Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > >

Die Schelmenkappe

: Die Schelmenkappe - Kapitel 69
Quellenangabe
pfad/antholog/schelmen/.schelmen.xml
typelegend
authorVerschiedene Autoren
titleDie Schelmenkappe
publisherCarl Flemming und C. T. Wiskott A.-G.
editorCarl Ferdinands
seriesFlemmings Saatbücher
illustratorHans von Volkmann
year1922
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20090919
projectidbe4212ab
Schließen

Navigation:

Die Klingel

Volkstümlich

In einer der alten Gassen in Köln, in welchen die schmalen hohen Häuser zusammengedrängt liegen, wurde spät abends regelmäßig an einem Hause die Klingel gezogen, und wenn der Hausherr dadurch aus dem ersten Schlafe erwachte und aus dem Bette sprang, um zu sehen, wer der Ruhestörer sei, war niemand vor der Tür. Nachdem er eine Zeit lang vergebens aufgestanden, legte er sich eines Abends ins Fenster auf die Lauer. Da sieht er nun endlich gegen Mitternacht, wie sein nächster Nachbar heftig klingelt und dann rasch in die Nische seiner Haustür tritt, worauf seine Frau ihm öffnet. Andern Tags machte der auf diese Weise belästigte Nachbar dem andern einen Besuch und fährt ihn an, wie er doch dazu komme, an seiner Klingel zu ziehen. »Das will ich Euch sagen,« antwortet der Nachbar, »unsere Klingel geht nicht mehr, und da sagt meine Frau, Mann, sagt sie, klingel hier nebenan, das höre ich ebensogut, wie früher unsere Klingel.«

 << Kapitel 68  Kapitel 70 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.