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Gutenberg > Wilhelm Busch >

Eginhard und Emma

Wilhelm Busch: Eginhard und Emma - Kapitel 1
Quellenangabe
typecomics
booktitleUnd die Moral von der Geschicht
authorWilhelm Busch
year1982
publisherC. Bertelsmann Verlag
addressMünchen
isbn3-570-03004-0
titleEginhard und Emma
pages5
created20101206
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Wilhelm Busch

Eginhard und Emma

Ein Fastnachtschwank in Bildern

        Carolus Magnus kroch ins Bett,
Weil er sehr gern geschlafen hätt'.

        Jedoch vom Sachsenkriege her
Plagt ihn ein Rheumatismus sehr.

        Die Nacht ist lang, das Bein tut weh;
Carolus übt das Abc.

        »Autsch, autsch!« Da reißt's ihn aber wieder;
Carolus wirft die Tafel nieder.

        Er schellt: – Der alte Friedrich rennt.
«Frottier er mich! Potz sapperment!«

        Der Friedrich spricht: »Hab's gleich gedacht!
Es schneit ja schon die halbe Nacht!

        »Was?!« schreit der Kaiser. »Teufel auch!«
Und tritt dem Friedrich vor den Bauch.

        Der alte Friedrich schleicht beiseit;
Der Kaiser schaut, wie's draußen schneit.

        Was sieht er da, vor Schreck erstarrt?
Die Emma trägt den Eginhard.

        Er ruft die Wache gleich herbei
Und spricht: »Jetzt fangt mir diese zwei!«

        Die Wache nimmt den Eginhard
Beim Kragen mit der Hellebard'.

        Und als man sie dem Kaiser bringt,
Da steht er würdevoll und winkt.

        Sie knien und sind vor Tränen stumm;
Der Kaiser dreht sich gar nicht um.

        Jetzt aber wird er mild und weich
Und spricht gerührt: »Da habt ihr euch!«

Ente gut, alles gut!








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