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Die Puppen des Maharadscha

Siegfried Bergengruen: Die Puppen des Maharadscha - Kapitel 16
Quellenangabe
authorSiegfried Bergengruen
titleDie Puppen des Maharadscha
publisherEden-Verlag
yearo.J.
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160921
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15. Kapitel.
Zwischen Tod und Leben.

Akkad, der Maharadscha von Sukentala, saß auf dem flachen Dache seines Gartenpalastes und schaute nachdenklich über die dunkelgrünen Baumwipfel des Parkes hinweg auf die aus bläulichen Fernnebeln schwarz und drohend aufragenden Kuppen des Himalajagebirges. Neben ihm stand regungslos, mit über der Brust gekreuzten Armen, ein großer breitschulteriger Mann, dessen finsteren Gesichtszügen es anzumerken war, daß er das Leben nicht von der heiteren Seite zu nehmen pflegte.

»Du willst eine Antwort, Bandar ...?« sagte schließlich der junge Herrscher zögernd und befreite sich mit einem Seufzer von dem Zauber des wunderschönen Panoramas. »Du willst eine Antwort? – Aber du mußt zugeben, daß es schwer ist, ein Urteil zu fällen, wo das Herz noch im Spiel ist!?«

Bandar neigte ein wenig den Kopf, ohne aber die Strenge seines Gesichtsausdrucks auch nur im geringsten zu mildern.

»Ich verstehe alles, Herr! Aber es gibt eine Grenze, wo das Verständnis aufhören, und der Egoismus, das ist die Pflicht gegen sich selbst, anfangen muß. Ich glaube, du bist an dieser Grenze angelangt!«

»Das heißt: sie soll sterben!?«

»Ja!«

Eine Pause entstand. Der Maharadscha stützte den Kopf in die Hände und dachte angestrengt nach. Dann richtete er sich plötzlich wieder auf, sah Bandar voll in die Augen und rief:

»Man sagt, daß du so klug seist! – Beweise es dadurch, daß du einen Ausweg findest!«

»Es gibt keinen Ausweg, wo die Götter befehlen!«

»Aber wie lange soll dieser Totentanz denn noch dauern! Ich für meine Person habe ihn satt!«

»Herr, es liegt nur an dir, ein Ende zu machen.«

»Indem ich heirate? – Schön, ich werde es tun. Ich werde Ivonne zur Fürstin von Sukentala krönen! Aber – lasse Jeannette leben!«

»Herr, du weißt, daß das unmöglich ist, denn du weißt, wie der Spruch lautet: Jede der fremden Frauen soll sterben, bis Akkad das Weib gefunden hat, das seine Seele braucht!«

Der Maharadscha lachte höhnisch auf.

»Das Weib, das meine Seele braucht!? – Bandar, glaubst du, daß es solch ein Weib gibt? Und gesetzt den Fall, Ivonne wäre wirklich die Richtige, was könnten wir tun, wenn sie sich dem widersetzte, den Thron mit mir zu teilen?«

»Du müßtest sie zwingen, Herr!«

»Zwingen ... zwingen ...! – Man merkt, daß du nie mit Frauen umgegangen bist – Bandar, ich sage dir, ich übernehme es eher, deinen stählernen Willen zu beugen, als gegen den launenhaften Eigensinn eines verwöhnten Weibes anzukämpfen!«

»Dann muß eben auch sie verschwinden! Andere werden kommen, die gefügiger sind. Es gibt für alles ein Mittel: den Tod!«

»Aber ich will nicht mehr! Ich sagte dir, ich habe es satt. Wenn ich an der Puppenkammer vorüberkomme, packt mich ein Grauen.«

»Du wirst älter werden, Herr ... und härter.«

Akkad erhob sich.

»Es hat keinen Zweck, daß wir uns über dies alles unterhalten. Ich kenne deinen Standpunkt und du meinen. – Geh und rufe mir Ivonne!«

»Gleich Herr ... Aber zuvor sage mir: wann soll es geschehen?«

»Nie!«

»Herr, sie muß sterben!«

»Nein!«

»Es gibt ein Gesetz: wenn der Fürst sich gegen das Gebot der Götter auflehnt, so soll der Priester es an seiner Stelle erfüllen. Noch drei Tage, Herr! wenn ich dann nicht deinen Befehl habe, tue ich es im Namen der Götter!«

Bandar verneigte sich gemessen und verschwand in der Tiefe des Hauses. Akkad sah ihm zornig nach und ballte die Faust. Aber es war eine schmale, verweichlichte Knabenfaust, die noch nicht gelernt hatte, selbständig zu handeln.

»Ich werde von ihm behandelt wie ein Kind!« sagte er schließlich zu sich selbst, »Dabei bin ich der Fürst. Damit er seinen Blutrausch hat, müssen die Menschen, die ich liebe, sterben!«

Er stand auf und ging erregt zwischen den Rabatten umher, deren seltsam geformte Blumen einen betäubenden Duft ausströmten.

Wenn Ivonne ihn lieben wollte, dann wäre alles gut! Alle hatten sie ihn geliebt. Oder doch so getan. Auch die rote Jeannette. – Aber Ivonne war anders.

In diesem Augenblick hörte er leichte Schritte und gleich darauf erschien die Frau, mit der sich die Gedanken Akkads beschäftigten, auf dem Dach.

Er errötete wie ein Schuljunge, der in eine reife Frau verliebt ist und ging zögernd auf sie zu.

Sie streckte ihm die Hand entgegen, über die er sich beugte.

»Sie haben mich rufen lassen, Fürst, obgleich es angemessener gewesen wäre, daß Sie sich zu mir bemüht hätten. Aber da ich hoffte, daß Sie mir meine Freilassung mitteilen wollten, bin ich doch gekommen.«

Sie lächelte. Es war ein Lächeln, das seine Ruhe und Geistesgegenwart vollends zunichte machte. Fassungslos stammelte er irgendeine Entschuldigung.

»Ich wollte Sie bitten, mit mir eine Gondelfahrt zu unternehmen ...«, stieß er endlich hervor.

»Eine Gondelfahrt? – Oh, das ist reizend! Allerdings müssen Sie versprechen, ganz artig zu sein!?«

Er biß sich in die Unterlippe, daß es ihn schmerzte. Dieser Ton machte ihn rasend. Er zog eine Mauer um diese Frau, die von Stunde zu Stunde unübersteigbarer wurde, denn sie verhinderte jede Annäherung und jeden Ernst der Unterhaltung.

»Warum ziehen Sie alles ins Lächerliche?« fragte er zornig.

»Weil Sie nicht darauf hören, wenn ich vernünftig mit Ihnen spreche.«

Sie standen dicht voreinander, Auge um Auge und ohne die Blicke zu senken. Akkad fühlte, wie das Blut in ihm aufrauschte unter dem Fluidum dieser Frau, wie sein Begehren ins Unermeßliche stieg und dadurch um so machtloser zerschellte. Er hätte sich vor ihr auf die Knie werfen und sein Gesicht in ihr seidenes Gewand pressen mögen und sie bitten, bitten ...!

Schließlich sagte er, sich mühsam beherrschend:

»Auch ich bin nur ein Mann! Was kann ich dafür, daß ich Sie liebe?«

Ivonne fühlte, daß er nicht log. Daß es sein tiefster, heiligster Ernst war. Und ein gewisses Mitleid überkam sie.

»Mußten Sie mich dazu aus meiner Heimat rauben lassen, um hier durch mich unglücklich zu werden?«

Er senkte den Kopf.

»Ich habe Sie nicht rauben lassen. – Das Schicksal bestimmte es, daß gerade Sie kommen mußten. Und in allem liegt ein göttlicher Sinn.«

»Ich sehe ihn nicht.«

»Bandar behauptet, das sei unnötig. Man müsse an den göttlichen Sinn glauben, ohne zu sehen.«

»Wer ist Bandar?«

»Der Mann, der Sie eben zu mir rief. Er ist der höchste Priester und mächtigste Mann von Sukentala!«

Ivonne begriff plötzlich, daß sie sich nicht gegen diesen jungen, knabenhaften Fürsten, sondern gegen jenen finsteren, wortkargen Menschen zu wehren hatte, der ihr vom ersten Augenblick an unheimlich gewesen war.

»Vielleicht hat Bandar recht ...!« sagte sie daher vorsichtig.

»Er hat immer recht. – – Leider!«

Sie stiegen nebeneinander die Stufen in den Palast hinab. In einem der Säle plätscherte ein Springbrunnen, dessen funkelnde Wasserköpfen von einem Becken aufgefangen wurden, das aus einem einzigen, blutroten Stein gehauen war. Ivonne wollte das Kunstwerk bewundern, wurde aber von Akkad daran gehindert.

»Kommen Sie!« sagte er, als quäle ihn eine geheime Furcht. »Ich liebe diesen Raum nicht!«

Sie traten hinaus in den Park, bestiegen eine Sänfte und ließen sich bis an den Fluß Gandak tragen, dessen Fluten in einiger Entfernung träge vorüberzogen. An seinem Ufer lag eine vergoldete Gondel bereit, unter deren purpurnem Baldachin sie sich auf einem Lager seidener Kissen niederließen. Langsam trieben sie den Strom hinab.

Eine Weile sprachen sie nichts. Ivonne starrte traumverloren auf den grünbraunen Wasserspiegel, der allenthalben von einer dichten Bambusrohr- und Schlingpflanzenmauer begleitet wurde. Seltsame, in bunten Farben schillernde Vögel schossen zuweilen aus dem Blattwerk, stürzten sich hastig in das Wasser und schlüpften dann wieder mit einem Fisch im Schnabel in ihre Verstecke zurück. Auf einer kleinen Sandbank lagen faul, mit halbgeschlossenen Augenlidern und hängenden Unterkiefern einige Krokodile und blinzelten gleichmütig nach der Gondel hinüber. Kleine Affen trieben ihr Spiel in den Baumkronen, kreischten zuweilen übermütig und bewarfen sich gegenseitig mit Nüssen und Früchten.

»Wie wunderschön ist es hier!« sagte Ivonne nach einiger Zeit und schaute sich nach ihrem Begleiter um, der sich dicht neben ihr auf einem gepolsterten Schemel niedergelassen und die Hände um die emporgezogenen Knie gefaltet hatte.

Akkad nickte.

»Sehr schön! – – Aber was hat man davon, wenn man nicht glücklich ist?«

»Sie könnten es sein, wenn Sie wollten.«

»Nein. Ich könnte es nicht sein. Auf mir lastet ein Fluch!«

»Davon haben Sie mir noch nichts erzählt.«

»Ich zögerte bisher damit, aber ich habe eingesehen, daß es keinen Zweck hat. Sie sollen alles von mir wissen und danach Ihre eigene Lage beurteilen lernen.«

»Sie machen mich neugierig Fürst.«

»Meine Eltern waren lange kinderlos. Da sie darunter sehr litten und sich über alles einen Sohn wünschten, gingen sie eines Tages in den Tempel, in dem damals Bandars Vater Priesterdienste tat, klagten ihm ihr Leid und baten ihn um Rat und Hilfe.«

»Ihr könntet einen Sohn bekommen,« antwortete er, »aber ihr müßtet für sein Leben ein Gelübde tun. – Das Blut eures alten Geschlechtes ist krank und giftig geworden, neue Kraft soll von außen her hineingeleitet werden, verpfändet mir daher euer Fürstenwort, daß euer Sohn nur eine ausländische Frau zum Weibe nehmen wird, und daß alle Frauen, die ihn vor der Ehe mit ihrer Liebe beschenken, zu Ehren der Götter getötet werden – dann soll euer Wunsch in Erfüllung gehen.«

»Meine Eltern bedachten sich nicht lange, schwuren, was Bandars Vater verlangte, und hatten merkwürdigerweise nach Ablauf eines Jahres wirklich die Freude, mich als Stammhalter und Thronerben begrüßen zu dürfen.«

Ivonne überlief ein Grauen. Sie begriff plötzlich, wo all die Frauen geblieben waren, die Afru vor ihr im schwarzen Koffer nach Indien geschickt hatte, und daß auch sie unrettbar verloren war, wenn sie nicht von außen her befreit wurde oder sich mit Akkad vermählte.

»Auf welche Weise wurden Ihre Geliebten getötet?« fragte sie zaghaft.

»Ich darf es nicht sagen ...!« antwortete Akkad und sein Gesicht wurde finster und abweisend. »Ich darf es nicht sagen! Aber Sie können sich darauf verlassen, es ist furchtbar!«

»Und wer tut es?«

»Wer? – Bandar natürlich. Er ist doch Priester!«

Bandar? In Ivonnes Geist blitzte plötzlich ein Gedanke auf, grell und grotesk, aber gleichzeitig von einer solchen Klarheit, daß sie erschrak. Wenn Bandar getötet wurde, war sie gerettet! Einmal hatte ihre Hand zu lange gezögert! Damals an jenem Morgen über Afrus Lager in der Kabine der Motorjacht! Sie hatte ihre Unentschlossenheit bitter bereuen müssen. Diesmal würde sie sich nicht scheuen, das Herz eines noch gefährlicheren Feindes zu durchbohren! Und dann – lebte nicht womöglich ihre Vorgängerin?! Hatte sie nicht die Pflicht, nun, da sie über alles orientiert war, die Menschheit von diesem frauenmordenden Scheusal zu befreien? Judith, Judith ...! Es war doch ihr Los!

»Woran denken Sie?« sagte Akkad plötzlich dicht neben ihr und ergriff ihre Hand. »Sie haben ganz wilde Augen!«

Sie lachte auf. Schrill und nervös.

»So? – Vielleicht habe ich auch wilde Gedanken!«

Akkad legte ihre Erregung falsch aus und kam noch näher.

»Ivonne! Ich kenne kein Weib, das Ihnen gleicht! Ich liebe Sie wie das Leben!«

Sie wußte, daß allzu abweisendes Wesen ihr schaden konnte und daß sie sich seine Zuneigung unter allen Umständen erhalten mußte, bis die Würfel gefallen waren.

Darum ließ sie ihm ihre Hand und fragte leise:

»Was darf ich mir wünschen, wenn ich mich bereit erkläre, Ihre Frau zu werden?«

Er sprang so ungestüm auf, daß das leicht gebaute Boot heftig zu schwanken begann und die Ruderer Mühe hatten, es wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

»Was – – Alles! Soweit Ihr Auge reicht, gehört dann alles Ihnen! Alles ... alles ...!«

»Auch die Menschen?«

»Auch die!«

»Auch Bandar?«

Er wollte wieder bejahen, bedachte sich aber im letzten Augenblick und wurde ganz blaß.

»Wie meinen Sie das ...?« fragte er unsicher.

»Ganz wie ich es sagte.«

Er setzte sich nieder und verbarg das Gesicht in den Händen.

»Bandar kann keinem Menschen gehören,« stieß er schließlich hervor. »Bandar gehört den Göttern!«

»Und wenn die Götter ihn töten?!«

»Die Götter ...?«

Er hob den Kopf und sah ihr starr in die Augen. Er begriff dunkel, was das Weib meinte. Begriff, daß dieser Gedanke zur Befreiung führen konnte, daß er selbst aber zu schwach war, ihn auszuführen.

Ivonne schmiegte sich ganz eng an ihn, so eng, daß er die weichen Formen ihres wundervollen Körpers fühlte und ihren Duft atmete.

»Wenn Bandar stirbt, werde ich Ihr Weib ...!« flüsterte sie lockend.

Er stöhnte auf wie ein verwundetes Tier. Seine Hände zitterten und auf seiner Stirn perlte eisiger Schweiß. Nie hatte eine Leidenschaft ihn so maßlos erschüttert.

In diesem Augenblick, da Akkad nahe daran war, seine Seele zu verkaufen und wirklich den Entschluß zu einer sehr blutigen Tat zu fassen, ereignete sich etwas sehr Merkwürdiges. Ivonne sprang auf und bedeutete den Ruderern in ihrer Tätigkeit innezuhalten.

Gleichzeitig beugte sie sich über den Bootsrand und begann eifrig und gespannt nach dem Himmel zu schauen.

Akkad begriff zuerst nicht, worum es sich handelte. Aber dann vernahm er irgendwo aus der Luft ein mahlendes, rollendes Geräusch, das sich von Sekunde zu Sekunde verstärkte.

Ein Flieger jedenfalls! Das war hier keine Seltenheit, seitdem die chinesischen Unruhen eingesetzt und die Engländer Verstärkungen aus Indien nach Schanghai entsandt hatten. Die Verbindung zwischen diesen Truppen und ihren indischen Kommandostellen wurde allem Anschein nach auf dem Luftwege unterhalten. Er wunderte sich, daß Ivonne als Europäerin einem so alltäglichen Vorkommnis so lebhaftes Interesse entgegenbringen konnte.

Es dauerte einige Minuten, bis der Äroplan sichtbar wurde. Es war ein sehr schweres, stabiles Verkehrsflugzeug, das aus genau südwestlicher Richtung auf Sukentala zuflog und sich eigenartigerweise viel niedriger hielt, als man das von den englischen Militärfliegern gewohnt war. Als es schließlich über dem Palast angelangt war, verstummte plötzlich das Propellergedröhn, die Maschine begann in eleganten Schraubenwindungen zu sinken und verschwand schließlich hinter den Gipfeln der Bäume.

»Sie haben Besuch bekommen ...!« rief Ivonne und wandte sich nach Akkad um, der mit verständnislosen Blicken den Manövern des Flugzeugs gefolgt war. »Wer unter Ihren Bekannten ist im glücklichen Besitz eines so schönen Äroplans?«

»Niemand!« antwortete Akkad und zuckte die Schultern: »Wahrscheinlich eine Notlandung oder ein Versehen.«

Trotzdem befahl er den Ruderern umzukehren. Sie fuhren zurück und stiegen an Land. Bereits im Park begegnete ihnen ein Bedienter, der Akkad mitteilte, eine europäische Jagdgesellschaft sei soeben im Flugzeug eingetroffen und bitte um die Erlaubnis, sich dem Maharadscha vorstellen zu dürfen. Scheinbar hätten die Fremden die Absicht, einige Tage in der Gegend zu verweilen.

Akkad verabschiedete sich mißmutig von Ivonne und folgte dem Manne, um die Gäste zu empfangen. Sie aber ahnte, daß es ihre Freunde waren, die sich aufgemacht hatten um sie zu befreien!

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