliebte. Laß uns Abschied nehmen.» – «Nein! Nicht mehr scheiden! Muß es gestorben sein: – o dann hinweg alle Scheu, welche die Lebendigen bindet» – und glühend drückte sie das Haupt an seine Brust – «o laß dir sagen, laß dir noch gestehen, wie ich dich liebe, wie lange schon, seit – seit immer. All mein Haß war ja nur verschämte Liebe. Gott, ich liebte dich schon, da ich wähnte, ich müsse dich verabscheuen. Ja, du sollst wissen, wie ich dich liebe.» Und sie bedeckte ihm Augen und Wangen mit eiligen Küssen. «Oh, jetzt will ich auch sterben – lieber sterben mit dir als leben ohne dich. Aber nein» und sie riß sich von ihm los – «du sollst nicht sterben – laß mich hier, springe, schwimme, versuch's, du allein erreichst die Insel wohl – versuch's und laß mich.»

«Nein», rief er selig, «lieber sterben mit dir als leben ohne dich. Nach so langem, langem Sehnen endlich Erfüllung! Wir gehören einander auf ewig von dieser Stunde. Komm, Kamilla, Geliebte, laß uns hinab.»

Schauer der Liebe und des Todes rieselten durcheinander. Er zog sie an sich, umschlang sie mit dem linken Arm und stieg mit ihr auf den kaum noch handbreit über's Wasser ragenden Steuergransen: schon schickte er sich zum jähen Sprunge an – da entrang sich beiden ein froher Schrei der Hoffnung.

Blitzschnell bog vor ihren Augen um die schmale Landspitze, die unfern von ihnen ins Meer ragte, ein Schiff mit vollen Segeln, das gerade auf sie loseilte.

Das Schiff vernahm ihren Schrei, es erkannte jedenfalls die Lage des sinkenden Kahns, vielleicht die Person des Königs: vierzig Ruder, aus zwei Stockwerken von Ruderbänken zugleich in die Flut getaucht, beförderten den Flug des raschen Fahrzeugs, das brausend vor ganzem Wind mit allen Segeln daherschoß. Die Leute auf dem Deck riefen ihnen zu, auszuharren, und bald – es war die höchste Zeit – lag der Bauch der Bireme neben der Gondel, die augenblicklich versank, nachdem das Paar durch die Lukenpforte des untern Ruderstockwerks an Bord gerettet war. Es war ein kleines gotisches Wachtschiff, der goldene, steigende Löwe, das Wappen der Amalungen, glänzte auf der blauen Flagge: Aligern, ein Vetter Tejas, befehligte es.

«Dank euch, wackre Freunde», sprach Athalarich, da er wieder Worte gefunden. «Dank! Ihr habt nicht euren König nur, ihr habt eure Königin gerettet.»

Staunend sammelten sich Krieger und Matrosen um den Glücklichen, der die laut weinende Kamilla in seinen Armen hielt. «Heil unsrer schönen jungen Königin!» jauchzte der rotblonde Aligern, und die Mannschaft jubelte donnernd nach: «Heil, Heil unsrer Königin!» In diesem Augenblick rauschte der Segler an dem Kahn Rusticianens vorbei: der Schall dieses Jubelrufs weckte die Unselige aus der Erstarrung von Entsetzen und Betäubung, die sie ergriffen, da die beiden erschrocknen Rudersklaven die Gefahr des jungen Paares auf dem sinkenden Boot entdeckt und zugleich erklärt hatten, es sei ihnen unmöglich, sie rechtzeitig aus den Wellen zu retten. Da war sie besinnungslos Daphnidion in die Arme gefallen.

Jetzt erwachte sie und warf einen irren Blick umher. Sie staunte: war es ein Traumbild, was sie sah? oder war es wirklich ihre Tochter, die dort auf dem Deck des Gotenschiffs, das stolz an ihr vorüberrauschte, an der Brust des jungen Königs lag? Und jauchzten wirklich dazu jubelnde Stimmen: «Heil, Kamilla, unsrer Königin?»

Sie starrte auf die vorübergleitende Erscheinung, sprachlos, lautlos. Aber das rasch fliegende Segelschiff war schon an ihrem Kahn vorüber und dem Lande nah. Es ankerte außerhalb der seichten Gartenbucht, eine Barke ward herabgelassen, das gerettete Paar, Aligern und drei Matrosen sprangen hinein, und bald stiegen sie die Stufen der Hafentreppe hinan, wo außer Cethegus und seiner Begleitung, eine Menge von Leuten sich versammelt hatte, die vom Palast oder vom Garten aus mit Schrecken die Gefahr des kleinen Schiffes wahrgenommen und jetzt herbeieilten, die Geretteten zu begrüßen. Unter Glückwünschen und Segensrufen stieg Athalarich die Stufen hinan.

«Seht hier», sprach er, vor dem Tempel angelangt, «sehet, Goten und Römer, eure Königin, meine Braut. Uns hat der Gott des Todes zusammengeführt, nicht wahr, Kamilla?» Sie sah zu ihm auf, aber heftig erschrak sie: die Aufregung und der jähe Wechsel von Schrecken und Freude hatten den kaum Genesenen übermächtig erschüttert: sein Antlitz war marmorblaß, er wankte und griff wie Luft schöpfend krampfhaft an seine Brust.

«Um Gott», rief Kamilla, einen Anfall des alten Leidens fürchtend, «dem König ist nicht wohl. Rasch den Wein, die Arznei!» Sie flog an den Tisch, ergriff den Silberbecher, der bereit stand, und drängte ihn in seine Hand.

Cethegus stand dicht dabei und folgte mit scharfem Blick jeder seiner Bewegungen.

Schon setzte er den Becher an die Lippen, aber plötzlich ließ er ihn nochmals sinken, er lächelte: «Du mußt mir zutrinken, wie's der gotischen Königin ziemt an ihrem Hof», und er reichte ihr den Pokal: sie nahm ihn aus seiner Hand.

Einen Augenblick durchzuckte es den Präfekten siedend heiß. Er wollte hinzustürzen, ihr den Trank aus der Hand reißen, ihn verschütten.

Aber er hielt sich zurück. Tat er's, so war er unrettbar verloren. Nicht nur morgen als Hochverräter, nein, sofort als Giftmörder angeklagt und überführt.

Verloren mit ihm seine ganze Ideenwelt, die Zukunft Roms. Und um wen? – Um ein verliebtes Mädchen, das treulos zu seinem Todfeind abgefallen. – Nein, sagte er kalt zu sich, die Faust zusammendrückend, sie oder Rom: – also sie! Und ruhig sah er zu, wie das Mädchen, hold errötend, einen leichten Trunk aus dem Becher nahm, den der König darauf tief schlürfend bis zum Grund leerte. Er zuckte zusammen, da er ihn auf den Marmortisch niedersetzte, «Kommt hinauf ins Palatium», sprach er fröstelnd, den Mantel über die linke Schulter schlagend, «mich friert.» Und er wandte sich.

Da traf sein Blick auf Cethegus: er stand einen Augenblick still und sah dem Präfekten eindringend ins Auge.

«Du hier?» sagte er finster und trat einen Schritt auf ihn zu: da zuckte er nochmal und stürzte mit einem jähen Schrei neben der Quelle aufs Antlitz nieder

«Athalarich!» rief Kamilla und warf sich taumelnd über ihn. Der alte Corbulo sprang aus der Schar der Diener zuerst hinzu: «Hilfe», rief er, «sie stirbt – der König!»

«Wasser! Rasch Wasser!» sprach Cethegus laut. Und entschlossen trat er an den Tisch, ergriff den Silberbecher, bückte sich, spülte ihn schnell, aber gründlich in der Quelle und neigte sich über den König, der in Cassiodors Armen lag, indes Corbulo das Haupt Kamillens auf seine Knie legte.

Ratlos, entsetzt umstanden die Hofleute die beiden scheinbar leblosen Gestalten.

«Was ist geschehen? Mein Kind!» mit diesem Schrei drängte sich Rusticiana, die soeben gelandet, an der Tochter Seite. «Kamilla!» rief sie verzweifelt, «was ist mit dir?»

«Nichts!» sagte Cethegus ruhig, sich prüfend über die beiden beugend. «Es ist nur eine Ohnmacht. Aber den jungen König hat sein Herzkrampf hingerafft. Er ist tot.»

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