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Gutenberg > Wilhelm Busch >

Die Verwandlung

Wilhelm Busch: Die Verwandlung - Kapitel 1
Quellenangabe
typecomics
booktitleUnd die Moral von der Geschicht
authorWilhelm Busch
year1982
publisherC. Bertelsmann Verlag
addressMünchen
isbn3-570-03004-0
titleDie Verwandlung
pages5
created20101205
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Wilhelm Busch

Die Verwandlung

Die gute Schwester Anna spricht
Zu Bruder Karl: »Ach, nasche nicht!«

Doch der will immer weiter lecken.
Da kommt die Mutter mit dem Stecken.

Er läuft bis vor das Hexenhaus,
Da baumelt eine Wurst heraus.

Schwipp! fängt ihn an der Angel schlau
Die alte, böse Hexenfrau.

Dem Karl ist sonderbar zumute,
Die Hexe schwingt die Zauberrute

Und macht durch ihre Hexerein

Aus Karl ein kleines Quiekeschwein.

Schon fängt der Hexe böser Mann
Das Messer scharf zu schleifen an.

Da findet das treue Schwesterlein
Die Wunderblume mit lichtem Schein.

Und eben als die Bösen trachten
Das Quiekeschwein sich abzuschlachten,

Da tritt herein das Ännchen. – Das Schwein quiekt und rennt;
Die Hexe fällt ins Messer, der böse Mann verbrennt.

Und Bruder Karl verliert auch bald
Die traurig-schweinerne Gestalt;

Da ist er froh
Und spricht: Nie mach' ich's wieder so!







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