Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Hilda Bergmann >

Die stummen Dinge

Hilda Bergmann: Die stummen Dinge - Kapitel 37
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleDie stummen Dinge
publisherKrystall-Verlag
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
Schließen

Navigation:

DER WALDBACH

Grünliche Lichter auf den Gewässern,
zitternde Schatten, tanzende Wellen.
Gibt es im Walde wohl einen bessern
Wegkameraden und Wandergesellen?

Immer geschäftig, blinkt er mit Augen
voll Schelmereien nach dem Gefährten:
»Wie würde dir solche Wanderschaft taugen
durch des Geschaffenen heimlichste Gärten!

Fern von der Menschen geräuschvollem Reigen,
fern von der Städte bunten Geschenken
lerntest du hier das Gedulden, das Schweigen,
weite Gedanken und tiefes Versenken.

Lerntest dich fühlen als Teil des Gesamten,
wie es der Bach tut, der Falter, die Pflanze.
Inniger fassten, heißer umflammten
deine Gefühle das ewige Ganze.«

Spielendes Blinken auf den Gewässern,
leises Geplauder wandernder Wellen.
Gibt es im Walde noch einen bessern
Wegkameraden und Wandergesellen?

 << Kapitel 36  Kapitel 38 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.