Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Hilda Bergmann >

Die stummen Dinge

Hilda Bergmann: Die stummen Dinge - Kapitel 31
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleDie stummen Dinge
publisherKrystall-Verlag
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
Schließen

Navigation:

WÄLDER DER HEIMAT

Die ihr meiner Kindheit Schutzgötter wart,
Schirmherrn meinem frühesten Ahnen und Schauen,
Mahner und Weiser für meine Lebensfahrt
mit euren rauschenden Häuptern, dem eisgrauen Bart
und den tanzenden, wogenden Nebelfrauen,
seid gegrüßt, Wälder der Heimat!

Lang bin ich euch fern. Doch brausen in meinen Träumen
eure uralten, heiligen Wipfelmelodien.
Frühling seh ich mit hellen Blumen euch säumen,
Wege seh ich verdämmern unter den Bäumen
und die Lichter des Tages dazwischensprühn.
Seid gegrüßt, Wälder der Heimat!

Ernst und verschlossen scheinen eure Mienen;
doch wer je vernahm eures Herzens verborgenen Schlag,
wem sich euer Geheimnis auftat, von Sonne beschienen,
o ihr gewaltigen, endlos gedehnten, namenlos grünen,
vergisst euch nicht bis zu seinem letzten Tag,
Wälder der Heimat!

 << Kapitel 30  Kapitel 32 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.