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Die Medicin der Naturvölker

Max Bartels: Die Medicin der Naturvölker - Kapitel 19
Quellenangabe
typetractate
authorMax Bartels
titleDie Medicin der Naturvölker
publisherTh. Grieben's Verlag
year1893
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20150825
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Anhang I.

Erklärung der Abbildungen.

Fig. 1. Mahâkola Yakscha mit seinen 18 ihn begleitenden Krankheits-Dämonen. Holzschnitzerei der Singhalesen (Ceylon). – Geschickt von Freudenberg. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 2. Holzmaske der Teufelstänzer der Singhalesen (Ceylon), den Nagâsannijâ darstellend, den Teufel, welcher Schmerzen verursacht, die denen des Bisses der Brillenschlange gleichen. – Mus. f. Völkerk., Berlin. Nach photograph. Aufnahme des Verfassers

Fig. 3. Holzmaske der Onondaga-Indianer, einen der bösen Geister Hondoi darstellend, welche die Krankheiten bringen und durch Tänze, Speise- und Tabaksopfer versöhnt werden. – Mus. f. Völkerk., Berlin. Nach photograph. Aufnahme des Verfassers

Fig. 4. Holzmaske der Onondaga-Indianer, wie Fig. 3. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 5. Lilyi, die Schleimige, weiblicher Krankheits-Dämon der Zigeuner, welcher Catarrhe und Ruhr verursacht. – Nach H. v. Wlislocki: Aus dem inneren Leben der Zigeuner. Berlin 1892. S. 27 Fig. 6

Fig. 6. Poreskoro, der Geschwänzte, Krankheits-Dämon der Zigeuner, welcher die Epidemien verursacht, – Nach H. v. Wlislocki, wie Fig. 5. S. 10 Fig. 2

Fig. 7. Ular naga, Gottheit der Alloresen, aus Holz gefertigt, welcher zur Abwehr von Epidemien geopfert wird. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 8. Lederriemen mit Krallen und Fellstückchen besetzt, welche der Medicin-Mann scheinbar aus dem kranken Körpertheile heraussaugt. Klamath-Indianer. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 9. Guri-guri, Topf mit einem geschnitzten Deckel, behängt mit Schweinshauern, gefüllt mit Arznei von den Battakern in Sumatra. Dieselbe ist angeblich aus einem stark giftigen Präparate von Menschenfleisch gefertigt und soll so hochgradig giftig sein, dass schon der Geruch eine Vergiftung verursacht. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 10. Seelenfänger (Soul-catcher) der Hervey-Insulaner. – British Museum, London. Nach C. W. Pleyte. Verh. d. Berliner anthrop. Ges. Zeitschrift f. Ethnologie Bd. XIX S. 20. Berlin 1887

Fig. 11. Alte Erbstücke der Fürsten von Pasimpai, Mittel-Sumatra; 1. a. b. goldener Pfeilring, saloei karijs nan doenô balé taije genannt, getrieben und innen mit Harz gefüllt. – 2. eisernes Schwert mit hölzernem Knopf und hölzerner, mit Rotanbändchen gebundener Scheide. Es heisst tjoeriëq si mandang giri, soembiïng saratoejs sambilan poeloew, zu deutsch: das Schwert si mandang giri mit den 190 Scharten. Es wird in vielen alten Ueberlieferungen genannt. – 3. u. 4. Steinchen, manlikô, die früher am Leibe klebten und Krankheiten heilen konnten. – Der Anblick dieser Gegenstände bringt den Kindern Krankheiten; das Wasser, mit dem man sie übergiesst, heilt Krankheiten. – Nach A.L. van Hasselt. Ethnograph. Atlas van Midden-Sumatra. PI. XXXI. Leiden 1881

Fig. 12. Kleine Hand von blauem Glase, Amulet der Türken in Constantinopel gegen den bösen Blick. – Mitgebracht von Dr. Ludwig Aschoff. Im Besitze des Verfassers. (Vierfach vergrössert.) Nach einer Zeichnung von Frl. Julie Schlemm

Fig. 13. Hand von Messing, Amulet der Juden in Marokko gegen den bösen Blick. Es wird den Knaben an die Mütze geheftet. – Mitgebracht von Max Quedenfeldt. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 14. Glasfluss, äusserster Ring blau, der folgende gelb, der mittelste weiss mit schwarzem Mittelpunkt, an das Bild eines Auges erinnernd, Amulet der Cyprioten gegen den bösen Blick. – Mitgebracht von Dr. Ludwig Aschoff. Im Besitze des Verfassers. Nach einer Zeichnung von Frl. Julie Schlemm

Fig. 15. Ein Midç nach der Darstellung auf einem Musikbrette der Chippeway-Indianer. Er ist mit höherer Kraft erfüllt, was durch die Hörner auf seinem Kopfe angezeigt wird. Die von seinen Ohren ausgehenden Linien bezeichnen, dass er hört. Der hierzu gehörige Gesang lautet: » Ich höre den Geist reden zu uns!« – Nach W.J. Hoffman: The Midç-wiwin or Grand Medicine Society of the Ojibwa. Seventh Annual Report of the Bureau of Ethnology (Separat-Abdruck). Washington 1892. p. 196

Fig. 16. Ein Midç nach der Darstellung auf einem Musikbrette der Chippeway-Indianer. Sein Körper, d. h. sein Herz, ist mit Kenntniss von den heiligen Medicinen der Erde erfüllt. Der hierzu gehörende Gesang lautet: » Ich habe die Medicin in meinem Herzen.« – Nach Hoffman, wie Fig. 15. p. 196

Fig. 17. Medicin-Tanz der Winnebago-Indianer in Nord-Amerika. – Nach Henry R. Schoolcraft: History, Condition and prospects of the Indian Tribes of the United States. Philadelphia 1851-55. Part III Plate 31

Fig. 18. Maske des Medicin-Mannes der Atna-Indianer in Südwest-Alaska. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach einem Aquarell von Frl. Julie Schlemm

Fig. 19. Maske des Medicin-Mannes der Atna-Indianer, Alaska. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach einem Aquarell von Frl. Julie Schlemm

Fig. 20. Medicin-Mann (Zauberer) der Basutho in Transvaal, Süd-Afrika. – Nach einer Photographie im Besitze des Verfassers

Fig. 21. Medicin-Mann der Atna-Indianer in Alaska. Nach der Figur des Museum für Völkerkunde, Berlin. Vorderansicht. – Nach photographischer Aufnahme von Fräulein Julie Schlemm

Fig. 22. Maske des Medicin-Mannes der Atna-Indianer, Alaska. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach einem Aquarell von Frl. Julie Schlemm

Fig. 23. Medicin-Mann der Atna-Indianer in Alaska. Nach der Figur des Museum für Völkerkunde, Berlin. Hinteransicht. – Nach einem Aquarell von Frl. Julie Schlemm

Fig. 24. Mütze des Medicin-Mannes der Haidah-Indianer, aus Wieselfellen und Fuchsschwänzen, mit Knochenstäben behangen. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach einem Aquarell von Frl. Julie Schlemm

Fig. 25. Medicin-Mann der Schwarzfuss-Indianer am Yellowstone-River. – Nach George Catlin: Die Indianer Nord-Amerikas. Brüssel, Leipzig, Gent 1851

Fig. 26. Maske des Medicin-Mannes der Haidah-Indianer, ein Fabelthier darstellend. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach einem Aquarell von Frl. Julie Schlemm

Fig. 27. Halsring des Medicin-Mannes der Haidah-Indianer. Die beiden mittleren Knochenstäbe haben die Form einer Fischotter. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Museum für Völkerkunde, Berlin. Nach einer photograph. Aufnahme des Verfassers

Fig. 28. Knöcherner Kopfkratzer des Medicin-Mannes der Haidah-Indianer. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 29. Ajami, hölzerne menschliche Figur mit Glasaugen und Fellbekleidung. Sie stellt den Candidaten der Schamanenwürde dar und wird von dem ältesten Schamanen der Golden in Sibirien gefertigt. Ist sie vollendet, so hat der Candidat die Schamanenwürde erlangt. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 30. Ajami, hölzerne Frauenfigur, unbekleidet. Sie stellt die Candidatin der Schamanenwürde dar und wird von dem ältesten Schamanen der Golden in Sibirien gefertigt. Ist sie vollendet, so hat die Candidatin die Schamanenwürde erlangt. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 31. Einführung eines Midç-Candidaten bei den nordamerikanischen Indianern. – Nach Schoolcraft, wie Fig. 17, Part V Plate 33

Fig. 32. Musikbrett der Wabeno der nordamerikanischen Indianer:

1. Eine Hand des Wabeno, einen Zauberstab haltend. Dieses ist das Zeichen für die Eröffnung des Medicin-Tanzes und es gehört dazu der Gesang:

»Ich spreche zum grossen Geiste, dass er mein Leben schütze durch dieses Zeichen (den Zauberknochen) und dasselbe wirksam mache zu meinem Schutze und Erfolg.
Ich bin es nicht, der es gemacht hat, sondern Du, grosser Geist, der diese Welt und alle Dinge darin gemacht hat.
Höre mich und sieh erbarmungsvoll auf mein Schreien!«

Dann singt der Chor:

»Ich bin ein Freund der Wabeno.«

2. Ein Baum, der übernatürliches Getöse macht, bisweilen Gewehrschüssen ähnlich; er gilt für den Aufenthaltsplatz des grossen Geistes. Der Chor singt:

»Ich (der Baum) lärme für mein Leben, wie ich stand.«

Dazu wird gerasselt und dann erheben sich die Indianer und beginnen den Tanz.

3. Ein Wabeno-Hund springt seinem Herrn entgegen. Dazu der Gesang:

»Ich soll zu ihm laufen, welcher mein Körper ist.«

4. Ein Wabeno, Blut auswerfend. Dazu der Gesang:

»Ich ringe um mein Leben, Wabeno, tödte es.«

5. Tabakspfeife mit Federn. Sie war von einem Uebelwollenden mit »schlechter Medicin« gefüllt, und wurde ahnungslos geraucht, der Rauch trat in die Lunge des Opfers und dieses welkt dahin. Dazu der Gesang:

»Den Midç ich fürchte – die Pfeife ich fürchte, welche Federn an sich hat.«

6. Der Wurm Mösa, welcher faules Holz frisst und lärmendes Geräusch macht. Dazu der Gesang:

»Des Wurmes Haut benutze ich – des Wurmes Haut benutze ich.«

7. Ein zu Hülfe gerufener Wabeno-Geist. Dazu der Gesang:

»Wer ist das, der hier steht?
Ein Wabeno-Geist steht hier!«

8. Ein hungriger Wabeno-Jäger mit Bogen und Pfeil hat eine Elchspur entdeckt. Den Urin des Thieres vermischt er mit Medicin und bestreicht damit einen seiner vier Pfeile, den er nun in die Spur schiesst. Der Elch wird darauf von Strangurie befallen; er muss in Folge dessen hinter dem Rudel zurückbleiben und nun vermag ihn der Indianer einzuholen und zu tödten. Dazu der Gesang:

»Ich schoss weit über die Erde.«

9. Das Symbol des grossen Geistes, den Himmel mit seiner Gegenwart füllend. Dazu der Gesang:

»Wo ich sitze reicht mein Haupt bis zum Mittelpunkt des Himmels.«

Hier folgt eine Pause im Tanze; die Ausübenden setzen sich, erheben sich aber nach einiger Zeit wieder und beginnen unter Rasselbegleitung die Umgänge von Neuem.

10. Der Himmel mit Wolken. Dazu der Gesang:

»Die Wolke, die in meinem Himmel ist.«

11. Bewölkter Himmel mit dem langgeschwänzten Fabelthier »der weisse Tiger«, der die Wolken jagt und nach oben, d. h. in die Zukunft blickt. Dazu der Gesang:

»Er wünscht zu blicken in den Himmel, In den Himmel wünscht er zu blicken.«

12. Der Wolf Mhowha, gehörnt, um seine übernatürliche Kraft darzustellen. Mystische Medicin ist ihm an Kopf und Schwanz gethan, um ihn zum Jagen für die Wabeno zu veranlassen. Dazu der Gesang:

»Ich soll die Beute jagen, Dieser Wolf von mir.«

Die hier folgenden beiden verticalen Balken zeigen eine Pause an. Nach dieser beginnt unter Trommelschlag der Tanz von Neuem.

13. Der Kriegsadler Kanieu, der über dem Kampfplatze schwebt und sofort nach der Schlacht die Gefangenen frisst. Seine Federn sind des Kriegers ehrenvollster Schmuck. Dazu der Gesang:

»Sieh, wie ich schiesse!«

14. Wünscht der Wabeno ein Thier zu erlegen, so fertigt er dessen Bild aus Gras oder Cattun, hängt dasselbe im Wigwam auf und schiesst unter Absingung obigen Beschwörungsgesanges auf dasselbe. Trifft der Pfeil, so ist das ein Zeichen, dass er das Thier in den nächsten Tagen erlegen wird. Der Pfeil wird ausgezogen und verbrannt.

15. Ein Midç, auf der Erdkugel sitzend, hält mit einer Hand den Himmel, dessen gelbliche Endigung Wolken bezeichnen soll. Er zieht Kunde vom Himmel ein zum Wohle der Menschheit. Dazu der Gesang:

»Was sehe ich? was sehe ich? Meinen Himmel, den ich richte.«

16. Die Sonne, als Symbol des grossen Geistes, auf den Indianer herabblickend und die Ceremonien annehmend. Dazu der Gesang:

»Warum blickst Du auf mich?«

17. Bogen mit abwärts gerichtetem Pfeil auf der Mitte der Sehne, zum Zeichen, dass er bezaubert ist; vor der Pfeilspitze fünf Kiesel in einer Reihe. Diese alle durchschiesst der Pfeil und reiht sie auf seine Spitze auf.

18. Junger Mann, phallisch, mit Federschmuck am Kopfe und mit Trommel und Trommelstock in den Händen. Dieses bedeutet, dass er den Gegenstand seiner Wünsche erlangen wird. Dazu der Gesang:

»Höre meine Trommel, höre meine Trommel!
(Solltest Du auch sein) an der anderen Seite der Erde, höre meine Trommel!«

Nach Schoolcraft, wie Fig. 17.

Fig. 33. Medicin-Hütte, vom grossen Geiste erfüllt. Von einem Musikbrett der Midç der nordamerikanischen Indianer. – Nach Schoolcraft, wie Fig. 17. Part. I Plate 51 Fig. 1

Fig. 34. Matakoko, Verbotszeichen oder Matakau von der Insel Serang, um den Uebertreter blind werden zu lassen. – Nach J. G. F. Riedel, De Sluik en kroesharige Rassen tuschen Selebes en Papua. s' Gravenhage 1886. Taf. XIII Fig. 18

Fig. 35. Sasakene, Verbotszeichen oder Matakau von der Insel Serang, um dem Uebertreter Ichthyosis zu verursachen. – Nach Riedel, wie Fig. 34. Taf. XIII Fig. 6

Fig. 36. Adú Folagi Hóro. Schutzgeist gegen Leibschmerzen. Nias. – Nach Modigliani: Un viaggio a Nias. Milano 1890

Fig. 37. Anamata, Verbotszeichen oder Matakau von der Insel Serang, um dem Uebertreter die Kiefer versteifen zu lassen. – Nach Riedel, wie Fig. 34. Taf. XIII Fig. 1

Fig. 38. Verbotszeichen oder Matakau von der Insel Leti; der Uebertreter soll einen geschwollenen Leib bekommen. – Mus. f. Völkerk., Berlin. Nach photograph. Aufnahme des Verfassers

Fig. 39. Mãttô la tjurtjuri, Verbotszeichen oder Matakau von der Insel Luang; dem Uebertreter sollen die Eingeweide verdreht werden. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 40. Tiasusuu, Verbotszeichen oder Matakau von der Insel Serang, um dem Uebertreter Blutdiarrhoe zu verursachen. – Nach Riedel, wie Fig. 34. Taf. XIII Fig. 5

Fig. 41. Sakorea, Verbotszeichen oder Matakau von der Insel Serang, um dem Uebertreter Schmerzen in den Gliedmaassen zu verursachen. – Nach Riedel, wie Fig. 34. Taf. XIII Fig. 8

Fig. 42. Tahulupu oder Lasepoota, Verbotszeichen oder Matakau von der Insel Serang, um dem Uebertreter Schwellung der Testes zu verursachen. – Nach Riedel, wie Fig. 34. Taf. XIII Fig. 3

Fig. 43. Potole, Verbotszeichen oder Matakau von der Insel Serang, um dem Uebertreter böse Schwären zu verursachen. – Nach Riedel, wie Fig. 34. Taf. XIII Fig. 4

Fig. 44. Medicin-Büchse in Holz geschnitzt. Bonerate. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 45. Purminakun, Ziegenhorn mit Arznei. Den Deckel bildet eine menschliche Figur, Ganagana genannt, welche auf einer anderen reitet. Von den Battakern in Sumatra. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photograph. Aufnahme des Verfassers

Fig. 46. Medicin-Löffel der Singhalesen. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photograph. Aufnahme des Verfassers

Fig. 47. Batu bawi, Stein, der angeblich aus dem Gehirn des Stachelschweines stammt; Medicin gegen Kopfschmerzen von der Insel Flores. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 48. Purminakun, Ziegenhorn mit Arznei. Den Deckel bildet eine menschliche Figur, Ganagana genannt, welche auf einer Anderen reitet. Von den Battakern in Sumatra. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photograph. Aufnahme des Verfassers

Fig. 49. Chuletú, Stäbchen mit zwölf Stückchen Calmuswurzel, von dem Schamanen der Golden verabfolgt, um einen Heiltrank für Wöchnerinnen daraus zu kochen. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photograph. Aufnahme des Verfassers

Fig. 50. Umflochtenes Büffelhorn, Dasän tandok hadangan genannt, von Kwâla Kapuas in Borneo. Aus demselben müssen die von den Sangiang, den Luftgeistern, Besessenen Tuak (Arak) trinken. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 51. Medicin-Sack der Indianer aus dem Missouri-Gebiet; Fischotterbalg mit Stachelschweinstacheln besetzt. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 52. Halsband der Zulu-Kaffern in Natal, das als Amulet und gleichzeitig als Apotheke dient. Es besteht aus erbsengrossen, gelben Perlen, zwischen denen sich in kurzen Abständen Pflanzentheile, Rinden- und Wurzelstücke, ein Entenschnabel und Antilopenhörner befinden. Letztere waren einst mit Medicin gefüllt und mussten ebenso wie die Wurzeln für bestimmte Krankheiten die Medicamente liefern. – Mitgebracht von Herrn Missionar A. Prozesky. Im Besitze des Verfassers. Nach photographischer Aufnahme des Verf.

Fig. 53. Medicin-Löffel der Singhalesen aus Nautilusschale. – Mus. f. Völkerk., Berlin. Nach photograph. Aufnahme des Verfassers

Fig. 54. Perminakan, Vase mit sehr zauberkräftiger Medicin, welche angeblich aus Menschenfleisch gefertigt ist. Auf dem Deckel sitzt zu Pferde der Geist der Medicin Pangulu balang. Von den Battakern in Sumatra. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 55. Bing aus Gelbholzstücken von der Insel Flores, gegen Fieber und Kopfschmerzen gebraucht. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 56. Kalebasse, als Klystierspritze für Kinder dienend, mit einem Loch zum Einblasen der Flüssigkeit. Liberia. – Nach J. Büttikofer, Reisebilder aus Liberia. Leyden 1890. Band II p. 327

Fig. 57. Angekohlte Stücke von Taquara-Holz, Idžiua genannt, zum Einführen in den Schlund, um Morgens Erbrechen hervorzurufen. Karayá-Indianer am Rio Araguya ( Goyaz) in Brasilien. – Mitgebracht von Paul Ehrenreich. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 58. Schwitzhütte, nach der Zeichnung auf einem Musikbrett der Wabeno der nordamerikanischen Indianer. Die Zacken sollen den entweichenden Dampf andeuten. Dazu gehört der Gesang: » Ich gehe in das Bad – ich mache meinen Bruder kräftig.« – Nach Schoolcraft, wie Fig. 17. Part, I Plate 51 Fig. 5

Fig. 59. Tuh, Schwitzhütte der Indianer von Tactic in Guatemala. – Nach O. Stoll, Guatemala. Leipzig 1886

Fig. 60. Wöchnerin der Rouquouyennes-Indianer in Süd-Amerika im Dampfbade. – Nach Crevaux, Von Cayenne nach den Anden. Globus XI S. 70. Braunschweig 1881

Fig. 61. Massage. Nach einem japanischen Holzschnitt. – Im Besitze des Mus. f. Völkerkunde, Berlin

Fig. 62. Tschon-gâ-th, Halsband der Mincopies auf den Andamanen-Inseln, aus Menschenknochen hergestellt (im vorliegenden Falle aus zwei kindlichen Schlüsselbeinen, einer ersten Rippe und der oberen Hälfte eines kindlichen Speichenknochens, Radius). Die Knochen sind durchbohrt, theilweise mit Lappen umwickelt und auf einem Bindfaden aufgezogen, an dessen Enden zwei Schneckenhäuser (helix sp.) hängen. Das ganze ist mit schmutzigrother Farbe bestrichen. In Krankheitsfällen umwickelt man mit solchem Halsband den schmerzhaften Theil, um den Schmerz zu vertreiben. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 63. Medicin-Mann der Schwarzfuss-Indianer, einen Kranken behandelnd. – Nach einer Handzeichnung von George Catlin, im Besitze des Mus. f. Völkerkunde, Berlin

Fig. 64. Bambuszweig mit daran befindlichen Opfergaben, der ins Feuer gehalten wird, um zu sehen, ob ein böser Geist an einer Erkrankung schuld ist. Insel Flores. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 65. Consultation des Medicin-Mannes der Sioux-Indianer. Die Hülfsgeister des Medicin-Mannes, die Manidos, fliegen in die Medicin-Hütte, vor welcher der den Medicin-Mann um Rath Fragende steht. – Nach Schoolcraft, wie Fig. 17. Part. V Plate 32

Fig. 66. Die Medicin-Hütte des Medicin-Mannes ( Jìs'sakkid) der Chippeway-Indianer, zu welcher die Thiergeister ( Manidôs) fliegen. Senkrecht über der Medicin-Hütte schwebt der Donnervogel, der besonders hoch verehrt wird. Die als Unterhändler zwischen den Geistern und dem Medicin-Manne dienende Schildkröte befindet sich im Inneren der Hütte. Nach der Zeichnung auf einem Musikbrette von Birkenrinde. – Nach Hoffman, wie Fig. 15. p. 252 Fig. 28

Fig. 67. Schamanentrommel der Burjäten. Aeussere Ansicht. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photograph. Aufnahme des Verfassers

Fig. 68. Schamanentrommel der Burjäten. Innere Ansicht. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photograph. Aufnahme des Verfassers

Fig. 69. Schamanentrommel mit dem Bilde des Adlers, des Donnervogels und des Walfisches. Von den Indianern in Portland, Oregon. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach einem Aquarell von Frl. Julie Schlemm

Fig. 70. Flache, tambourinartige Trommel der Indianer des Missouri-Gebietes zum Beschwören der Krankheit. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach einem Aquarell von Frl. Julie Schlemm

Fig. 71. Rückseite von Fig. 70. – Nach einem Aquarell von Frl. Julie Schlemm

Fig. 72. Rassel des Medicin-Mannes der Indianer von Portland, Oregon, bestehend aus einem Stabe, der mit Federn geschmückt und mit den Hufen von Hirschen und den Schnäbeln von Seepapageien behängt ist. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach einem Aquarell von Frl. Julie Schlemm

Fig. 73. Medicin-Mann der Dacota-Indianer, zur Heilung eines Kranken rasselnd. – Nach Schoolcraft, wie Fig. 17. Part. I Plate 46

Fig. 74. Rassel des Medicin-Mannes, aus einem Kürbis hergestellt. Indianer von Holamux. – Mitgebracht von Dieck. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach einem Aquarell von Frl. Julie Schlemm

Fig. 75. Hölzerne Rassel des Medicin-Mannes der Haidah-Indianer, in der Gestalt des Raben, des Lichtbringers, mit der Kohle im Schnabel; auf seiner Brust ist das Bild der Sonne. Auf dem Rücken trägt er die Figur des Wolfes, der das Feuer und den Tod symbolisirt. Der Vogel ihm gegenüber ist wahrscheinlich die Eule, oder die Nacht. Ihr Schopf ist durch Stilisirung aus dem Schwanze des Raben entstanden. Der Frosch im Maule des Wolfes ist das Sinnbild des Wassers und der Dunkelheit. Das Beissen in die Zunge bedeutet »Medicin«. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach einem Aquarell von Frl. Julie Schlemm

Fig. 76. Kokomen, kupferne sackförmige Rassel eines Medicin-Mannes der Nutka-Indianer in Britisch-Columbien, mit Lederbast verziert; zum Heilen von Kranken und zum Heranlocken der Fische an die Küste gebraucht. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 77. Midç der nordamerikanischen Indianer zeigen sich im Walde in der Pause eines Medicin-Tanzes den geheimnissvollen Inhalt ihrer Medicin-Säcke. – Nach Schoolcraft, wie Fig. 17. Part. V Plate 5

Fig. 78. Mî'gis, Medicin-Steine der Midç der Chippeway-Indianer, kleine, roth oder roth und grün bemalte Hornstücke, typisch für den vierten Grad (die beiden ersten Stücke oben). Purpurperle für den dritten Grad (das dritte Stück oben). Schnecke für den dritten Grad (das vierte Stück oben). Längliche Perle für den zweiten Grad (das erste Stück unten). Schnecke, Cyprea moneta (das zweite und dritte Stück unten), Schnecke, Helix (das vierte Stück unten), beide dem Oberpriester der Midç-Gesellschaft von Leech Lake, Minnesota, gehörig. – Nach Hoffman, wie Fig. 15. Pl. XI

Fig. 79. Medicin-Stein des Medicin-Mannes, auf dem ein Schwertwal und ein abwärts gekehrtes, untertauchendes Menschengesicht eingeschnitten ist. West-Vancouver. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 80. Alter, sculptirter Stein mit zwei Gesichtern, angeblich eine Fischotter darstellend, aus West-Vancouver. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 81. Medicin-Stein des Medicin-Mannes mit zwei geschnitzten Köpfen, angeblich Frosch und Fisch. West-Vancouver. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 82. Tongrusmut-tschnchei, sehr rohe hölzerne Figur, welche den Haupthülfsgeist des Schamanen der Giljaken vorstellt. Er verfügt über sieben Untergeister, welche auf seinem Kopfe dargestellt sind. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerk., Berlin. Nach photograph. Aufnahme des Verfassers

Fig. 83. Ein Medicin-Mann ( Jes'sakkid) der Chippeway-Indianer einen vor ihm liegenden Kranken heilend. Er hält die Rassel in der Hand und die von seinem Auge zu dem Körper des Patienten laufende Linie bedeutet, dass er den Sitz des Krankheits-Dämons hier gefunden hat und dass er nun seine Beschwörung beginnt. Nach der Zeichnung auf einem Musikbrett von Birkenrinde. – Nach Hoffman, wie Fig. 15. p. 255 Fig. 32

Fig. 84. Ein Medicin-Mann ( Jes'sakkid) der Chippeway-Indianer, welcher eine Frau heilt. Der seinen Kopf umgebende concentrische Kreis bedeutet einen mehr als gewöhnlichen Bestand von Kenntnissen; der von dem Munde ausgehende Strich soll das Rohr zum Aussaugen der Krankheit bezeichnen. In der Hand hat er eine Rassel. Nach der Zeichnung auf einem Musikbrett von Birkenrinde. – Nach Hoffman, wie Fig. 15. p. 255 Fig. 31

Fig. 85. Medicin-Mann der Mandan-Indianer, einen Kranken behandelnd. – Nach einer Handzeichnung von George Catlin, im Besitze des Mus. f. Völkerkunde, Berlin

Fig. 86. Menschliche Figur aus einem Koliblatt, in welche der Krankheits-Dämon hineingelockt und dann vernichtet wird; von der Insel Dama. – Nach Riedel, wie Fig. 35. Tafel XLIII Fig. 7

Fig. 87. Medicin-Hütte für den Medicin-Tanz » der Gesang gegen die Berge« der Navajó-Indianer in Arizona. – Nach Washington Matthews, The Mountain chant etc. Fifth Annual Report of the Bureau of Ethnology. Washington 1887. Pl. X

Fig. 88. Trockengemälde der Navajó-Indianer in Arizona, zu dem grossen Medicin-Tanze: » der Gesang gegen die Berge« gehörig. Es soll die Malerei vorstellen, welche ihr Prophet Dsilyi Neyáni in dem Heim der Bären in den Carrizo-Bergen gesehen hatte. Eine Wasserschüssel, mit schwarzem Pulver bestreut, steht in der Mitte des Bildes; Sonnenstrahlen und vier sogenannte Sonnenflösse sind regelmässig um dieselbe geordnet. Auf jedem der Letzteren steht eine Gottheit, Yay, den vier Himmelsgegenden entsprechend. Rothes Sonnenlicht und Sonnenstrahlen umgürten ihre Lenden; Blitze auf schwarzer Regenwolke sind auf ihren Vorderarmen und Schenkeln dargestellt. Ohrgehänge, Halsbänder und Armringe, blau und roth, Türkis und Koralle, die geheiligten Juwelen bezeichnend, und reich gemusterte Taschen, Ornamente von Stachelschweinstacheln vorstellend, schmücken sie. Mit einer Schnur an der rechten Hand befestigt trägt jede Gottheit einen Korb, ein Amulet und eine Medicin-Manns-Rassel; die linke Hand ist gegen eine stylisirte Pflanze hingestreckt, welche der Gottheit geheiligt ist. Zu dem weissen Gott des Ostens gehört im Südosten der weisse Getreidehalm, zu dem blauen Gott des Südens im Südwesten der blaue Bohnenstengel, zu dem gelben Gott des Westens im Nordwesten die gelbe Kürbisranke und zu dem schwarzen Gott des Nordens im Nordosten die schwarze Tabakspflanze. Die Pflanzen strecken jede fünf Wurzeln der centralen Wasserschüssel entgegen. – Umrahmt wird das Bild zu drei Viertel seines Umfanges von einer langgestreckten, im Kreise gebogenen, menschlichen Gestalt. Es ist der Regenbogen, dessen weibliches Geschlecht durch die viereckige Form des Kopfes bezeichnet wird. Seine Hände sind leer und auf dieselben wird die Kalebasse mit der Medicin gestellt, welche Patientin und Medicin-Mann einnehmen müssen. In der Lücke der Umrahmung im Osten stehen zwei Blauvögel ( Sialia arctica) mit ausgestreckten Flügeln. Sie halten Wache an dem Thore des Hauses, in welchem diese Gottheiten wohnen. Von den Navajó werden sie Çoli genannt, da sie mit ihrem Rufe çoli çoli in der Morgendämmerung den Tag begrüssen. Sie werden als die Herolde des Morgens für heilig gehalten und ihre blauen Federn bilden ein nothwendiges Zubehör zu allen Federstickereien der Navajó-Indianer. – Auf dem Kopfe jedes Yay sieht man eine horizontal liegende Adlerfeder und eine gleiche befindet sich auf den Körben, welche von den Gottheiten gehalten werden, ihre Richtung ist derjenigen des Sonnenlaufes entgegengesetzt. – Nach Matthews, wie Fig. 87. Plate XVIII

Fig. 89. Instrumente der Medicin-Männer der Haidah-Indianer, um die fliehende Seele des Kranken zu halten; aus Knochen und Irismuscheln. Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerk., Berlin. Nach einem Aquarell von Frl. Julie Schlemm

Fig. 90. Schneebrillen der Eskimo, Kwixpagmut in Alaska. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 91. Jagdhut der Eskimo von der Mündung des Yukon in Alaska, mit Federbusch und Walrosszahnornamenten geschmückt, Walrossköpfe, Vogelköpfe u. s. w. darstellend. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 92. Schalenförmiges Geräth, aus einem dichten Grasgeflecht hergestellt, von den Kwixpagmut, einem Indianer- oder Eskimo-Stamme an der Mündung des Yukon, als Respirator benutzt, um in den Schwitzhütten ihre Athmungsorgane vor der Belästigung durch den Wasserdampf zu schützen. Aeussere Ansicht. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 93. Dasselbe wie Fig. 92. Innere Ansicht. Man sieht einen horizontal gestellten hölzernen Vorsprung, an welchem der Respirator mit den Zähnen festgehalten wird. – Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 94. Amulet des Medicin-Mannes der Tschimsian-Indianer in Britisch Columbien, einen Vogelkopf und zwei Menschenköpfe darstellend. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerk., Berlin. Nach photograph. Aufnahme des Verfassers

Fig. 95. Japanerin bei der Toilette. Auf ihrem entblössten Rücken sieht man eine Reihe Moxen-Narben. – Nach einem japanischen Holzschnittwerke, im Besitze des Museum f. Völkerkunde, Berlin

Fig. 96. Japaner und Japanerin, denen Moxen gesetzt werden. – Nach einem japanischen Holzschnittwerke, im Besitze des Mus. f. Völkerkunde, Berlin

Fig. 97. Amulet des Medicin-Mannes der Tschimsian-Indianer in Britisch-Columbien; in Knochen geschnitzt, mit Haarschopf. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photograph. Aufnahme des Verfassers

Fig. 98. Steinernes Amulet des Medicin-Mannes der Tschimsian-Indianer in Britisch-Columbien, zum Heilen gebraucht. – Mus. f. Völkerk., Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 99. Steinernes Amulet eines Medicin-Mannes der Tschimsian-Indianer in Britisch-Columbien, zum Heilen von Kranken gebraucht. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 100. Mepit, hölzerner Igel, mit Zeug umhüllt, Amulet der Giljaken, das zum Schutz vor Krankheiten in der Jurte aufbewahrt wird. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 101. Tiger aus Stroh geflochten, Amulet der Golden, in welches die Krankheit gebannt wird. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 102. Mökr, holzgeschnitzter und mit Zeug umhüllter Menschenkopf, Amulet der Giljaken, gegen alle Krankheiten helfend. – Sammlung Umlauff, Hamburg. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 103. Xox Fit, armloses hölzernes Menschenfigürchen zwischen zwei Holzstücken an einem Lederriemen, Amulet der Golden gegen Brust- und Achselschmerzen. – Sammlung Umlauff, Hamburg. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 104. Kasó, hölzerner Thierkopf mit einem Fischwirbel im Maul; Amulet der Golden gegen Rücken- und Kreuzschmerzen. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 105. Tschotz, Bär aus Holz, der von den Schamanen der Giljaken gefertigt wird, wenn ein Krankheitsfall eintritt und der dann im Walde »versteckt« wird, bis die Krankheit vorüber ist. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 106. Sewó, hölzerne Menschenfigur der Golden, in welche der Krankheits-Dämon übergeht. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerk., Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 107. Rohe Holzfiguren von der Insel Nias, die in Krankheiten mit Palmenblättern geschmückt werden und vor denen man dann opfert. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 108. Hölzernes Amulet der Golden gegen Nasenübel. – Sammlung Umlauff, Hamburg. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 109. Hölzernes Herz, Amulet der Golden gegen Herzleiden und Brustschmerzen. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 110. Tschamlüt-nif, hölzernes, an der Spitze gespaltenes Herz; Amulet der Giljaken; wird gegen Brustschmerzen am Halse getragen. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 111. Pomöro-mot-tschotz, hölzerne Menschenfigur mit einem Bärenkopf, der sich in die Brust beisst; Amulet der Giljaken gegen Brustschmerzen. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde. Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 112. Kolkeró, hölzerne Menschenfigur mit Gelenken in den Armen und Beinen, Amulet der Golden gegen Rheumatismus. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 113. Sitzende Menschenfigur von Holz mit einer Kröte auf der Brust; von den Schamanen der Giljaken gefertigt als Amulet gegen Krankheiten der Brust und des Leibes. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 114. Umsémama, hölzerne Menschenfigur, einen an der Auszehrung Leidenden mit vorstehenden Dornfortsätzen der Wirbel darstellend; Amulet der Golden, zur Vertreibung der Auszehrung im Hause aufgestellt. Hinteransicht. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 115. Umsémama, hölzerne Menschenfigur, einen an der Auszehrung Leidenden mit vorstehenden Rippen darstellend, Amulet der Golden, zur Vertreibung der Auszehrung im Hause aufgestellt. Vorderansicht. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 116. Ein Kranker, welcher Blut bricht; Zeichnung auf einem Musikbrett der Wabeno der nordamerikanischen Indianer. (Man vergleiche Fig. 32.) – Nach Schoolcraft wie Fig. 17. Part. I Plate 51 Fig. 4

Fig. 117. Holzmaske der Teufelstänzer der Singalesen, den Korasannijä, den Teufel der Lähmung darstellend. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 118. Maske des Lascorin, mit Wunden an Stirn, Nase und Lippe, von den Singhalesen, Ceylon. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 119. Tschnchei-moitr-chu, hölzernes Menschenfigürchen ohne Extremitäten mit durchbohrtem Leib, Amulet der Giljaken gegen Durchfall. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 120. Matschka-mökr, hölzerner Menschenkopf mit Zeug umwickelt, Amulet der Giljaken gegen Zahnschmerzen. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 121. Altperuanisches Thongefäss, einen mit Beulen überdeckten Mann darstellend, welcher sich mit Hülfe eines in der Hand gehaltenen Gegenstandes juckt. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach einem Aquarell von Fräulein Julie Schlemm

Fig. 122. Recept eines Schamanen der Golden mit schwarzer Farbe auf Papier gemalt. Die aufgemalten Gegenstände müssen in Holz oder Stroh gefertigt werden, damit der Krankheits-Dämon in dieselben hineingebannt werden kann. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 123. Holzgeschnitzte Amulete der Golden, welche nach dem Recepte des Schamanen (vergl. Fig. 122) geschnitzt worden sind. Sie helfen gegen Kinderkrankheiten. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 124. Weiberkamm der Orang Semang, Malacca, als Amulet gegen eine bestimmte Krankheit dienend. – Geschickt von Vaughan Stevens. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 125. Kirsmu-tschotr-ku, hölzerner Bär mit einem kleinen Bären auf dem Rücken; Amulet der Giljaken gegen Rückenschmerzen. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 126. Bambusstück mit eingeschnittenen Zeichen, in Cholera-Zeiten vor den Dörfern der Khâs im Gebiete des Mé-Không in Hinterindien aufgehängt, um Fremden den Eintritt in das Dorf zu verwehren und Zuwiderhandelnden bestimmte Strafen anzudrohen. – Nach Harmand: Les races Indo-Chinoises. Mémoires de la Société d'Anthropologie de Paris, tome III. II. Série. Paris 1875

Fig. 127. Hölzerne Arme mit Gelenken und einem Menschengesicht, Amulete der Golden gegen Gelenkschmerzen und Versteifungen der oberen Extremitäten. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 128. Abolo Xeron, hölzernes Thier (Eidechse oder Tiger?) mit gespaltenem Schwanz und mehrfach eingekerbtem Bücken; Amulet der Golden gegen Geschlechtskrankheiten. – Sammlung Umlauff, Hamburg. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 129. Jergá. Panther aus Holz, mit schwarzen Flecken, Amulet der Golden, gegen Schmerzen im Unterleibe. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 130. Poinga-kurr-tû-tschnchei, hölzerne Menschenfigur mit fliegendem Vogel auf dem Bücken; Amulet der Giljaken gegen heftige Kreuzschmerzen. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 131. Sutschká, zwei hölzerne Menschenfigürchen in einem hinten mit Zeug bespannten Holzbogen. Amulet der Golden gegen Augenkrankheiten. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 132. Tamke-tress-tschöff, holzgeschnitzte Hand mit Menschengesicht; Amulet der Giljaken. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 133. Holzgeschnitzte Menschenfigürchen mit Gelenken, Amulet der Giljaken gegen Fuss- und Beinschmerzen. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 134. Njerá-sewó, hölzernes, armloses Menschenfigürchen mit einem Gelenke im Mittelkörper, Amulet der Golden gegen Fusskrankheiten. – Mitgebracht von Adrian Jacobsen. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 135. Pomali, flacher Korb mit vier daran hängenden Bambuscylindern. Diese werden mit Wasser gefüllt, in den Korb werden Opfer gelegt, das Ganze wird, um dem bösen Geiste Nahrung zu gewähren, vor dem Hause aufgehängt. Dieser wird dadurch günstig gestimmt und verschont die Bewohner mit Krankheit. Insel Bonerate. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 136. Uma bomoki, Häuschen, das bei Epidemien auf Sûla-Bêsi gefertigt und mit Opferspeisen gefüllt wird, um die Krankheits-Dämonen zu besänftigen, oder auch um die guten Geister zur Bekämpfung derselben geneigt zu machen. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 137. Adú Fangúru, hölzernes Idol von der Insel Nias, das zur Abwehr der Pocken dient. – Nach Modigliani, wie Fig. 34

Fig. 138. Fa-nap, holzgeschnitzte Menschenköpfe, welche auf der Insel Sûla-Bêsi bei Epidemien von der gesammten Dorfbevölkerung zur Abwehr in ein kleines Haus ausserhalb des Dorfes gebracht werden. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 139. Tau-Tau-likoballo, »tanzende Puppen«, Menschenfigürchen aus Palmblättern so an einem horizontal hängenden Reifen aufgehängt, dass der leiseste Lufthauch sie in Bewegung bringt. Sie dienen zum Schutze gegen Epidemien. Insel Saleijer. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 140. Stab mit Blättertüten und Baumwollenbüscheln, als Talisman zur Abwehr von Krankheiten im Dorfe aufgesteckt. Aus Luschai in Tschittagong. – Mitgebracht von Riebeck. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 141. Talisman zur Abwehr von Krankheiten im Dorfe aufgesteckt. Aus Luschai in Tschittagong. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 142. Lotta-gah, kleines Boot, das bei dem Ausbruch von Epidemien in Sûla-Bêsi gefertigt und mit Speisen beladen der See übergeben wird. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 143. Leor, Modell eines Fahrzeuges, wie Letzteres bei Epidemien in Timorlao verfertigt und unter Gebeten den Wellen überlassen wird. Die menschlichen Figuren werden von denjenigen Familienhäuptern geschnitzt, deren Angehörige erkrankt sind. Die den Figuren umgehängten Körbchen dienen zur Aufnahme der Opfergaben. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 144. Kora-Kora, kleines Boot von West-Allor, dem Nitu oder Henarah geweiht, mit menschlichen, zum Theil mit Schild und Schwert bewaffneten Figuren, im Hause aufgestellt, um Krankheiten abzuhalten. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 145. I-šaura, Scarificationsinstrument der Karayá-Indianer am Rio Araguya ( Goyaz) in Brasilien; in eine auf der Rückseite mit Harz oder Wachs beschwerte Cuyen-Schaale sind Fischzähnchen eingesetzt. – Mitgebracht von Paul Ehrenreich. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 146. Eiserne Messerchen mit hölzernem Griff zum Aderlass von den Kwixpagmut, einem Indianer- oder Eskimo-Stamm von der Mündung des Yukon in Alaska, – Mitgebracht von Adrian Jacobson. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photograph. Aufnahme des Verfassers

Fig. 147. Jìs'sakkid, Medicin-Mann der Chippeway-Indianer einem Patienten mit Hülfe eines knöchernen Rohres die Krankheit aussaugend. – Nach Hoffman, wie Fig. 15

Fig. 148. Oberes Ende eines Kuhhorns mit durchbohrter Spitze, Schröpfkopf der Haussa. – Mitgebracht von Staudinger. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 149. Schröpfkopf von Messing aus Marokko. – Mitgebracht von Max Quedenfeldt. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 150. Eisernes, pinzettenähnliches Instrument der Haussa ( Nordwest-Afrika) mit Leder umflochten. Es wird zum Ausziehen von Dornen u. s. w. benutzt. – Mitgebracht von Robert Flegel. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 151. Kleines eisernes Messer mit umwickeltem Griff, von einem Medicin-Mann der Haussa in Ganda ( Nordwest-Afrika) zum Operiren und Tättowiren benutzt. – Mitgebracht von Staudinger. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 152. Scheeren eines Heuschreckenkrebses (Squilla) zum Öffnen von Pusteln u. s. w. von der Carolinen-Insel Yap. – Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 153. Pinjampo, geglättete und bearbeitete holzige Wurzel aus Borneo, von den Dayaken zum Öffnen von Abscessen und zum Herausziehen des Schmerzes aus dem Körper benutzt. – Mitgebracht von Felix Isidor Baczes. K. K. Naturhistorisches Hofmuseum in Wien. Nach einer durch Herrn Gustos Franz Heger freundlichst übersendeten Zeichnung

Fig. 154. Eiserne Zahnzange ( Awarteki) der Haussa von Sokoto in Nordwest-Afrika. – Mitgebracht von Robert Flegel. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photograph. Aufnahme des Verfassers

Fig. 155. Eiserne Zahnzange ( Awarteki) der Haussa von Sokotó ( Nordwest-Afrika) im Lederfutteral. – Mitgebracht von Robert Flegel. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 156. Junger Mann der Bawenda aus Ha Tschewasse, Transvaal, welchem beim Herausmeisseln eines Zahnes ein Stück des Unterkiefers durch die Wange getrieben wurde. – Nach photographischer Aufnahme im Besitze des Verfassers

Fig. 157. Vernähte Bauchwunde einer Frau in Uganda ( Central-Afrika), bei welcher der Kaiserschnitt ausgeführt war. – Nach Robert W. Felkin: Ueber Lage und Stellung der Frau bei der Geburt auf Grund eigener Beobachtung bei den Neger-Völkern der oberen Nil-Gegenden. Marburg 1885. Taf. II Fig. 18

Fig. 158. Ein beilförmiges und ein spatelförmiges Glüheisen aus Marokko. – Mitgebracht von Max Quedenfeldt. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 159. Tragestuhl von Bambus für eine Kranke in Si-Belaboew in Mittel-Sumatra, auf dem Rücken getragen. – Nach van Hasselt, wie Fig. 11, Pl. XXXVII, Fig. 2

Fig. 160. Stuhl von Bambus für einen gelähmten Knaben aus Soeroelangoen in Mittel-Sumatra. – Nach van Hasselt, wie Fig. 11, Pl. XXXVII, Fig. 5

Fig. 161. Amoo, Kranken-Tragbahre der Maori auf Neuseeland. – Nach Thomson-Longmore Fig. XXII

Fig. 162. Dacota-Indianer einen Verwundeten transportirend. – Nach Schoolcraft, wie Fig. 17, Part. II plate

Fig. 163. Hölzerner Fetisch mit ächten, verfilzten Haaren, einen grossen Nabelbruch zeigend, Benguela ( Central-Afrika). – Mus. f. Völkerk., Berlin. Nach photograph. Aufnahme d. Verf.

Fig. 164. Bruchband für doppelseitigen Leistenbruch aus Marokko. Aeussere Ansicht. – Mitgebracht von Max Quedenfeldt. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 165. Dasselbe, wie Fig. 164.Innere Ansicht. – Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 166. Walama, Verbotszeichen oder Matakau von der Insel Serang, um den Uebertreter Blut uriniren zu lassen. – Nach Riedel, wie Fig. 34, Taf. XIII Fig. 7

Fig. 167. Steinmesser der Australneger vom Herbert-Flusse für die Mika-Operation, Quarzitsplitter in einem Griff, der aus dem gehärteten Safte des Grasbaumes (Xantliorrlioea) hergestellt ist. Vorderseite und Rückseite. Nach Photographie und Schematischer Querschnitt des Quarzitsplitters. – Aus N. von Mihlucho-Maclay: Bericht über Operationen australischer Eingeborener. Zeitschrift für Ethnologie. Band XIV. S. 28. Berlin 1882

Fig. 168. Eiserner Haken der Haussa von Sokotó ( Nordwest-Afrika) zur Entfernung von »schleimigen Häuten« bei einer Beli genannten, der Bräune ähnlichen Halskrankheit. – Mitgebracht von Robert Flegel. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 169. Spatelartiges Instrument und eiserner Haken der Haussa aus Sokotó ( Nordwest-Afrika) zur Entfernung von »schleimigen Häuten« bei einer Beli genannten, der Bräune ähnlichen Halskrankheit. – Mitgebracht von Staudinger. Mus. f. Völkerk., Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 170. Hohlmeisselartiges Instrument der Haussa aus Sokotó ( Nordwest-Afrika), von Eisen, mit einer Schelle und Ringen am Griff, zur Entfernung von »schleimigen Häuten« bei einer Beli genannten, der Bräune ähnlichen Halskrankheit, – Mitgebracht von Staudinger. Museum f. Völkerkunde, Berlin. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 171. Ledernes Futteral der Haussa aus Sokotó ( Nordwest-Afrika) für ein chirurgisches Besteck. – Mitgebracht von Staudinger. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photograph. Aufnahme des Verfassers

Fig. 172. Schädel einer Mumie aus Neu-Caledonien mit einer nur theilweise vollendeten Trepanationswunde auf dem rechten Stirnbein. Der Gesichtstheil des Schädels wird durch die angezogenen Kniee verdeckt und ist deshalb im Holzschnitt fortgelassen worden. – Sammlung Umlauff, Hamburg. Nach photographischer Aufnahme des Verfassers

Fig. 173. Trepanirter Schädel aus einem altperuanischen Grabe in Pisac. – Mitgebracht von Hettner. Mus. f. Völkerkunde, Berlin. Nach photograph. Aufnahme des Verfassers

Fig. 174. Operationsmesser, wie es die Eingeborenen in Kahura ( Uganda, Central-Afrika) zur Ausführung des Kaiserschnittes benutzen. – Nach Felkin, wie Fig. 157. Taf II, Fig. 19

Fig. 175. Kaiserschnitt, von Eingeborenen in Kahura ( Uganda, Central-Afrika) ausgeführt. – Nach Felkin, wie Fig. 157. Taf. II, Fig 17

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