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Die Verzauberten

Roland Betsch: Die Verzauberten - Kapitel 2
Quellenangabe
typefiction
booktitleDie Verzauberten
authorRoland Betsch
year1934
firstpub1934
publisherG. Grote'sche Verlagsbuchhandlung
addressBerlin
titleDie Verzauberten
pages282
created20160728
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Der Kollege Hurrle hat recht

Es macht den Eindruck, als wollte unser Direktor, der in Leid ergraute Komödiant, die Ritterstiefel anziehen. Aus Spielplanverzweiflung hat er eine alte Posse neu inszeniert und das ist schon fast ein Akt der Notwehr. Sein Theater, bekennen wir es offen, sein alter Musenstall wackelt wie ein fauler Zahn; der Kuckuck geht um, Gott weiß es, daß ich recht habe.

Der Kollege Hurrle, altes Roß und Charakterkomiker, Kreatur unter diesen Sternen, die schon mit allen widrigen Winden gesegelt ist, Kollege Hurrle und ich, ein junger Kerl mit Baßgeigen am Himmel, wir haben die Hauptrollen: zwei Handwerksburschen; zwei Pennbrüder und Kornhasen. Lustige Rollen und immer noch gut hinzulegen, wenn man auch nur ein Stück Leberkäse im Magen hat.

Beim Satan, der Stall ist gut besetzt; es wimmelt nur so in Logen und Rängen. Ich glaube, das Völkchen wittert eine neue Hinrichtung. Wissen sie am Ende, daß wir schon seit Wochen keine Gage mehr gerochen haben, daß der Fundus gepfändet ist und die Vollstreckungszündschnüre überall glimmen? »Es gibt Wunder,« meint treuherzig unsere Naive und heult in die frische Schminke hinein, »glaubt mir, es gibt Wunder. Denkt an die Auferweckung des Lazarus. Und Jesus hat aus Wasser Wein gemacht, und mit einem Brot viele Tausende gespeist. Es gibt Wunder.« Man sieht, unsere Naive ist bibelfest.

Der Direktor ist beachtlich nervös. Er steht in der ersten Gasse und schluckt Aspirin. Er ist sehr nervös, sage ich; seht nur, wie ihm der Schweiß ausbricht. Oh, es ist furchtbar, wenn einem diese Sorte Schweiß ausbricht. Was sind Tod und Untergang, was sind Auflösung und Agonie gegen solche Qualen! Herr Direktor, Kopf hoch, will ich sagen, aber er ist nicht mehr da; er ist hinter einem Prospekt verschwunden.

2 Ich selbst bin gar nicht so niedergeschlagen und verzagt. Nun ja, ich bin noch jung und kann Püffe vertragen. Ich bin noch nicht wund gerieben und noch nicht so verkommen vor Elend, wie die andern. Nein, ich habe Mut. Hört nur, wie es braust und summt hinterm Jammerfetzen. Das ist Publikum. Das sind die Theaterbesucher; die Premierentiger; die Sensationshungrigen. Schön ist dieses Sausen und Brausen wie von fernen Wasserfällen. Mir wird ganz wohl dabei und ich bin wahrhaftig aufgeräumt und guter Dinge. Zum Beispiel gehe ich mit festen Schritten zum Vorhangauge und schaue hinaus in den Zuschauerraum. Nein, so viele Menschen; überall Menschen, gut angezogen und fröhlich erwartungsvoll. Und satt sehen alle aus; satt und gewaschen und bürgerlich versorgt. Nur still, ich weiß, daß sie ohne Mitleid sind. Menschen im Theater sind mühsam gebändigte Bestien. Sie brechen gerne aus; sie lauern darauf, zerfleischen zu können; sie sind, ich schwöre es, bis in die letzte Seelenfaser erbarmungslos.

Ich widerrufe, was ich gesagt habe; zerknirscht schwöre ich es ab; denn seht nur: da steht jemand aufrecht und schlank in der zweiten Parkettreihe. Da steht jemand und leuchtet fast magisch heraus aus dem brodelnden Brei. Es ist eine junge Dame, ein Mädchen, ein göttliches Geschöpf. Sie steht da, sage ich, und läßt mich plötzlich alles vergessen, was ringsumher lauert. Seht nur, so steht sie da: ein wenig gegen die Rückenlehne des Klappsitzes gebeugt, den Kopf aufrecht, und kindhaft verwundert Umschau haltend. Sie hat strohgelbes Haar und ein lustiges Gesicht mit einer sogenannten Stumpfnase. Ich beteure ausdrücklich, daß ich nie in meinem Leben etwas gegen Stumpfnasen gehabt habe.

Wie mag es kommen, daß diese junge Dame, fremd und Gott weiß, woher, daß diese junge Dame, zufällig hier wie eine ahnungslose Blume mitten in der drohenden Katastrophe blühend, wie mag es kommen, daß sie mich so seltsam bewegt; daß ich plötzlich so dankbar bin, zu leben und Komödiant zu sein und überhaupt hier durch das geheime Vorhangauge schauen zu dürfen?

3 Jetzt, o Himmel und Hölle, wendet sie den Kopf und ihr forschender Kinderblick trifft das Vorhangauge, hinter dem ich hinausspähe. Unsere Blicke tauchen ineinander, mir geht ein Läuten durch den Kopf, und ich weiß plötzlich, daß ich nicht umsonst gelebt habe. Vielleicht, so denke ich, bin ich geboren worden, um diese Sekunde zu erleben. Ein solcher Tor bin ich und Tollpatsch! Ein Glück, daß jetzt Kollege Hurrle kommt; Hugo Hurrle, altes Roß und Charakterdarsteller; Kreatur, die schon mit allen Winden gesegelt ist.

»Mensch, mach, daß du am Fetzen wegkommst, es geht los.«

»Einen Augenblick, Hurrle,« sage ich, »nur eine Sekunde!«

Schon ruft jemand: Bühne frei!

»Hurrle,« flüstere ich hastig, »schau mal raus! Siehst du das strohgelbe Mädchen?«

Er schaut hinaus und lacht, hat ein Feixen, für das ich ihn ohrfeigen könnte.

»Komm,« sagt er, »komm! Ich glaube, du bist vor Hunger schon sentimental geworden.«

Wir gehen durch die zweite Gasse von der Bühne.

»Du wirst nicht ableugnen wollen, daß sie – –«

»Man muß rauchen; immerfort rauchen.«

»Du sollst mir antworten. Ich meine, es gibt Begegnungen im Strudel des Daseins – –«

»Der Alte gefällt mir nicht. Dieser Abend nimmt ein säuerliches Ende.«

»– – will sagen, manchmal treffen zwei Menschen aufeinander, – – ich meine, unter den Millionen zweibeiniger Wesen, die durch die verlausten Tage stolpern, gehören manche zwangsläufig paarweise zusammen – –«

»Du bist krank. Deine Nerven haben zu wenig Fett. Du mußt wissen, wenn man zu wenig Fett – –«

»Mir steht der Sinn keineswegs nach Fett, mein Ehrenwort.«

4 Hurrle lehnt sich gegen einen frisch geleimten Apfelbaum. »Das ganze Mädchen mit allen gelben Haaren und Haarwurzeln sei dein, wenn du mir zwei Mark pumpst.«

»Hugo, ich habe nur noch zwanzig Pfennige, schlag mich tot!«

»Sie ist gerichtet!«

»Du sollst jetzt nicht zitieren. Es steht dir schlecht zu Gesicht, in solcher Stunde zu fachsimpeln.«

»Das stinkt hier ordinär nach Leim. Geh mal zum Vorhangzieher, ob er eine Zigarette hat. Jetzt ist schon alles egal.«

»Wir kriegen Gage. Die Zentralstelle hat Tagesinkasso.«

»Schwärmer!«

»Wir kriegen bestimmt Gage, Hurrle.«

»Du bist und bleibst ein Kind. Ich will gehen und dir einen Sandhaufen suchen.«

Er schlurft in seiner Vagabundenmaske im Kreis herum. Dann bleibt er vor mir stehen, schlenkert mit den Armen und setzt seine melancholische Fratze auf.

»Das sind wir. Hier, bitte! Vagabunden. Jawohl, Vagabunden. Und obendrein haben wir noch einen zweifelhaften Charakter. Das Theater verdirbt jeden. Mir steht's manchmal bis da!«

Mit der flachen Hand macht er eine Bewegung quer über den Hals.

Die alte Posse steigt. Nur Mut, Freunde! Habt alle Mut!

Beim ersten Auftritt zittre ich. Nie habe ich so gezittert. Vor mir die schwarze Höhle, der furchtbare Rachen, in dem es leise und untergründig brodelt. Mir tun die Lampen in der Fußrampe weh. Hoppla, die Menschen lachen; der große, gähnende Rachen, der Brei im Rachen kichert und kollert. Mitten im Spiel denke ich an die strohgelbe Dame. Irgendwo sitzt sie in dieser wahnsinnigen Höhle. Vielleicht lacht auch sie. Jetzt bin ich nur noch eine gezogene und gezerrte Marionette.

5 Da kommt Hurrle; oh, wie ausgekocht er ist, wie abgestumpft! In allen Sätteln gerecht. Da kommt er in die Szene gestolpert und wirkt wie eine Bombe. Es dröhnt im dunkeln Raum draußen. Und im großen Dialog mit mir, während er alle Register seines burlesk komischen Könnens zieht, sagt er zwischendurch leise zu mir: »Bruder in Apoll, das ganze Haus duftet aus allen Löchern nach Pleite.«

Und spielt weiter. Gibt mir ein falsches Stichwort und ich schmeiße um ein Haar die große Szene. Aber er, der routinierte Hund, der durchtriebene Rampenrutscher, er rettet spielend, mit einem satt überlegenen Behagen die Szene und redet mir zwischendurch wieder ins Konzept.

»Bei jedem Satz schlägt mir der Magen gegen's Zwerchfell. In Alaska haben wir Renntieraugen gefressen. Gib mir ein einziges Renntierauge!«

Es gibt viel Beifall nach dem ersten Akt.

»Macht Vorhänge!« ruft jemand von hinten. »Schindet Vorhänge! Fetzen rauf! Runter! Rauf!«

Wenn der Jammerfetzen hochgeht, sehe ich jedesmal die junge Dame in der vorderen Parkettreihe. Sie sitzt fröhlich im Sessel und klatscht in die lieben Hände.

Ich taumle in meine Garderobe und stelle mich vor den Spiegel. Wenn du dich abschminkst, denke ich, bist du ein ausgeschlupfter Landstreicher. An dir ist wahrhaftig nichts Unechtes. Mit diesen Lumpen am Leib, mit diesen Schuhen, mit diesem speckigen Hut könntest du ohne weiters fechten gehen.

Jetzt kommt Hurrle.

»Du,« sage ich und bin frohen Mutes, »es schlägt ein.«

»Was schlägt ein? Der Blitz?«

»Der Mist, den wir spielen.«

»Findest du?«

»Na, wenn die Zuschauer heute auf den Händen sitzen, sind wir verloren.«

»Teile nur bitte vorher kein Gemüse aus.«

Kaum hat er das gesagt, stürzt unser Ohrenbläser in die 6 Garderobe. Er ist hell entsetzt und jammert uns eine Schauernachricht in die Ohren.

»Kinder, Dalles! Der Talentpächter ist mit der Abendkasse auf und davon.«

»Wie bitte?« meint Hurrle und feixt niederträchtig.

»Der Direktor ist durch die Lappen. Ab mit Rückenwind.«

Gleichzeitig geht draußen ein großer Rummel los. Ein bedenklicher Wind fegt zwischen die Kulissen. Wir gehen hinaus und sehen, daß sie wie die Mäuse umherrennen. Ein kleiner Aufstand ist ausgebrochen; die Leute wollen nicht mehr weiterspielen, zeigen hingegen alle Lust, den Herrn Direktor zu verfolgen, ihn zu jagen wie einen Hasen, um ihm die Silberlinge abzunehmen.

Wohin soll das führen! Szenenwechsel zu Ende. Keine Pause vorgesehen. Schon wird es draußen unruhig.

»Wir müssen unter allen Umständen den Schmarren zu Ende spielen!« rufe ich in das Chaos. Da rennen sie durcheinander. Die Naive ist fassungslos und heult nur so drauflos. Der junge, liebliche Busen wackelt unterm Mieder.

»Alles habe ich geopfert für die Kunst,« wehklagt sie. »Das darf nicht sein; das ist unmöglich. Es geschehen Wunder. Denkt doch – –«

»– – an den auferweckten Lazarus,« fällt Hurrle ein und nimmt das kleine, unglückliche Geschöpf in die Arme. »Komm und hör auf zu weinen. Dir läuft die Schminke ins Korsett.«

Der Tumult vor und hinterm Vorhang wird stärker und gefahrdrohender. Feuerwehrleute gehen in eine gewisse Bereitschaftsstellung. Schutzmänner tauchen auf. Draußen scharren sie mit den Füßen.

An ein Weiterspielen ist nicht zu denken. Da geht Hurrle vor den Vorhang und erklärt, durch den Eingriff höherer Macht in die Kassenverhältnisse sei das Spiel nicht weiterzuführen. Karten behielten ihre Gültigkeit und wenn das Publikum wünsche, würde er selbst einige Kouplets und Kalauer ohne Sonderentschädigung 7 zum Besten geben. Auch sei die Jugendlich-Naive bereit, das Lied von der Glocke mit Klavierbegleitung zu rezitieren.

Jetzt bricht das Wetter erst aus. Der Stall wackelt bis in die Schornsteinhypotheken.

Ich stehe wieder in der Garderobe vorm Spiegel. Hurrle kommt. Er ist wundervoll in Stimmung.

»Musenfreund,« sagt er, »das Theater steht mir bis zum Adamsapfel. Komm, laß uns in die böhmischen Wälder gehen!«

Kaum hat er das gesagt, geht auch schon ein Ruck durch seinen Körper. Er kommt nahe an mich heran, stippt mit dem Zeigefinger auf die angstgefeuchtete Stirn und haucht mich mit Windstärke neun an: »Kind Gottes, wird's nicht hell in deinem Busen?«

»Nein.«

»Ein Gedanke, der von Napoleon stammen könnte. Komm mal her vor die alte Scherbe!«

Er zieht mich vor den Garderobespiegel.

»Schau uns beide mal an! Was stellst du fest?«

»Daß wir zwei ausgekochte Landstreicher sind.«

»Zwei Klinkenputzer. Getroffen. Was habe ich dir vor wenigen Wimperschlägen gesagt? Von den böhmischen Wäldern habe ich dir zitiert.«

»Ich verstehe dich nicht.«

»Weil du ein elendes Grünhorn bist. Stelle dich mal aufrecht hin und vernimm meinen Geistesblitz. Wir schminken uns ab, lassen unsere Kluft hier an und gehen auf die Walze.«

»Großartig.«

»Schlechter als hier in diesem Stall kann's uns draußen auch nicht gehen; vermutlich aber besser; denn eine Arbeit finden wir zwischendurch überall.«

Er hat recht. Was für ein Leben ist es schon, in diesem verkrachten Theater zu spielen und dann keine Gage zu bekommen. Und all die Erniedrigungen vor den Direktionstüren und in den 8 Bühnennachweisräumen! Dieses elende schmutzige Dasein, diese zweifelhafte Scheinwelt mit ihrem Kollegenneid, mit ihrem Ränkespiel – pfui Teufel!

»Hurrle, ich habe nie an deiner genialen Ader gezweifelt. Fort auf die Landstraße! Ich rieche schon gegen den Wind das freie Abenteuer. Wir haben Fäuste und guten Willen.«

»Hier meine Hand. Ich bin ein alter Affe, ich kann Fratzen schneiden. Du weißt, mir ist die Landstraße nichts Neues. Ich war ihr schon einmal verfallen. Jetzt schreit sie nach mir. Draußen wird's Sommer. Diese Nacht noch können wir in der freien Landwirtschaft schlafen.«

»Abgeschminkt!«

»Abgeschminkt, Klinkenputzer!«

O meine Freunde, was für ein Rennen und Flennen ist das hier hinter der Szene. Ich schaue mich noch einmal um im Tempel der Kunst. Da klebt der Staub an Kulissen und Leinwandfetzen; das riecht wie in vermoderten Höhlen. Das hängt von der Decke und baumelt an Netzen, ist zusammengenagelt, zusammengekittet und aufeinandergepappt. Mit Farbe beschmiert und mit Latten stabil gemacht. Oh, über diese Welt!

Hurrle haut mir auf die Schulter. Er schaut sich wild im Kreise um, spuckt gegen einen geleimten Felsen und deklamiert: »Nehmt alles nur in allem. Das Theater ist ein Saustall. Sag' an, Stephan, hat der Kollege Hurrle recht?«

Stephan, nämlich ich, antwortet mit tränenerstickter Stimme: »Kollege Hurrle hat recht. Howgh!«

Er geht gravitätisch nach links ab.

Einen Augenblick stehe ich allein, ein schwacher Mensch. Ein Träumer vielleicht, mit kuriosen Flügeln, mit Hoffnungen, mit Bitternis und wirrem Weh.

Noch einmal schaue ich in den Bühnenraum. Ich bin mitten in einer Beerdigung. Verehrte Freunde, gebt mir einen Kranz, damit ich ihn niederlege in dieser Gruft, die so viel gestorbene Hoffnungen birgt.

9 In die Welt hinausziehen ist auch etwas Schönes. Sommernächte und brausende Wälder. Wogendes Korn und flimmernde Wiesen und wandernde Wolken. Wir haben das alles schon halb vergessen. Sagt, gibt es das überhaupt noch?

Eine ungeheure Klarheit kommt über mich und es trifft mich wie Erleuchtung: unser Leben war fremd und sinnlos; denn wir hatten die Erde verloren. Mensch und Erde aber müssen eins sein. Wer diese Erde verloren hat, der muß sich aufmachen, auf daß er sie wieder finde. Den Asphalt muß er verlassen.

Ich weiß es: wir müssen wandern, um die Erde wieder zu finden. Das Pech hat uns weise gemacht. Wir müssen wandern!

Es war einmal ein Direktor. Hieß Joachim Prottengeier. Nun ist er fort. Hat die Ritterstiefel angezogen. Glück zu auf deiner Fahrt. 10

 

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