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Die Nilbraut

Georg Ebers: Die Nilbraut - Kapitel 48
Quellenangabe
typefiction
booktitleDie Nilbraut Bd. I
authorGeorg Ebers
year1887
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
addressStuttgart und Leipzig
titleDie Nilbraut
pagesIII-VIII
created20030108
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1887
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Siebenundvierzigstes Kapitel.

Mit finster gefalteter Stirn kehrte der alte Horus Apollon aus dem Gerichtssaal heim in sein neues Quartier.

Vor dem Anwesen der Witwe Susanna sah er einige Leute versammelt, die scheu in den Garten und auf das schöne Wohnhaus wiesen.

Wie schon hundert Menschengruppen vor ihnen, riefen auch sie ihm Huldigungen, Dank, Worte der Aufmunterung entgegen, und als er sich auch vor ihnen leicht verneigte und dabei der Richtung ihrer ängstlich spähenden Blicke folgte, schrak er leicht zusammen; denn über dem großen Gartenthor hing als Warnungszeichen wie ein Schandmal die schwarze Tafel, welche den Vorübergehenden zurief: »Bleibet fern von dieser Schwelle! Hinter ihr wütet die menschentötende Seuche!«

Der Alte scheute alles, was an den Tod erinnerte, und es überlief ihn kalt. So nah an einem Herde der Krankheit wohnen, das war beängstigend und gefährlich!

Wie kam sie in diesen gesündesten Teil der Stadt, den auch die letzte, wütende Pest verschont hatte?

Ein Diener des Rates, den er heranrief, erzählte ihm, die mit der Besorgung des Bades der Susanna betrauten Sklaven, Vater und Sohn, seien zuerst ergriffen worden, doch habe man sie bei Nacht heimlich in die neuen Krankenzelte schaffen lassen, heute aber sei es auch über die Witwe gekommen. Um das Viertel vor Ansteckung zu bewahren, bewache man jetzt das Grundstück auf allen Seiten.

»Streng, streng; keine Ratte darf aus dem Hause!« rief der Alte und ritt damit weiter.

Es war später geworden als gestern, die Speisestunde mußte da sein, und wie er sich nach kurzer Rast anschickte, sich mit Hilfe seines Dieners für die gemeinsame Mahlzeit zu waschen und zu säubern, trat eine lahme Haussklavin bei ihm ein und setzte ein Brett mit dampfenden Schüsselchen auf das Tischchen neben dem Diwan nieder.

Was bedeutete dies? Und bevor er noch fragen konnte, bekam er zu hören, die Frauen wünschten in Zukunft allein zu speisen; man werde ihn auf seinem Zimmer bedienen.

Da trat ihm wieder ein roter Fleck auf die Wangen, und nach kurzem Nachdenken rief er seinem Diener zu: »Den Esel!« und dem Mädchen: »Wo ist Deine Herrin?«

»Mit dem Goldschmied Gamaliel im Viridarium, doch werden sie sich gleich zu Tisch begeben.«

»Ohne den Gast? Verstehe die Meinung!« murmelte der Alte, griff nach dem Hut und schritt an der Magd vorbei aus dem Zimmer.

Im Vorsaal traf er Gamaliel, dem eine Sklavin eben den Stab reichte. Der Greis ahnte, daß der Juwelier nur gekommen sei, um die Frauen vor ihm zu warnen, und ohne ihn eines Blickes zu würdigen, begab er sich in das Speisezimmer.

Dort fand er Pulcheria und Maria weinend vor Frau Johanna knieen, die gleichfalls Thränen vergoß.

Er ahnte, wem sie galten, und beseelt von dem Wunsche, die Beschuldigung, daß er als Kundschafter in dies Haus gedrungen, als ungerecht zu erweisen, rief er die Witwe an. Diese hatte ihn schaudernd eintreten sehen, nun aber wies sie mit ausgestrecktem Finger auf die Thür, und als er dennoch stehen blieb, um seine Verteidigung zu beginnen, unterbrach sie ihn laut und dringend:

»Nein, nein, Herr! Dies Haus, es bleibt Dir von nun an verschlossen! Was uns verband, Du selbst hast es zerrissen! Störe unsern Frieden nicht weiter! Zieh dahin zurück, woher Du kamest!«

Da versuchte der Greis noch einmal zu reden, doch die Witwe erhob sich, rief den Mädchen zu: »Mir nach, meine Kinder!«, trat mit ihnen schnell in das Nebengemach und zog die Thür hinter sich zu.

Horus Apollon blieb allein auf der Schwelle stehen.

So alt er auch war, solch ein Schimpf war ihm noch nie angethan worden, doch er schrieb ihn nicht auf Rechnung derer, die ihm die Thür gewiesen, sondern auf die schon übervolle der Damascenerin, und wie er auf dem weißen Esel nach Hause ritt, hielt er häufig an, um zu den Vorübergehenden zu reden.

In der nächsten Zeit achtete er nicht der Hitze des Tages und seines Bedürfnisses, dem Körper Ruhe zu gönnen und den Geist bei stiller Arbeit zu regen, sondern ritt am Morgen, Mittag und Abend durch die Straßen, wiegelte das Volk auf und legte ihm in bestechlichen Reden dar, daß es jammervoll zu Grunde gehen werde, wenn es sich nicht des einzigen, von ihm vorgeschlagenen Rettungsmittels bediene.

Bei jeder Sitzung des Senats war er zugegen, und mit flammender Beredsamkeit hielt er die Buleuten auf seiner Seite, trat er den Bemühungen des Bischofs entgegen, drang er auf die Festsetzung des Tages für die Hochzeit des Nilstroms mit seiner Braut.

Er kannte seine Aegypter und ihre Leidenschaft für die rauschende Feier glänzender Feste. Das seine: die Vermählung der Nilbraut mit dem gewaltigen, ruhelosen Gatten, von dem das Wohl und Wehe des Landes abhing, eine blütenreiche Oase in der Wüste der Not und Verzweiflung sollte es werden, und was er von Kindheitserinnerungen an die Prozessionen zu Ehren der Isis und an die ihr und ihrer Trias gewidmeten Feste aus eigener Anschauung und den Erzählungen seines Vaters besaß, was er in Büchern über große Aufzüge und Schaustellungen im heidnischen Aegypten gelesen, das führte er in seiner Vorstellung zusammen, das schilderte er dem Senate und Volke in glänzenden Farben, das riet er den Buleuten, bei dieser Hochzeitsfeier sondergleichen zu wiederholen.

Und jeder, in dem ägyptisches Blut floß, hörte ihm aufmerksam zu, fand Gefallen an seinen Vorschlägen und sich selbst bereit, alles aufzubieten, um den Glanz dieses Festes zu erhöhen, das jeder thätig oder als Zuschauer mitfeiern konnte. Tausende darbten, aber für diese unerhörte Hochzeitsfeier gab es noch Mittel, trug der Senat kein Bedenken, neue Anleihen zu machen.

»Untergang oder Rettung« war die Losung, welche Horus Apollon den Memphiten gegeben. Ging alles zu Grunde, so versanken damit auch die gesparten Talente; fruchtete dagegen das Opfer, segnete der Nil die Seinen mit neuem Wohlsein, was brauchten dann Stadt und Land nach einigen tausend Drachmen zu fragen?

Und der Hochzeitstag wurde bestimmt.

Nicht volle zwei Wochen nach der Verurteilung Paulas, am Feste des heiligen Serapis, wollte man die wundervolle, rettende, glückverheißende Feier begehen.

Und wie wußte der Alte, wie wußten die Richter und Buleuten, die sie gesehen, die Schönheit der Braut zu schildern! Wie ließ bei ihrer Beschreibung der Haß die Augen des Greises so feurig leuchten! Keines Liebenden Blick konnte glänzender strahlen!

Was die Patriciusdirne ihm auch angethan, alles, alles sollte sie büßen; und sein Sieg versprach nicht nur dem einzelnen Weibe, sondern dem gesamten Christenglauben weh zu thun, den er haßte!

Aber auch der Bischof Johannes war nicht müßig geblieben. Gleich nach seinem Auftreten gegen den Beschluß des Volkes hatte er eine Brieftaube nach Oberägypten zu dem Patriarchen abgehen lassen, und Benjamins Antwort sollte ihm die Handhabe liefern für noch kräftigeres Wirken. In der Kirche, vor dem Senat und selbst auf der Straße bot er und mit ihm der gesamte Klerus alles auf, um gegen das ruchlose Vorhaben der Buleuten und des Volkes anzukämpfen, doch die Leidenschaft, welche der Greis schürte, schlug bald zu helleren Flammen auf als Glaubenstreue, Mäßigung und Einsicht, die es ihm und den Seinen anzufachen oblag.

Der Wind blies gleich kräftig auf beiden Seiten, doch auf der des Bischofs traf er verglimmende Kohlen, auf der andern brennende Speicher. Not und Verzweiflung hatten den Glauben erschüttert, die Zucht gelockert, und selbst die kräftigsten Waffen der Kirche: »Fluch« und »Segen«, erwiesen sich als machtlos. Man zeigte den Ertrinkenden einen schwimmenden Balken in der Nähe, und sie wollten nicht mehr auf das Rettungsboot warten, das mit guten Ruderern an den Riemen und einem sicheren Piloten am Steuer von fern her nahte und verpflichtet war, sie zu retten.

Horus Apollon kehrte nicht mehr in das Haus des Rufinus zurück.

Wenige Stunden, nachdem ihm die Witwe die Thür gewiesen, kamen seine Sklaven und holten die Gegenstände ab, welche ihn unter ihr Dach begleitet. Sein Leibdiener brachte zugleich eine große geschlossene Vase und einen Brief an Frau Johanna folgenden Inhalts:

»Man soll nicht richten, ohne zu hören. Du hast es dennoch gethan, aber ich zürne Dir nicht. Philippus wird bei seiner Heimkehr die Enden des Bandes vielleicht aufnehmen und neu verknüpfen, das Du heute zerschnitten. Ich sende Dir einen Teil der Arznei, die er mir beim Scheiden zurückließ, um sie im Notfall gegen die Seuche zu brauchen. Sein Gehilfe sagt, jetzt habe sich ihre gute Wirkung erwiesen. Möchte die Krankheit, welche das Nachbarhaus ergriffen, das Deine verschonen!«

Dieser Brief erfreute die Witwe, doch als sie ihn den Ihren vorlas, rief die kleine Maria:

»Und wird ja einer trank, so nimmt er keinen Tropfen von diesem Gemisch! Ich sage euch, er will uns vergiften!«

Indessen blieb Frau Johanna dabei, daß der Greis trotz seines unerklärlichen Hasses gegen Paula im Grund nicht schlecht sei, und Pulcheria versicherte, so verhalte es sich gewiß, schon weil Philipp ihn achte. Wenn der nur hier gewesen wäre, hätte sich das alles ganz anders und zum Besten gestaltet.

Maria blieb mit Mutter und Tochter zusammen, bis es dunkelte. Ihr Gespräch führte sie immer wieder auf Paula, und als am Nachmittag der nabbatäische Bote bei ihnen vorsprach und ihnen im Auftrage der gefangenen Freundin berichtete, daß er ihr den Vater zugeführt habe, begannen die Frauen wieder für sie zu hoffen, und Maria konnte, ohne Verdacht zu erregen, dem Verlangen, ihnen vor der immer näher rückenden Trennung zu zeigen, wie lieb sie sie habe, freien Lauf lassen.

Endlich sagte sie, sie müsse zum Unterricht zu Eudoxia; es komme heute besonders Schweres vor, und sie möchten an sie denken und ihr wünschen, daß ihr alles aufs beste gelinge. Dabei fiel sie erst der Witwe, dann Pulcheria um den Hals, und wie ihr dabei die Thränen in die Augen kamen, fragte sie, ob sie nicht ein recht närrisches, thörichtes Ding sei, aber darum möchten sie doch an sie denken und sie ja nicht vergessen.

Auf ihrem Zimmer schloß sie sich mit der Griechin ein, und nun schnitt ihr Eudoxia das schöne, weiche Lockenhaar ab und vergoß dabei die ersten Thränen, und diese flossen reichlicher, wie sie Maria ein kleines Amulet mit einer Locke aus dem Schaffell Johannes des Täufers, das sie von ihrer Mutter ererbt, um den Hals legte. Es war ihr lieb und heilig, sie hatte sich nie davon getrennt, doch nun sollte es das Kind schützen und ihm Glück, viel Glück bringen.

Hatte es denn ihr selbst solches gebracht?

Nicht eben viel, aber sie glaubte dennoch an die heil- und segenbringende Kraft der Reliquie.

Endlich stand Maria mit kurzem Haar und als Knabe gekleidet vor ihr, und welch ein süßer, wunderschöner Bub' war das Mädchen! Eudoxia konnte sich gar nicht satt sehen an ihm. Aber Maria war zu hübsch, zu fein für einen Jungen, und sie mußte ihr raten, den breitkrämpigen Reisehut, sobald ihr Menschen begegneten, recht tief ins Gesicht zu drücken, oder sich das Antlitz zu schwärzen.

Durch Gamaliel, welcher Frau Johanna in der That aufgesucht hatte, um sie vor dem Greise zu warnen, besaß sie Kenntnis von dem Verlauf der heutigen Gerichtssitzung, und Paulas rettende That hatte ihre Bewunderung für sie nur noch gesteigert.

Wenn sie den Feldherrn traf, konnte sie ihm auf alles Antwort erteilen, und so fühlte sie sich in jeder Hinsicht wohl gerüstet, als sie mit Eudoxia durch den Garten auf die Nilstraße schlüpfte.

Jenseits des Eingangsthors warf sie dem lieben Hause und seinen Bewohnern noch eine Kußhand zu, dann wies sie seufzend auf das Nachbargrundstück und sagte:

»Arme Katharina; nun ist sie eingesperrt! – Weißt Du, Eudoxia, ich habe sie doch lieb, und wenn ich denke, sie könnte die Seuche bekommen und sterben . . . aber nein! Sage der Mutter Johanna und Pul, sie sollten freundlich gegen sie sein! Morgen nach dem Frühmahl übergib ihnen meinen Brief, und wenn sie sich heut Abend sehr um mich ängstigen, dann beruhige sie nur und sage, Du wüßtest alles, und es sei ganz unnütz, sich um mich zu sorgen. Du machst es schon gut und duldest nicht, daß sie sich grämen.«

Bei einer offenen jakobitischen Kapelle bat sie die Griechin, auf sie zu warten, und warf sich darin vor dem Kruzifix nieder.

Froh und frisch trat sie bald wieder ins Freie, und als sie zu den letzten Häusern der Stadt kamen, rief sie:

»Ist es nicht sündhaft, Eudoxia? Liebe, liebe Seelen laß ich hier zurück, und doch ist mir zu Mute wie einem gefangenen Vogel, der aus dem Käfig entwischt ist! Guter Gott, solch ein Ritt in der Nacht durch die Wüste und über die Berge! Ein schnelles Tier unter sich, und über sich keine Zimmerdecke, nur den blauen Himmel mit unzähligen Sternen! Immer vorwärts, einem herrlichen Ziele entgegen! Auf sich selbst gestellt, mit etwas Wichtigem betraut, wie ein Großer! Ist das nicht köstlich? Und hilft mir der liebe Gott, und ich finde den Feldherrn, und es gelingt mir, seine Seele zu rühren . . . sage selbst, Eudoxia, gibt es dann wohl auf der ganzen Welt ein glücklicheres Mädchen?!«

In der Herberge des Nesptah fanden sie den Masdakiten mit trefflichen Reitdromedaren und den nötigen Treibern und Dienern.

Die Griechin gab ihrem Liebling noch viele gute Lehren und dazu aus ganzem, vollem Herzen ihren »mütterlichen« Segen. Rustem schwang das Kind auf das Dromedar, ordnete sorgsam seinen Sitz im Sattel und die kleine Karawane setzte sich in Bewegung. Maria wehte der alten Lehrerin und neuen Freundin mit dem Tüchlein viele Grüße zu, und Eudoxia schaute ihr noch nach, als sie schon längst im Dunkel verschwunden.

Dann ging sie nach Hause, erst leise weinend und gesenkten Hauptes, dann hoch aufgerichtet, thränenlos und sicheren Schrittes. Es war ihr seltsam zu Mute, das Herz schlug ihr weit kräftiger als seit Jahren, und es hob sie das Bewußtsein, nicht mehr nach den hemmenden Vorschriften einer lästigen Pflicht, sondern als ein freier Mensch nach dem Ermessen des eigenen Geistes zu handeln.

Sie wollte sich schon verteidigen, wollte den anderen zeigen, daß sie das Rechte getroffen, und wie Maria beim Abendessen fehlte und auch in der Zeit des Schlafengehens noch nicht zu Haus war, da gab es allerdings viel zu beruhigen und zu trösten und sich manche Mißdeutung gefallen zu lassen, doch sie nahm alles geduldig auf sich, und es that ihr wohl, für den Liebling schwer Erträgliches zu leiden.

Und am folgenden Morgen, nachdem sie Frau Johanna Marias Brief übergeben, wurden ihre Liebe und Geduld noch härteren Prüfungen unterworfen, ja, die sanfte gütige Witwe ließ sich zu Ausfällen gegen sie hinreißen, die sie noch vor kurzem unfehlbar bewogen hätten, mit bösen, spitzen Worten um ihre Entlassung zu bitten; doch sie nahm sie ruhig hin, und erst als gegen Mittag der Bischof erschien, um das Kind in das Kloster zu führen und sich zornig über Marias Verschwinden zeigte, die Witwe bedrohte und versicherte, daß er die Kleine im ganzen Land suchen lassen und endlich auffinden werde, fühlte sie, daß nun die Reihe des Triumphirens an sie gekommen.

Ruhig ließ die Griechin den Bischof das Haus verlassen, dann erst versandte sie ihren letzten und besten Pfeil, indem sie Frau Johanna bekannte, sie habe das Wagnis des Kindes begünstigt, um es vor dem Kloster zu retten. Und die neu erwachte mütterliche Liebe machte sie beredt, und was sie kaum mehr erwartet, das trat doch ein: die kleine, warmherzige Frau, die sie gestern mit so bösen Worten verletzt, schlug die Arme um ihre lange, hagere Gestalt, bot ihr den Mund zum Kuß, nannte sie ein braves, tüchtiges Mädchen und bat ihr alles ab, was sie ihr gestern angethan hatte.

Wie sich die Griechin zur Ruhe begab, war es ihr, als sei sie nach rückwärts gewachsen und dem unbefangenen jungen Geschöpfe wieder ähnlicher geworden, das sie unter den Geschwistern im Elternhause gewesen.

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