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Die Schelmenkappe

: Die Schelmenkappe - Kapitel 11
Quellenangabe
pfad/antholog/schelmen/.schelmen.xml
typelegend
authorVerschiedene Autoren
titleDie Schelmenkappe
publisherCarl Flemming und C. T. Wiskott A.-G.
editorCarl Ferdinands
seriesFlemmings Saatbücher
illustratorHans von Volkmann
year1922
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20090919
projectidbe4212ab
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Die größte Sparsamkeit

Volkstümlich

Es waren einmal zwei Freunde, die trieben den Geiz und die Sparsamkeit gleichsam als Lebensberuf und Hauptamt und setzten eine besondere Ehre darein, sich, wie und wo sie nur konnten, gegenseitig in der schönen Kunst der Pfennigsammelei zu übertreffen. Als sie nun eines Abends in vertraulicher Unterhaltung zusammensaßen, stand der eine auf und löschte das Licht. »Was fällt dir ein?« fragte der andre. »Um sich bloß zu unterhalten, braucht man kein Licht. Das kann man sparen«, war die Antwort. Nun saßen also die beiden im Stockfinstern, ließen sich aber dadurch in ihrem Geplauder nicht stören. Auf einmal hörte derjenige, welcher soeben das Licht gelöscht hatte, ein eigentümliches Geknister, das er sich nicht zu erklären vermochte. »Was machst du da?« fragte er den andern. »Och,« versetzte dieser, »es ist ja dunkel, drum streife ich bloß meine Hosen herunter, damit sie nicht verschleißen.«

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