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E Hämpfeli Lieder

Jacob Burckhardt: E Hämpfeli Lieder - Kapitel 4
Quellenangabe
typepoem
booktitleE Hämpfeli Lieder
authorJacob Burckhardt
firstpub1853
noteVorlage ist ein Faksimiledruck der Erstausgabe
year1853
publisherSchweighauser'sche Verlagsbuchhandlung
addressBasel
titleE Hämpfeli Lieder
created20060717
sendergerd.bouillon
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Alles vergebeds.

            S'sind alli Gasse still und s'Morgeliecht
Stygt hübschli über Muur und Dächer;
Der Brunne ruuscht; de trinksch noch, eb de gohsch,
E Gsundheit us dym Lederbecher.

      Jetz selbe Fenstre noch e Blick, sie sind
Mit grüene Jalousie bschlosse –
Und jetze renn! de wychsch dym eigene Herz
Nit us, und füehrsch mit zehe Rosse.

      Wohl schön isch's Birsthal, goldig glänze d'Flüeh
In herbstlig küehli Tiefe-n-yne;
Doch weisch, wer dir im Geist begegne wird
Uf Berge-n-und uf Burgruine?

      Weisch, wem z'lieb, wenn de-n-ykehrsch um Mittag,
De bständig luege muesch uf d'Thüre?
Und uf em Heimweg, wehles Bild erschynt
Us alle-n-Obewulke füre?

      Wohl müed kunnsch wieder, aber ohni Rueh.
O flieh nur nimme! loß die Flamme
Nur ruehig brenne, wo dy armi Seel
Verzehrt! sie het e heilige Namme.

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