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Die stummen Dinge

Hilda Bergmann: Die stummen Dinge - Kapitel 6
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleDie stummen Dinge
publisherKrystall-Verlag
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
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DIE MASCHINEN

Stählerne Leiber und erhobne Pranken,
geschmiedet und genietet und geschweißt,
so stehn wir, Kinder menschlicher Gedanken,
und triumphieren über Menschengeist.
Die uns geschaffen, wurden längst zu Knechten,
dazu verdammt, als Sklaven uns zu dienen.
Was faseln sie von ihren Herrenrechten?
Die Herrn sind wir, die donnernden Maschinen.

Wir überschatten ihre Horizonte
mit unsrer Schwaden rauchzerwühlten Haaren.
Wir stehn als Götter, wo die Gottheit thronte,
und zeugen Schlote, wo einst Wälder waren.
Dort, wo der Ackersmann mit frommen Tieren
den Boden furchte, fronen graue Scharen.
Wir trinken Menschenblut gleich den Vampiren
und wandeln Menschenkraft zu Tand und Waren.

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