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Die wirkliche Lage in Rußland

Leo Trotzki: Die wirkliche Lage in Rußland - Kapitel 31
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authorLeo Trotzki
titleDie wirkliche Lage in Rußland
publisherAvalun-Verlag
translatorWilhelm Cremer
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Dritter Teil

Stalin fälscht Geschichte

An das Bureau für Parteigeschichte im Zentralausschuß der russischen kommunistischen Partei: Über die Fälschung der Geschichte des Oktoberaufstandes, der Geschichte der Revolution und der Geschichte der Partei.

Geehrte Genossen!

Ihr habt mir einen ausführlichen Fragebogen über meine Teilnahme an der Oktoberrevolution gesandt und verlangt eine Antwort. Ich weiß nicht, ob ich zu dem, was schon in Dokumenten, Reden und Büchern, einschließlich meiner eigenen, gedruckt ist, viel hinzufügen könnte. Aber ich möchte mir zunächst selbst eine Frage erlauben: Welchen Sinn hat es, mich über meine Teilnahme an der Oktoberrevolution zu befragen, wenn der ganze offizielle Apparat, der Eure nicht ausgeschlossen, nur damit beschäftigt ist, jede Spur von dieser Teilnahme zu verbergen, zu zerstören, oder wenigstens zu verdrehen?

Hunderte von Genossen haben mich immer und immer wieder gefragt, warum ich angesichts der gegen mich gerichteten, einfach schändlichen Verfälschung der Geschichte der Oktoberrevolution und der Parteigeschichte fortfahre zu schweigen. Ich beabsichtige gewiß nicht, das Thema dieser Fälschungen hier erschöpfend zu behandeln. Das würde mehrere Bände füllen. Aber in Beantwortung Eures Fragebogens will ich ein paar Dutzend Beispiele dieser bewußten und gehässigen Verdrehung der Vergangenheit aufführen, wie sie jetzt in einem riesigen Umfange erzeugt, durch die Autorität aller möglichen Institutionen gestützt und sogar in die staatlichen Dokumentensammlungen hineingetragen werden.

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