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E Hämpfeli Lieder

Jacob Burckhardt: E Hämpfeli Lieder - Kapitel 11
Quellenangabe
typepoem
booktitleE Hämpfeli Lieder
authorJacob Burckhardt
firstpub1853
noteVorlage ist ein Faksimiledruck der Erstausgabe
year1853
publisherSchweighauser'sche Verlagsbuchhandlung
addressBasel
titleE Hämpfeli Lieder
created20060717
sendergerd.bouillon
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Deheime.

        Wie isch mer jetz die grossi Stube z'eng,
Syt selbi Schmerze-n-yziehnd mit Gidräng!
Wie luege mi die Büecher wo-n-i ha
      Vo dene Schäfte trurig a!

      Kei Arbet ruckt, und eb i's merke will
Lyt wieder d'Stirn uf beide-n-Aerme still.
Do gspür i wie mer's Bluet dur d'Schlöfe jagt,
      Wie's inner Leid am Herze nagt.

      I ka nit jomere, denn es schickt si nit,
Keim Andre bring i gern my Kummer mit.
Die lange-n-Obe, Herz, ergieb di dry,
      Sie wend allei erduldet sy.

      Die ersti Prob! – und wenn i's überstand,
So bin i erst recht werth der liebe Hand.
Und soll's nit sy, und trag i's ohni Ghül,
      So zwing i in der Welt no viel.

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