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Die stummen Dinge

Hilda Bergmann: Die stummen Dinge - Kapitel 47
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleDie stummen Dinge
publisherKrystall-Verlag
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
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DAS LICHT

Über die Grenzen
des Stoffes zu schwingen,
in Wirbeltänzen
das All zu durchdringen,
Urnacht zu erhellen
mit leuchtendem Scheine,
ist meine Bestimmung.
Doch welche ist deine?

Auch du nur ein Teilchen
im Staubfall der Zeiten,
auch du nur ein Weilchen
im Fließen und Gleiten
und dennoch vom Schwunge
der Welt mitgerissen,
sei flammende Zunge
im rollenden Müssen.

Dieselben Gesetze
bewegen dein Schreiten,
die goldene Netze
ums Irdische breiten.
Tief eingegraben
im Unbewussten
sind unsere Gaben.
Wir tun, was wir mussten.

Ich schwebe und schwinge
in strahlenden Tänzen;
mit Blüten und Kränzen
bestreu' ich die Dinge.
Ich wecke die Früchte
zum Keimen, zum Leben.
Mensch, folge dem Lichte,
sei Schaffen und Geben.

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