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Die stummen Dinge

Hilda Bergmann: Die stummen Dinge - Kapitel 30
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleDie stummen Dinge
publisherKrystall-Verlag
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
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DEUTSCHER SOMMER

Weiße Wolken himmelhin gezogen,
blauer Himmel wälderhin gespannt!
Sieh, die Bläue schäumt in großen Wogen
und die Erde ist ein Wunderland.
Liebend neigen Gräser sich zu Halmen
und die Ähren reifen gelb und schwer.
Meine Sehnsucht schweift nicht mehr um Palmen
und umklammert nimmer fernes Meer.
Denn unendlich ist er eingezogen,
ohne Grenzen strömt und gibt er hin,
Weizenfelder seine Meereswogen,
Blumeninseln farbig mitten drin,
Sonne über Wiesenplan und Auen,
Wälder hoch und schattend hingestellt:
Meines deutschen Sommers Augen blauen
und er ist der schönste auf der Welt.

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