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Gutenberg > Hermann Harry Schmitz >

Drei Gedichte

Hermann Harry Schmitz: Drei Gedichte - Kapitel 4
Quellenangabe
titleDrei Gedichte
authorHermann Harry Schmitz
typepoem
created19990518
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Angst

        Es krallt sich um die Sonne eine Hand.
Ein lauer Wind jagt dürre Blätter raschelnd auf.
Ein toter Vogel stürzt aus Wolkenhöh
zerschmettert an die Erde.
In dumpfer Hütte Mensch an Mensch gedrängt,
voll Grauen starrend in den schwefelgelben Tag.
Die Tür fliegt auf, von unsichtbarer Hand berührt.
Der Hund kriecht winselnd in die Ecke.
Und langsamer wird jetzt der Wanduhr Ticken,
noch einmal tick und tack –
dann steht die Uhr. –
Ein grelles Lachen in den Lüften!
Es horchen starr die Menschen in die Leere.

 


 

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