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Die sieben Glückseligkeiten

Roland Betsch: Die sieben Glückseligkeiten - Kapitel 7
Quellenangabe
typefiction
booktitleDie sieben Glückseligkeiten
authorRoland Betsch
year1938
firstpub1934
publisherDeutsche Buch-Gemeinschaft
addressBerlin
titleDie sieben Glückseligkeiten
created20160930
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Die Eisenbahnlinie Mannheim–Basel berührt die farbige Niederung an einer besonders wildnishaften Stelle. D-Züge donnern vorüber, unter ihnen auch Luxuszüge, der Riviera–Neapel-Expreß, der Rheingold-Expreß. Vornehme Menschen reisen in diesen Zügen, sie haben keine Zeit, sich um die verwunschene Niederung am Rhein zu kümmern


Eine junge Dame steht mitten in den Gräsern, hat den Kopf ein wenig gebeugt und schaut mich an.

Ursula.

Habe ich geträumt, bin ich noch mitten im Traum?

Nein, ich bin wach, natürlich bin ich wach. Springe ich nicht auf und starre das Mädchen an, das vor mir steht und lächelt, Schwermut in den Augen, einen Schalk dazwischen? Ist es nicht ein wahrer Rausch glänzender Haare, dunkel, fast schwarz, wundervoll zum Scheitel geworfen?

»Habe ich Sie erschreckt?« höre ich ihre Stimme. O Menschheit, wie melodisch klingt diese Stimme.

»Wer sind Sie?« stammle ich verwirrt, »woher kommen Sie?«

»Aus dem Rheingold-Expreß.« Sie lacht belustigt und weidet sich an meiner Bestürzung. Keine Funken aus den Strümpfen.

»Rheingold-Expreß?! Reden Sie keinen Unsinn. Sie kommen aus einem Buch, hier aus diesem Roman kommen Sie.«

52 Sie hat mir das Buch aus der Hand genommen und betrachtet es triumphierend. Eine herrliche Freude blüht aus ihren Augen.

»Die sieben Glückseligkeiten!« sagt sie. »Mein Roman!«

»Wenn Ihnen das Leben lieb ist, sagen Sie nicht, daß Sie Ursula heißen.«

Ein wenig senkt sie den Kopf, die Arme sind auf dem Rücken verschränkt. Es wetterleuchtet in ihrem Gesicht, mit dem Fuß stößt sie nach einem Schneckenhaus.

»Ich heiße – Ursula.«

»Ein Hexenstrumpf. Sie kommen aus des Teufels magischem Kabinett!«

»Nein, aus dem Rheingold-Expreß.«

»Rheingold-Expreß?! Dann bin ich der Mann im Mond.«

»Schauen Sie sich nur einmal um, dort steht er.«

Ich wende mich um. Richtig, dort steht mitten auf freier Strecke ein vornehmer Luxuszug, die langen Wagen sind violett und elfenbeinfarben, eine gewaltige Lokomotive ist vorgespannt und stößt Dampf aus. Dort steht wirklich der Rheingold-Expreß. Es muß irgend etwas nicht in Ordnung sein mit diesem großartigen Zug, mit diesem Schienengewaltigen, der bei Gott nicht gewohnt ist, hier im Freien in der Nähe einer Zuckerfabrik die Bremsen zu ziehen. Bedeutsame Ereignisse müssen es sein, die diesen Vierländerteufel in seinem rasenden Lauf aufgehalten haben.

»Ist es möglich, daß Sie hier vor mir stehen?«

»Natürlich stehe ich da. Wissen Sie auch, warum ich gekommen bin?«

»Um mir zu beweisen, daß es Hexenstrümpfe gibt.«

53 »Nein, ich habe einen Fleck am Kleid. Sehen Sie, hier.«

»Einen Fleck am Kleid? Hat ein Fleck am Kleid zur Folge, daß Träume sich verwirklichen, daß Romangestalten lebendig werden, daß ein kleines Pech sich in Glück verwandelt?«

»Pech scheint es zu sein oder Wagenschmiere. Der Expreßzug hat unfreiwilligen Aufenthalt, im Bahnhof der nächsten Station ist ein Güterzugwagen entgleist; die Strecke ist nicht frei.«

Gott segne alle entgleisten Güterzüge, denke ich blitzschnell; nie in meinem Leben habe ich mich um entgleiste Güterzüge gekümmert, sie waren mir einerlei, keinen Herzschlag hatte ich für sie.

»Ich bin aus dem Wagen geklettert und habe mir das Kleid beschmutzt. Sie haben gewiß Benzin in Ihrem Ratterkasten, Sie können mir den Fleck aus dem Kleid machen.«

»Ho ho hooooo!« Ich lache, daß die Finken von den Bäumen fliegen. Sie lacht mit, wir lachen beide, wir sind ganz aus dem Häuschen vor lauter Lustigkeit.

»Sofort werden wir den Fleck vernichten, da passen Sie mal auf, wie schnell der Fleck verschwunden ist. Ich will ein miserabler Kerl sein, wenn ich dem Fleck nicht den Garaus mache. Sagen Sie mir nur eines: Wissen Sie, daß Sie die Hauptfigur dieses Romanes sind?«

»Natürlich weiß ich das. Der Verfasser ist mir wohlbekannt und steht mir nahe. Er steht mir sogar sehr nahe.«

»Sehr nahe steht er Ihnen?« Wie weh mir das tut, wie mir das die Kehle abschnürt.

»Ein ganz spaßiger Zufall. Gefällt Ihnen der Roman?«

»Großartig, wie konnte ich nur leben ohne diesen Roman!«

54 Wieder blitzen ihre Augen, wieder läßt sie Teufelchen in die blaue Luft steigen.

»Denken Sie nur, das bin ich, diese Ursula steht hier vor Ihnen und hat Wagenschmiere am Kleid. So sieht eine berühmte Romanfigur aus.«

»Sind Sie auch in Wirklichkeit eine junge Opernsängerin?«

»Das bin ich, verlangen Sie bitte kein Autogramm.«

Sie nickt keck mit dem Kopf und steht selbstbewußt da, eine junge blühende Primadonna, eine Edelzucht aus dem Garten der Welt.

»Einen Augenblick nur«, sage ich in meiner Verwirrung, »nehmen Sie doch bitte hier in den Gänseblümchen Platz. Keine Angst vor den Heupferdchen und Hummeln, alles Getier ist uns heute Freund.«

Ich stolpere zu meiner Maschine und zapfe Benzin ab, schon sitzen wir zusammen in der summenden Wiese, Ursula und ich, die Primadonna und der Mann mit dem kleinen Pech, mit dem Bücherpech, dem Alexpech.

»Jetzt aber dem Fleck zu Leibe, Kampf der Wagenschmiere, die ich von heute an verehre.«

Und ich reibe nur so drauflos. Welch ein Duft strahlt von Ursula aus. Riecht man Benzin, nein, man riecht nicht eine Spur von Benzin, Ursulas Duft, Ursulas Zauber überstrahlt alle Gerüche des gewöhnlichen Petroleumdestillates.

Wenn ich Glück habe, denke ich, bleibt der Fleck hartnäckig, wenn Gott mir beisteht, läßt sich der Fleck nicht so ohne weiteres vertreiben.

Ich komme näher an Ursula heran, wir starren uns an, es klingt und singt und hämmert in meinem wirren Kopf.

55 »Wenn es keine Wagenschmiere gäbe – –« stottere ich und schaue voll Andacht in ihre Augen.

Ursula lehnt sich nach rückwärts, stützt die Arme auf und schaut in den Himmel.

»Warum sitze ich hier? Wie schauen Sie nur aus? Ich weiß es nicht. Wie aus einer ganz anderen Zeit. Der Fleck ist fort, danke sehr.«

»Noch nicht ganz, lassen Sie mich noch ein wenig reiben. Wohin fahren Sie eigentlich mit diesem großartigen Luxuszug?«

Seht nur dieses Lächeln, hinter dem die Gedanken ihre Zickzacksprünge machen.

»Vorerst nach Karlsruhe zu einem Gastspiel.«

»Gastspiel in Karlsruhe? Die Menschen werden das Theater stürmen, die Karlsruher werden sich nicht halten lassen; auch ich werde im Parkett sitzen. Und weiter?«

»Von Karlsruhe mit meinem Onkel auf sein schönes Weingut in der Pfalz; nach Deidesheim, wenn Sie es wissen wollen.«

»Onkel? Was für ein Onkel denn um Gottes willen?«

»Ein lieber Onkel, sage ich Ihnen, ein großartiger Onkel. Drüben sitzt er im Zug und – – da, nun türmt er!«

Ein langgezogener Pfiff, fauchendes Geräusch ausströmenden Dampfes, Knirschen und Stöhnen gequälter Stahlmassen, tschsch tsch, tschschsch tsch, – – – der Rheingold-Expreß zieht an und fährt davon.

Ursula stolpert hinterher. Sie will ihn anhalten, den Expreßzug, Gewicht etwa dreihundert Tonnen, anhalten will sie diese in Bewegung geratene Stahlmasse. Größenwahn. Der Onkel, richtig der Onkel!

56 Dort winkt und fuchtelt er zum Fenster heraus. Beide Arme stößt er in die Luft.

Ich denke blitzschnell; wenn du nie gebetet hast, Hans Hiedewohl, dann bete jetzt! Lieber Himmel und Herrgott, lasse deine Vorsehung walten und gib, daß der Onkel aus Deidesheim die Notbremse nicht zieht.

Er zieht sie nicht, der Himmel mit all seinen Bewohnern ist mir gut gesinnt; ich stehe in gutem Ruf dort, man will mein Bestes, ich genieße ein gewisses Ansehen über den Wolken. Ach, da dampft er dahin, der violette Expreß. da qualmt er durch die Landschaft, ich wünsche ihm eine angenehme und ungehinderte Fahrt.

»Ich freue mich gewaltig, weil Ihnen der Expreß davon ist!« sage ich.

Klatsch, habe ich eins auf der Backe. Ein Glück nur, daß sie keinen Schildkrötenring trägt.

Sie bereut auch schon ihre ungestüme Art; Melancholie und Schalk versammeln sich in ihren Augen, es schimmert feucht in diesen Wunderschächten.

»Sie dürfen mir nicht böse sein«, sage ich und fühle ein Brennen auf der Backe, »der Zug ist dahin.«

»Und was geschieht mit mir?«

»Vorläufig nichts.«

»Ich will es Ihnen sagen, Sie laden mich auf Ihren Knochenschüttler und bringen mich ins Schloßhotel nach Karlsruhe.«

»Habe ich recht verstanden? Sie wollen mit mir zusammen bis nach Karlsruhe fahren? Ist kein Eingeborener zur Stelle, der mir die schlimmsten Umwege verraten kann?«

»Außerdem habe ich Hunger; haben Sie denn etwas zu 57 essen?« Ursula hat Hunger. Es wird Rüben geben auf den Äckern, Rettiche wird es geben und Kartoffelknollen, überlege ich, vielleicht kann ich einen Hasen fangen, den wir am Spieß braten.

»Vorläufig habe ich nichts, aber ich will stehlen gehen auf den Feldern, es muß sich etwas finden – – wenn Alex da wäre, müßte er in die Zuckerfabrik – –«

Ursula hat sich mitten ins Gras geworfen. Da liegt sie, auf dem Rücken, Hände unter dem Kopf, die Knie nach oben gestellt. So liegt sie da, Wundergeschöpf zwischen Gräsern und Blüten, jeder Heuschreck ist zu beneiden.

»Wenn Sie nur kurze Zeit in der Wiese liegenbleiben, will ich für Nahrung sorgen, durchaus möglich, daß eine Bauernfrau daherkommt mit Eiern im Korb, mit Käse oder Räucherware, ich kann sie berauben.«

»Sie reden so hanswurstig daher. Als ob Sie dauernd aus dem Häuschen geraten wären. Vorläufig setzen Sie sich mal an meine Seite.«

Ich sitze schon, in meinem Leben habe ich mich nie so geschwind ins Gras gesetzt.

»Da sitze ich, Fräulein Ursula – –«

»Ursula Ulrichs!«

»Fräulein Ursula Ulrichs, da sitze ich also. Ich hätte nicht nötig, wieder aufzustehen. Soll ich nun ein wenig Radiomusik machen? Wünschen Sie Wellen aus Berlin, aus Budapest oder Rom?«

»Haben Sie einen Westentaschenradio?«

»Das nicht, aber einen wandernden Radio. Nur eine Minute Geduld.«

58 Ich baue meinen Röhrenapparat auf mit der Spinnwebeantenne. Aus Budapest kommt bald Zigeunermusik. Da ist sie schon. »Nicht so stark, bitte.«

Sie liegt da und rührt sich nicht; die Augen weit aufgeschlagen, blickt sie ins Blau des Himmels. Wolkenschiffe, Segler im Unendlichen, wandernde Wünsche. Die Wiese tönt stärker, die Zigeunermusik aus Budapest feuert alle brummenden und summenden Insekten mächtig an. Mit vollen Stimmen legen sie los, selbst die Finken und Meisen helfen mit, der liebe Gott wandert durch das Gräsermeer, ganz in unsere Nähe kommt er, ich fühle seinen Zauberodem.

59 »Rohe Weißrüben sind gar nicht schlecht«, höre ich Ursula sagen. Sie versteht nichts von Landwirtschaft, sonst müßte ihr bekannt sein, daß es um die Spargelzeit noch keine eßbaren Weißrüben gibt.

»Ich weiß, wo es eine ganz besondere Feinschmeckerei gibt«, sage ich, weil mir nämlich etwas Abenteuerliches einfällt.

»So, wo denn?«

»Geräucherte Rheinaale, keine Viertelstunde von hier entfernt, in Rheinhausen.«

»Ist das Budapest?«

»Immer noch Budapest. Wäre Ihnen Rom lieber oder etwas Asiatisches?«

»Nein, nein, lassen Sie nur. Man könnte immer so liegenbleiben. Ich habe manchmal solche Sehnsucht nach einem bunten Abenteuer.«

Wie still sie das sagt, ganz verändert ist ihre Stimme, weit fast und schläfrig verträumt und selig verschwimmend.

»Das Abenteuer ist für die Auserwählten, Fräulein Ursula. Man darf es nicht suchen, es fällt wie ein Stern vom Himmel.«

»Unsere verborgenen Wünsche gehen auf die Suche nach Abenteuern. Wir sind ohne Ruhe unser ganzes Leben lang. Gefangene, festgehalten in unsichtbaren Räumen; immerfort an Fenstern stehend und den Abenteuern nachschauend, die wie Vogelschwärme an uns vorüberflattern. Geräucherte Aale, sagen Sie? Irgendwo in einer Bauernstube am Strom, meinen Sie das? Altes Gasthaus am Rhein, Dämmerung und Deidesheimer Wein. Und geräucherte Aale. Stellen Sie mal Budapest ab, es ist mir zu nahe. Träume reichen weiter als Radiowellen.«

60 »Ich habe auch Persien auf der Walze. Wenn Sie wollen, will ich Ihnen zehntausend Rosen von Schiras schenken.«

»Immer Hanswursterei.«

»Ich habe gewußt, daß ich Ihnen begegnen würde. Ein Mann aus Knoden hat mir das prophezeit.«

»Mir hat die Mutter den Galgen prophezeit, weil ich so sprunghaft bin. Bin ich sprunghaft, sagen Sie es mir bitte ruhig ins Gesicht! Ich lüge auch furchtbar gerne. Möglich, daß alles gelogen ist, was ich Ihnen erzähle, Herr Niemand.«

»Ich heiße Hans Hiedewohl. Da sitze ich an Ihrer Seite. Was mußte alles geschehen, bis es endlich möglich war, daß ich hier sitze und nicht mehr aufzustehen beabsichtige. Stellen Sie sich nur einige Stationen meines Lebens vor: geboren, Knopf verschluckt und beinahe tot, gewachsen, ein Motorrad gekauft für zwei Rippen und einen Unterarmbruch, taubenblaues Auto mit verschleierter Dame, Bücherdiebstahl, Rheingold-Expreß, Ursula. Wer will dieses Leben begreifen.«

»Schwärmer.«

»Hören Sie zu: ein Mensch mit Namen Alex Grauvogel, ein begabter Luftikus, kommt daher und entwendet mir ein Dutzend Druckerzeugnisse. Warum mußte er Bücher stehlen, warum mußte ich dieses Pech haben? Um Sie kennenzulernen. Hätte Alex mich nicht begaunert, ich wäre an Ihnen vorbeigetrieben. Die Weltgesetze sind naiv.«

»Legen Sie so großen Wert auf meine Bekanntschaft?«

»Ein Stern ist vom Himmel gefallen.«

»Für mich nicht, ich würde viel lieber im Rheingold sitzen und Tee trinken. Ehrlich, Herr Hans, schaue ich aus wie eine 61 Künstlerin, sieht man mir die Sängerin an? Übrigens, warum schleppen Sie so viele Bücher mit herum, wie kann ein Mensch, der Alex heißt, Ihnen ein Dutzend Bücher stehlen?«

»Ich bin Buchhändler. Wir haben vier Schaufenster.«

»Buchhändler sind Sie! Jetzt wird mir alles klar. Ein Romantiker. Hahaha, so ein Buchhändler, wieviel Schwefel er verqualmt, wieviel Feuerchen er anzündet und Raketen verpufft. Sie fallen wohl immer Schwindlern in die Hände? Vorsicht, wenn Sie sich mit mir einlassen. Ich bin eine verlogene Pflanze unter diesem Himmel. Wer aus Romanen entspringt, dem ist nicht zu trauen. Kommen Sie zu den Räucheraalen, ich muß heute abend im Schloßhotel sein, sonst ist der Teufel los.«

Wir fahren dahin durch die blühende Welt. Ursula sitzt bei den Büchern, ein Stück geniales Leben zwischen toten Zeilen und Einbänden, ihr eigenes Buch hat sie in den Händen und liest.

»Da fahre ich mit einem wildfremden Buchhändler über die Landstraßen und lese mich selber. So was von Verrücktheit.«

»So was von verwegenem Glück. Holla, was ist das? Dort hat er sich die Haare schneiden lassen!«

»Wer denn?«

»Alex Grauvogel, der Spargelfeind, der Spatz unterm Himmel.«

Wir fahren an einem Friseurladen vorüber. An der kleinen Schaufensterscheibe prangt ein Original-Alex-Vers.

Die schmucke Frisur
Vom Fachmann nur!

62 »Dafür hat er sich die Haare schneiden lassen. Ein spaßhafter Chausseehase, sage ich Ihnen, ein Tippler, mit einem Schuß Größenwahn.«

»Vielleicht reif für Frau Karolas Vogelhaus«, sagt Ursula.

»Karolas Vogelhaus?! Kennen auch Sie dieses Vogelhaus?«

»Ich werde es kennenlernen.«

Dunkle Zusammenhänge, denke ich im Weiterfahren, die Knodener Kunst ist über uns. 63

 


 

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