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Die stummen Dinge

Hilda Bergmann: Die stummen Dinge - Kapitel 39
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleDie stummen Dinge
publisherKrystall-Verlag
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
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DIE WINDMÜHLE

Langsam kreisen ewiger Windmühle Flügel
an der Zeit verschwimmendem Horizont.
Erdenhin streifen sie Wälder, Heide und Hügel,
himmelhin wachsen sie bis zu Sternen und Mond.

Unaufhörlich und unaufhaltsam schwingen
schattenhaft die vier Flügel durch das All.
Schicksal ist es, das sie tragen und bringen,
wir sind der Körner rieselnder Niederfall.

Wir sind die Weizenkörner zwischen den Steinen,
zermahlen und zerrieben von irdischer Not.
Einmal wird vielleicht aus unserem Weinen
und aus unserer Mühsal himmlisches Brot.

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