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Die stummen Dinge

Hilda Bergmann: Die stummen Dinge - Kapitel 65
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleDie stummen Dinge
publisherKrystall-Verlag
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
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DIE MÜDEN HÄNDE

Zwei Hände lagen müde, hoffnungslos
in eines alten Weibleins welkem Schoß.

Viel harte Arbeit hatten sie getan;
viel Müh' gehabt.. Ich sah sie lange an.

Wie schlummertrunkne Kinder ruhn sie aus
und waren einst die fleißigsten im Haus.

Und jede Runzel, jede Falte spricht
von schaffensvollem Tag, erfüllter Pflicht.

»Euch beide sollte«, also dacht' ich weich,
»ein Engel holen in sein Himmelreich,

mit Rosen euch bekränzen Glied um Glied,
die ihr im Dienst des Alltags alt und müd'

geworden seid und still und ohne Blut
im Abendschatten eures Daseins ruht.«

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