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Die stummen Dinge

Hilda Bergmann: Die stummen Dinge - Kapitel 40
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleDie stummen Dinge
publisherKrystall-Verlag
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
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DAS BRACHFELD

Jetzt darf ich ruhn. Mein Tagwerk ist getan.
In gelber Woge standen Korn und Schaft;
dann hat die Sense sie hinweggerafft,
der Sommer ging. Ein neuer Kreis hebt an.

Bald reißt der Pflug mit seinem Eisenzahn
die Furchen auf; der Bauer werkt und schafft,
baut neuen Samen mir im Erdreich an,
erwartet neuen Dienst und neue Kraft.

Und ich, ich diene. Unablässig gibt
die Ackerscholle Leben, zieht die Saat
geduldig groß in mütterlichem Tun

und hält und trägt und spendet bis zur Mahd;
dafür verlang' ich nur, dass ihr mich liebt,
und dies: noch eine Weile lasst mich ruhn.

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