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Die teutschen Volksbücher

Joseph von Görres: Die teutschen Volksbücher - Kapitel 32
Quellenangabe
typelegend
authorJoseph Görres
titleDie teutschen Volksbücher
publisherHerbert Stubenrauch / Verlagsbuchhandlung
printrun
editorLutz Mackensen
year1925
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160608
projectide1da5798
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30.

Des sogenannten Clausnarrens weyland churf. sächsischen gewesenen Hofnarren u. s. w. lustergötzende Historia, darinnen seine Geburt, Leben, Wandel und Tod auch kurzweilige Scherzreden beschrieben, und in unterschiedliche Theile auf's kürzeste gefaßt sind. Gedruckt in diesem Jahr. Nürnberg.

 

Der Charakter dieses Narren ist angenommene Einfalt, häufig nicht eben ungeschickte kindische Naivität, freimüthige oft plumpe und unverschämte Wahrhaftigkeit, mitunter Tücke und einige äffische Bosheit, besonders wenn er gereizt war; sonst im Ganzen gutmüthiges Hinschlendern in der Narrenkappe durch die Welt. Diese Physiognomie haben denn auch durchaus die hier erzählten Schwänke, häufig unbedeutend, leer und ungelenk, oft aber auch glücklich, bedeutend, treffend und belustigend; das Buch daher zusagend dem Zwecke, für den es unter das Volk verbreitet wurde. Eine komische Wirkung wird besonders auch dadurch hervorgebracht, daß der Herausgeber häufig mit lateinischen, oft corrumpirten Anmerkungen und Erläuterungen, besonders bei etwas obscönen Stellen, dazwischen fährt.

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