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E Hämpfeli Lieder

Jacob Burckhardt: E Hämpfeli Lieder - Kapitel 13
Quellenangabe
typepoem
booktitleE Hämpfeli Lieder
authorJacob Burckhardt
firstpub1853
noteVorlage ist ein Faksimiledruck der Erstausgabe
year1853
publisherSchweighauser'sche Verlagsbuchhandlung
addressBasel
titleE Hämpfeli Lieder
created20060717
sendergerd.bouillon
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Red und Antwort.

                Sag was isch uf der liebe Welt
Noch azfoh, Mensch, mit Dir?
De stuunsch in's Blau, wie d'Wulke ziehnd
Und bisch bald hinterfür.

      »So loß mi stuune. Denk, i suech
»E Stern, wo d'Wulke deckt.
»Giduld nur, bis sie übrezieht
»Und 's Liecht mi wieder weckt.«

      De thuesch nyt meh, De redsch nyt meh
Und stiehlsch em Herrgott d'Zyt.
»I red im Stille zue dem Stern
»Bis Antwort kunnt – 's isch wyt.«

      Und Tag für Tag laufsch ganz allei
Zuem Thor uus dur der Schnee.
»I suech die Stell, wo i dä Stern
»Zuem letschtemol ha gseh.

      »De darfsch es wisse, 's stoht am Hag
»E große-n-Aepfelbaum.
»Dört wach i uf, was i mit euch
»Jetz red und thue, isch Traum«.

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