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Arthur Conan Doyle: Ein Duett - Kapitel 13
Quellenangabe
typefiction
authorArthur Conan Doyle
titleEin Duett
publisherLadyschnikow, Verlag G. m. b. H.
yearo.J.
translatorLeopold Rosenzweig
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20160329
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Samuel Pepys

Es gab wenig Dinge, die Maude so viel Genuß bereiteten, als an langen Winterabenden nach dem Essen mit Frank so recht behaglich am Kamin zu sitzen. Es wäre eine Übertreibung zu sagen, daß sie das einem Balle vorzog, aber nächst diesem höchsten aller Vergnügen, und höher selbst als ein Theaterbesuch, stand auf der Skala ihrer Freuden die innige Gemeinschaft solcher Abende, da sie redeten, wenn es ihnen gefiel, und schwiegen, wenn es ihnen gefiel, beglückt und erheitert durch all die kleinen Anspielungen, Zärtlichkeiten und Neckereien, die jenes innerhäusliche Freimaurertum bilden, das jedem Uneingeweihten für alle Zeiten verschlossen bleibt. An fünf oder sechs Abenden in der Woche setzten sie sich, sie mit ihrer Handarbeit, Frank mit seinem Buch, zu solchen frohen Stunden zurecht, die die Menschen bis ans andere Ende der Welt suchen gehen, während sie sie an ihrem eigenen Herde finden können, wenn sie nur ihre Seelen zur Sympathie zusammenzustimmen vermögen. Hie und da wurde ihre köstliche Ruhe durch das Klingeln der Hausglocke unterbrochen, wenn es einem Freunde Franks einfiel, ihnen einen Abendbesuch zu machen. Dann sagte Maude wohl: »Ach, wie unangenehm!« und Frank sagte etwas Kürzeres und Kräftigeres, aber wenn der Besucher erschien, empfingen sie ihn beide mit: »Das ist aber hübsch von Ihnen, daß Sie uns so ohne alle Umstände überraschen!« Ohne solche kleine Heucheleien wäre diese Welt ein unerquicklicher Aufenthaltsort.

Ich weiß nicht, ob ich schon erwähnt habe, daß Frank in der Literatur ziemlich konservative Neigungen hatte. Auf dem Bücherbrett im Schlafzimmer – einem Überbleibsel aus seiner Junggesellenzeit – stand eine kleine Anzahl von Büchern, lauter wohlbekannte Freunde, die alle Pausen seines bisherigen Lebens ausgefüllt hatten, wenn es gerade keine neuen interessanten Bücher gab. Er hatte sie alle seit seiner Jugendzeit immer und immer wieder gelesen, bis sie förmlich zum Gerüst seines Geistes geworden waren. Sein Geschmack war gesund und gerade, ohne apart zu sein. Macaulays Essays, Holmes' »Tischautokrat«, Gibbons Römische Geschichte, Jefferies' »Geschichte meines Herzens«, Carlyles Biographie, Pepys' Tagebuch und Borrows »Lavengro« gehörten zum intimsten Kreis seiner literarischen Freunde. Der kraftvolle East-Anglianer, halb Preisboxer, halb Missionar, war sein besonderer Liebling, und ebenso der redselige Marinestaatssekretär.Mit dem ersten ist Borrow, mit dem zweiten Pepys gemeint. – Anm. d. Übers. Eines Tages fiel es ihm ein, daß es hübsch wäre, wenn er seine Frau dazu bringen könnte, seinen Enthusiasmus zu teilen, und er fragte sie, ob er ihr nicht einzelnes von seinen alten Freunden vorlesen solle. Maude willigte hocherfreut ein. Wenn er ihr vorgeschlagen hätte, ihr die Rigveda im Original-Sanskrit vorzulesen, hätte sie lächelnd zugehört. In solchen kleinen Dingen übertrifft die Liebe der Frau die des Mannes.

Frank kam also mit einem dicken, wohlbenützten Band die Treppe herab.

»Dies ist Pepys«, stellte er feierlich vor.

»Was für ein komischer Name!« rief Maude aus. »Man muß dabei an eine Indigestion denken. Warum eigentlich? Ja richtig, Pepsin.«

»Wir werden allabendlich nach dem Essen eine Dosis davon einnehmen, um die Ähnlichkeit zu vervollständigen. Aber im Ernst, Schatz, ich denke, da wir beschlossen haben, uns durch gehaltvolle Lektüre zu erfreuen, daß wir mit dem nötigen Ernst daran gehen und uns bemühen sollen – – O weh!«

»O, es tut mir so leid, Schatz! Ich hab' dir hoffentlich nicht weh getan?«

»Sogar ziemlich stark.«

»Das kam, weil ich die Nadel in der Hand hatte –, und du hast so furchtbar feierlich ausgesehen – und – da konnte ich nicht anders.«

»Kleiner Kobold – –!«

»Nicht, Schatz! Jemima kann jeden Augenblick mit dem Kaffee hereinkommen. Also setz dich nieder, und lies mir von deinem Pepys vor. Vorerst aber bist du wohl so gut mir zu erklären, wer und was dieser Herr war, und zwar vom Anfang an, so als ob ich nie von ihm gehört hätte.«

»Ich glaube zwar nicht –«

»Gleichviel. Sei ein braves Kind und tu, was man dir sagt.«

»Gut also. Pepys wurde geboren –«

»Wie war sein Vorname?«

»Samuel.«

»O weh, den hätte ich nicht lieb haben können.«

»Das kann nun leider nicht mehr geändert werden. Er wurde also geboren – ich könnte es nachschlagen, aber es kommt ja nicht darauf an, nicht wahr? Es war um sechzehnhundert und so und so viel, und ich erinnere mich nicht mehr, wer sein Vater war.«

»Ich muß mir das alles gut merken.«

»Also, kurz gesagt, er brachte es ziemlich weit in der Welt, nahm unter Karl dem Zweiten einen hohen Rang in der Marine ein, starb als wohlhabender Mann und vermachte seine sehr reichhaltige Bibliothek einer Universität, ich weiß nicht mehr, welcher.«

»Deine Angaben sind von einer Genauigkeit – –«

»Ich weiß, Kind, aber es kommt wirklich nicht darauf an. Alles das hat mit der Hauptsache nämlich gar nichts zu tun.«

»Weiter, also.«

»Nun, diese Bibliothek lag als eine Art Staubfänger da, wie das bei solchen Bibliotheken meistens der Fall ist, bis eines Tages, mehr als hundert Jahre nach dem Tode des Alten, irgendein unternehmender Mann die Bücher durchstöberte und einige Bände fand, die ganz mit Chiffreschrift vollgeschrieben waren, so daß niemand sie lesen konnte.«

»Ah, das ist ja sehr interessant!«

»Ja, es erweckte natürlich die Neugierde. Was hatte den Mann veranlaßt, Bände mit Chiffreschrift vollzuschreiben? Stell dir nur vor, was das für eine Arbeit gibt! Also machten sich einige daran, den Schlüssel der Geheimschrift zu finden. Das war um 1820. Nach drei Jahren war es ihnen gelungen.«

»Wie in aller Welt haben sie das können?«

»Je nun, man sagt, daß menschlicher Scharfsinn noch keine Chiffreschrift erfunden hat, die menschlicher Scharfsinn nicht entziffern könnte. Wie dem auch sei, es gelang ihnen. Und nachdem sie den Schlüssel gefunden und alles sauber abgeschrieben hatten, sahen sie, daß ihnen da ein Buch in die Hände gefallen war, das in der ganzen bekannten Literatur nicht seinesgleichen hatte.«

Maude ließ ihre Arbeit in den Schoß sinken und sah mit geöffneten Lippen und hochgezogenen Augenbrauen auf ihren Mann.

»Sie fanden, daß dies das Tagebuch des Mannes war, mit allen seinen Eindrücken, allen seinen Handlungen und allen seinen Gedanken – nicht seinen schicklichen, offiziellen Gedanken, weißt du, sondern seinen wirklichen, wahren Gedanken, so wie er sie auf dem Grunde seiner Seele dachte. Du siehst hier diesen Mann und lernst ihn kennen, unendlich viel besser, als seine Frau ihn kannte. Nicht nur verzeichnet er Tag für Tag, was er tat und erlebte, und gibt uns damit ein so intimes und detailliertes Bild des Lebens jener Zeit, wie es in keiner anderen Weise hätte gezeichnet werden können, sondern, was das Buch so einzig macht, das ist vor allem das psychologische Charakterbild, das es enthält. Du mußt wissen, was das für ein vornehmer Mann war, ein hoher Würdenträger, ein Redner, ein Schriftsteller, ein Förderer der Wissenschaft, und hier siehst du die andere Seite, die kleinen Gedanken, die niedrigen Instinkte, die sich so oft unter einer majestätischen Perücke und einer feierlichen Außenseite bergen. Nicht daß er schlechter wäre als einer von uns. Durchaus nicht. Aber er ist aufrichtig. Und das gibt seinem Buch etwas so Tröstendes, denn jeder Sünder, der es liest, kann sich sagen: ›Wenn dieser Mann, der es so weit brachte und so geachtet war, so dachte, dann ist es kein Wunder, wenn ich auch nicht besser bin.‹«

Maude sah mit Interesse auf den dicken braunen Band. »Und das steht alles da drin?« fragte sie.

»Nein, Kind, alles wird nie gedruckt werden. Ein großer Teil davon ist, glaube ich, ganz unmöglich. Und wenn er zu solchen unmöglichen Stellen kam, verdoppelte und verdreifachte er die Chiffre, wie um ganz sicher zu gehen, daß es nie würde entziffert werden. Aber alles, was sich überhaupt veröffentlichen ließ, ist hier enthalten.« Er blätterte durch die Seiten, auf die hie und da Randbemerkungen mit Bleistift geschrieben waren.

»Worüber lächelst du, Frank?«

»Über die Art, wie er von seiner Frau spricht.«

»Er war also verheiratet?«

»Ja, an eine reizende Frau. Sie muß allerliebst gewesen sein. Er heiratete sie mit fünfzehn Jahren wegen ihrer Schönheit. Er hatte Verständnis für Schönheit, der alte Pepys.«

»Waren sie glücklich?«

»O ja, ziemlich glücklich. Sie war erst neunundzwanzig Jahre alt, als sie starb.«

»Die Arme!«

»Sie hatte glücklich gelebt – obgleich er ihr einmal ein blaues Auge schlug.«

»Nicht möglich!«

»Jawohl. Und er puffte das Dienstmädchen.«

»Was für ein Scheusal!«

»Aber im ganzen war er ein guter Gatte. Er hatte einige sehr gute Eigenschaften.«

»Und wie spricht er von seiner Frau?«

»Er hat die Gewohnheit zu sagen: ›Meine Frau, das arme Ding.‹«

»Unverschämt! Frank, du hast vorhin gesagt, daß andere Menschen das im stillen denken, was dieser abscheuliche Pepys niederschreibt. Ja, das hast du gesagt! Leugne es nicht! Soll das also heißen, daß du mich auch in Gedanken ›das arme Ding‹ nennst?«

»Wir sind seither ein wenig vorgeschritten. Aber wie einen diese Sätze in das intime Leben jener Zeit zurückversetzen!«

»Lies mir doch einige vor.«

»Höre einmal das da: ›Und dann zu Bett ohne Gebet, da morgen Waschtag ist.‹ Denk dir, daß ein solches Detail über zwei Jahrhunderte hinweg zu uns kommt!«

»Warum ohne Gebet?«

»Ich weiß nicht. Ich vermute, daß sie an Waschtagen zeitig aufstehen mußten, und daß sie daher so bald als möglich einschlafen wollten.«

»Ich fürchte, du tust dasselbe, ohne einen so guten Entschuldigungsgrund zu haben. Lies noch etwas.«

»Er ist bei jemand zu Tisch geladen, bei seinem Onkel, glaube ich, und sagt: ›Vortreffliches Essen, aber die Wildbretpastete war ausgesprochenes Rindfleisch, was nicht schön war.‹«

»Ausgezeichnet! Frau Mortimers Seezunge vorige Woche war eine ausgesprochene Scholle. Der gute Pepys hat recht. Es war nicht schön.«

»Hier ist wieder eine köstliche Stelle: ›Mit meiner Frau über die Armseligkeit dessen gesprochen, was die Leute um uns herum bieten, im Vergleich zu dem, was wir bieten.‹ Er hat zweifellos recht gehabt, denn um jene Zeit bot man viel. Als er eines Abends auswärts speist, berichtet er, man habe ihm ›das armseligste Essen vorgesetzt, bestehend aus Rindfleisch, Wildrücken und -Gekröse und einige Tauben, und das alles in der armseligsten Weise, die ich je gesehen habe.‹«

»Das scheint wahrhaftig eine ganz ausgiebige Mahlzeit. Die Leute müssen damals sehr gut gelebt haben.«

»Sie haben sich gewöhnlich überessen und übertrunken. Pepys verzeichnet übrigens einmal auch das Menu eines seiner eigenen Gastmähler. Ich habe es mir angemerkt. Hier ist es: ›Fricassé von Hühnern und Kaninchen, gekochte Hammelkeule, drei große Karpfen, eine Lammsseite, gebratene Tauben, vier Hummern, drei Torten, eine Lampretenpastete (eine sehr delikate Pastete!), Sardellen, gute Weine verschiedener Sorten, und alle Sachen außerordentlich fein und zu meiner größten Zufriedenheit.‹«

»Um Gottes willen! Hatte ich nicht recht, ihn mit Indigestion in Verbindung zu bringen?«

»Ja, sie haben es sich damals wohl ergehen lassen.«

»Wer hat das alles gekocht?«

»Um jene Zeit half die Frau beim Kochen.«

»Kein Wunder, daß sie mit neunundzwanzig Jahren starb. Die Ärmste! Was die Leute damals für großartige Kücheneinrichtungen gehabt haben müssen! Ich habe bisher nie verstanden, wozu die Riesenherde in den Küchen jener Zeit gehörten. Aber natürlich, wenn man sechs Tauben, eine Lamprete, vier Hummern, eine Hammelkeule und alle andern Sachen auf einmal kocht, braucht man ein großes Feuer.«

»Das Merkwürdige an Pepys ist,« sagte Frank, gedankenvoll in dem Buch blätternd, »daß er imstande ist, die niedrigen, kleinen Impulse der menschlichen Natur zu verzeichnen, deren sich andere Menschen so schämen würden, daß sie sich beeilen würden, sie aus ihrem Gedächtnis wegzuwischen: seine gelegentliche Schmutzigkeit in Geldsachen, seine Anwandlungen von Mißgunst, von Neid, alle die kleinlichen Fehler, die verächtlich sind wegen ihrer Kleinlichkeit. Denke dir zum Beispiel, daß jemand folgendes niederschreibt. Er erzählt, daß er einen Freund besucht und in seiner Bibliothek ein Buch liest. ›Ein sehr gutes Buch,‹ sagt er, ›insbesondere ein Brief mit Ratschlägen für einen Hofmann, die ganz vortrefflich sind, so daß ich einmal beabsichtigte, die betreffenden Blätter herauszureißen, aber ich überwand es.‹ Stell dir vor, daß jemand einen so gemeinen Gedanken aufzeichnet!«

»Aber was du mir noch nicht erklärt hast, Schatz, oder wenn du es getan hast, habe ich es nicht verstanden – du machst dir ja nichts daraus, wenn ich ein bißchen dumm bin, nicht wahr? – das ist, zu welchem Zweck Pepys das alles in einer Schrift niederschrieb, die niemand lesen konnte.«

»Du darfst nicht vergessen, daß er selbst sie lesen konnte. Außerdem war er ein eigentümlich methodischer Mensch. Er rechnet zum Beispiel unaufhörlich zusammen, wie viel Geld er hat, er ordnet und katalogisiert immer wieder seine Bibliothek, und so weiter. Er wollte alles in genauester Ordnung haben. Und so mag es ihn auch danach verlangt haben, ein genaues Verzeichnis seiner Erlebnisse zu besitzen, das er dann nachschlagen konnte. Allerdings weiß ich nicht, ob diese Erklärung ganz ausreichend ist.«

»Mir scheint sie nicht so. Meine Erfahrung von den Männern –«

»Ha, deine Erfahrung!«

»Jawohl, meine Erfahrung von den Männern – wie grob du bist, Frank! – sagt mir, daß sie kuriose kleine Eigenheiten und Eitelkeiten haben, welche oft die sonderbarsten Formen annehmen.«

»Ei, ei! Habe ich auch welche?«

»Du – du bist daraus zusammengesetzt. Nicht Eitelkeit – nein, das meine ich nicht. Aber Stolz. Du bist so stolz wie Luzifer, und viel zu stolz, um es zu zeigen. Das ist die raffinierteste Art von Stolz. Jawohl, ich weiß ganz genau, was ich meine. Bei diesem Manne nun nahm die Eitelkeit die Form an, daß er wünschte, nach seinem Tode eine Sensation hervorzurufen. Er konnte dieses Buch nicht gut veröffentlichen, so lange er lebte, nicht wahr?«

»Schwerlich.«

»Nun denn, so mußte es nach seinem Tode geschehen. Er mußte es in Chiffreschrift niederschreiben, sonst hätte jemand schon zu seinen Lebzeiten dahinter kommen können. Es ist aber sehr wahrscheinlich, daß er einen Schlüssel zu der Schrift hinterließ, damit jedermann sie nach seinem Tode lesen könne, daß aber der Schlüssel samt seinen Verfügungen verloren ging.«

»Das ist sehr möglich.«

Das Feuer war ausgegangen, daher glitt Maude aus ihrem Sessel und setzte sich auf das schwarze Fell, das vor dem Kamin lag, den Rücken an Franks Knie lehnend. »Also, Schatz, lies vor!« sagte sie.

Aber das Lampenlicht schien herab auf ihr zierliches Köpfchen und glänzte auf ihrem weißen Halse und auf den wirren, eigensinnigen, entzückenden Löckchen, die die geordneten Strähnen ihres kastanienbraunen Haares umspielten. Und wie das schon Männerart ist, so wandten sich Franks Gedanken ab von Pepys und seinem Tagebuche und dem siebzehnten Jahrhundert und allen weisen und belehrenden Dingen, und konnten an nichts anderem haften als an diesen allerliebsten gekräuselten Ranken und dem weißen Rund, das sie umgaben. Ach, daß so ein kleines Ding den menschlichen Geist von seinem erhabensten Fluge ablenken kann! Ach, daß unklare Gefühle den stolzen Intellekt zur Ohnmacht niederzwingen können! Ach, daß der Mensch auch nur eine Stunde lang das Materielle dem Ideellen vorziehen kann!

Aber der Mensch, der das nicht kann, verliert sehr viel.

 

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