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Die stummen Dinge

Hilda Bergmann: Die stummen Dinge - Kapitel 21
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleDie stummen Dinge
publisherKrystall-Verlag
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
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DIE WOLKEN

Wanderer sind wir durch Raum und Bläue,
Hauch vom Mund des Höchsten, der uns facht,
Schmetterlinge, Boten, Pilger, stets aufs neue
treibend durch den Tag und durch die Nacht.

Uns beengen keine Erdenschranken,
bindet und behindert nicht die Zeit;
frei als Gottes schwebende Gedanken
ziehen wir durch die Unendlichkeit.

Täler hüllen, Wälder sich ins Dunkel;
unsre Flügel tauchen noch in Gold,
wenn des Abends sterbendes Gefunkel
selbst den Bergen von den Schultern rollt.

Fluch wie Segen tragen unsre Falten,
wenn wir Land und Länder überwehn;
doch wir sind nur Diener der Gewalten,
welche hinter allem Leben stehn.

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