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Die stummen Dinge

Hilda Bergmann: Die stummen Dinge - Kapitel 29
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleDie stummen Dinge
publisherKrystall-Verlag
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
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DER BERG DER SEHNSUCHT

Blau steht er über den Matten und gleißt im Licht.
Die Vielen, die Lauten, die Satten, die sehn ihn nicht;
sehn nicht, wie in Abendbränden er loht und glüht,
nicht, wie um seine Lenden das Mondlicht blüht.

Der ewig Geheimnisvolle, steht er im Licht.
Was haftet an Tag und Scholle, erkennt ihn nicht.
Was gräbt an sichern Plätzen nach Gut und Gold,
dem ist von seinen Schätzen nichts zugerollt.

Nur wer fern von irdischen Breiten ihm gläubig naht,
der darf ihm näherschreiten, der findet den Pfad;
wer webt in Traumgestalten, dem mag's geschehn,
dass er dem gekrönten Alten ins Aug' kann sehn.

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