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Die Mandanen-Waise

Balduin Möllhausen: Die Mandanen-Waise - Kapitel 5
Quellenangabe
typefiction
authorBalduin Möllhausen
titleDie Mandanen-Waise
publisherFischer Taschenbuch Verlag
year1974
isbn3-436-01862-7
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060309
projectid0563d5f7
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4

Der Oberstleutnant

Schweigend spähte meine Gefährtin nach der schattigen Umgebung der Quelle hinüber. Sie suchte ihren Onkel, den ich schon längst auf einer Bank ganz im Hintergrunde, mit seiner trauten Lisette zur Seite, endeckt hatte.

»Sie versprachen mir doch, um diese Zeit hier sein zu wollen,« tönte es leise und mit dem Ausdruck der Enttäuschung von den jugendfrischen roten lippen.

»Sollten es nicht die Herrschaften dort drüben in dem Winkel sein?« fragte ich, indem ich, um nicht sogleich bemerkt zu werden, etwas zurücktrat; »ich erkenne wenigstens einen mächtigen weißen Schnurrbart –«

»Ja, ja, das sind sie –« unterbrach das junge Mädchen mich lebhaft, aber flüsternd, »ich will hier absteigen und mich ihnen heimlich nähern; bis jetzt haben sie mich noch nicht gesehen.«

In ihrem Eifer, die guten Alten zu überraschen, duldete sie es unbefangen, daß ich sie wie ein Kind aus dem Sattel hob; sie nahm sogar meinen Arm, als ich ihr versprach, sie auf einem Umwege unbemerkt bis dicht vor ihren Onkel hinzuführen, und nachdem sie den Besitzer des Tieres angewiesen hatte, auf weitere Befehle zu harren, traten wir unsern Weg an.

Wenn ich von einem Umwege gesprochen hatte, so war ich in meiner Versicherung zu weit gegangen. Einen Umweg gab es nicht, es war mir eben nur darum zu tun, überhaupt mit seiner Nichte am Arm von meinem Vormunde gesehen zu werden. Zwar hielt ich soviel wie möglich die äußerste Grenze des freien Platzes, doch schritt ich so wenig vorsichtig einher, daß meine liebliche Begleiterin sich nicht enthalten konnte, im Eifer mich mehrfach zurückzuziehen und mir warnend: »leise, leise!« zuzuflüstern.

So gelangten wir denn auch bis auf etwa fünfundzwanzig Schritte unentdeckt an die beiden alten Leute heran, jedoch weniger infolge unserer behutsamen Bewegungen, als weil jene nicht auf die sich ihnen nähernden Personen achteten.

Die Tante hatte ihre Blicke auf den in ihren Händen befindlichen Strickstrumpf gerichtet und lauschte den Worten ihres Gatten, während dieser mit seinem Krückstock ein Kanonenrohr und darüber einen Kavalleriesäbel vor sich in den Sand zeichnete, dabei abwechselnd sprach und einige Züge aus seiner schweren silberbeschlagenen Meerschaumpfeife tat.

Der laute Schall meiner Schritte veranlaßte ihn endlich aufzuschauen, und zugleich schlug auch seine Gattin die Augen empor.

Eine Sekunde lang starrte er uns erstaunt an. Wahrscheinlich glaubte er seinem einzigen Auge nicht trauen zu dürfen, denn er hob mit einer hastigen Bewegung die dunkelgrüne Klappe, die über sein blindes Auge niederhing, empor, dann aber brach er in ein lautes, herzliches Lachen aus.

»Johann!« rief er aus – in welche Form er den Namen seiner Nichte Johanna abgekürzt hatte – »Johann! Blitzmädel! Bei allen Granaten und Bomben, die jemals ein preußisches Geschützrohr verließen, wo in aller Welt hast du den da aufgegabelt?«

»Lieber Onkel,« stotterte Johanna, ihre Hand von meinem Arm zurückziehend und vor Verlegenheit tief errötend, »der fremde Herr war so gütig – er ist ein Freund deines vortrefflichen Gustav – und er wünschte – ich glaubte –«

Was sie weiter sagen wollte, erstarb in einem erschütternden Gelächter ihres Onkels, der sogleich irgendeinen meiner hinterlistigen Streiche vermutete und durch seine ausgelassene Heiterkeit sogar seine ehrsame Gattin soweit fortriß, daß dieser der Strickstrumpf entfiel und sie, die Hände zusammenschlagend, mit in das Lachen einstimmte.

»Blitzmädel! – Junge! – Donnerwetter! – Sieht dir ganz ähnlich!« waren die nächsten Worte des alten Herrn, während Johanna vor Verwirrung glaubte in die Erde sinken zu müssen.

»Also der saubere Musje, den du mir da bringst, ist ein Freund meines vortrefflichen Gustav?« fragte der Oberstleutnant endlich, als wir vor ihm stehenblieben; »hast du's gehört, Lisette?« wendete er sich sodann an seine Gattin, »der beste Freund meines vortrefflichen Gustav, der lieber zehnmal kommerschiert, als daß er sich einmal nach seinem Taugenichts von Vormund umsieht! Lisette! Frau! Ist dir je so etwas vorgekommen? Ein Freund meines vortrefflichen Gustav! hahaha!«

»Vergeben Sie mir meine kleine Unredlichkeit,« wendete ich mich jetzt an Johanna, um die peinliche Lage, in der sie sich befand, zum Abschluß zu bringen, »ich konnte nicht widerstehen, es lag ein so außerordentlicher Reiz –«

»Das war grausam, ungroßmütig von Ihnen, Herr Wandel,« unterbrach mich Johanna stotternd, während ihre Wangen sich wieder mit der kreisförmigen brennenden Röte bedeckten. Im nächsten Augenblick aber saß sie neben ihrer Tante, ihr holdes Gesichtchen verschämt auf deren Schulter verbergend.

»Ist es denn wahr, hat sie dich nicht erkannt?« fragte der Oberstleutnant, als ich, die Pause benutzend, zuerst ihm und demnächst seiner Frau grüßend die Hand reichte.

»Bitte, lieber Herr Oberstleutnant,« sagte ich in flehendem Tone, mit einem verstohlenen Blick auf Johanna, »lassen Sie es jetzt ruhen, es war ein leichtsinniger Streich von mir, der Strafe verdient.«

»Ach was, leichtsinniger Streich–« fiel mir der alte Herr wieder lachend in die Rede, indem er mich neben sich auf die Bank zog, »der beste Streich, den du hättest ausführen können; aber ich muß alles wissen, wo, wann und wie ihr euch getroffen habt und wie es dir gelungen ist, sie zu erkennen, ohne dich selbst zu verraten – aber Johann! hierher! Kopf in die Höh'! Brust heraus, zum Donnerwetter! Augen rechts!« kommandierte er, zu Johanna gewendet, die, gehorsam den an sie ergehenden Befehlen, aufgestanden und vor ihn hingetreten war und nur dem Kommando: Augen rechts! nicht Folge gab, weil sie mich dann hätte ansehen müssen.

»Augen rechts!« donnerte abermals der Oberstleutnant.

Johanna sah mich an, senkte aber ebenso schnell ihre Blicke wieder, und ich hätte ihr zu Füßen fallen und sie um Verzeihung bitten mögen, als ich gewahrte, daß zwei große Tränen ihr über die Wangen rollten.

»Hast du ihn dir angesehen, Schätzchen«, fragte der Oberstleutnant mit unverkennbarer Zärtlichkeit im Ton seiner Stimme, »hast du ihn aber auch ordentlich angesehen, den besten Freund meines vortrefflichen Gustav?«

Johanna nickte mit einem verzeihenden Lächeln.

»Gut, mein Schätzchen, dann ärgere dich nicht weiter, es war ja kein Fremder, sondern unser Gustav, der dir den Streich gespielt hat, und nun begrüße ihn, wie es sich gehört.«

»Herr Wandel,« sagte das liebe Mädchen, mir die kleine Hand reichend, »seien Sie uns herzlich willkommen.«

Ich war aufgesprungen und hielt ihre Hand in der meinigen, eh' ich aber ein Wort zu meiner Entschuldigung hervorbrachte, erschallte schon wieder des Oberstleutnants derbe Stimme.

»Johanna, Mädel, Tausendsapperment, was soll das heißen? Herr Wandel und Sie? Gleich gib ihm einen Kuß, aber nur einen, denn mehr verdient er nicht für seine Saumseligkeit, und dann sage: Guten Tag, lieber Gustav.«

»Vor allen Leuten?« fragte Johanna, mit einer bezaubernden Verwirrung um sich schauend.

»Vor der ganzen Welt, Schätzchen, er ist in meinem Hause aufgewachsen, was soviel sagen will, er ist mein halbes Kind; du bist meine Nichte, was ebensoviel heißt, wie mein halbes Kind, und so will ich denn, daß ihr einander nicht fremd gegenübersteht; nicht wahr, Lisette?«

Die Frau Oberstleutnant gab lächelnd ein zustimmendes Zeichen, und »Guten Tag, lieber Gustav!« sagte Johanna mit holder Befangenheit, worauf sie sich mir zuneigte und mir gestattete, ihre jungfräulichen Lippen im Kuß zu berühren.

»Und nun setzt euch, Kinder,« fuhr der Oberstleutnant in seiner gütigen, heiteren Weise fort, »setzt euch und erzählt mir vor allen Dingen, wo ihr euch gefunden habt; paß auf, Lisette, der Junge hat dem armen Mädchen gewiß gut mitgespielt, hahaha! Ich hätte euch belauschen mögen!«

»Ja, ich bin schuldig,« gab ich zur Antwort, »ich habe es indessen so ernstlich nicht gemeint und bitte allerseits demütig um Vergebung und verspreche namentlich meiner lieben Freundin auf mein heiliges Ehrenwort, in meinem ganzen Leben nie wieder unter einer falschen Maske vor sie hintreten zu wollen.«

»Wie großmütig,« entgegnete Johanna, dann aber stockte sie erschreckt, und ich gewahrte wieder die eigentümlichen tiefroten Male auf ihren Wagen.

Ich folgte mit den Augen der Richtung ihrer Blicke und entdeckte leicht die Ursache ihrer innern Erregtheit, denn auf der Landstraße, auf der andern Seite der Rotunde, schritt eben Bernhard vorüber. Die Hände hatte er auf dem Rücken zusammengeschlagen, das Haupt sinnend auf die Brust geneigt. So bewegte er sich langsam dahin, als ob er in tiefe Gedanken versunken gewesen wäre, am allerwenigsten aber uns bemerkt hätte. Daß er uns aber längst gesehen, unterlag keinem Zweifel, ebenso, daß seine Haltung eine durchaus berechnete und erkünstelte war.

Ich darf nicht leugnen, Bernhards Einfluß auf Johannas Gemütsstimmung, der sich so deutlich in ihrem ganzen Wesen bekundete, schnitt mir tief in die Seele. Eifersucht war es eigentlich nicht, was ich empfand, aber meinen Haß gegen ihn fühlte ich wachsen, und eine wilde Freude gewährte mir in jenem Augenblick die Hoffnung, ihm im Duell, womöglich auf Tod und Leben, zu begegnen. Es waren dies eben die Gefühle eines jungen, selbstbewußten Studenten, der sich in der Seele des kaum gefundenen Gegenstandes seiner romantischen, schnell aufflammenden Liebe aufs tiefste beleidigt fühlt.

Blitzschnell folgten diese Gedanken aufeinander, so schnell in der Tat, daß weder der Oberstleutnant, noch seine Gattin etwas von dem in mir vorgehenden Kampfe gewahr wurden. Das flüchtige Erröten Johannas entging ihnen indessen nicht, aber der alte Herr hielt dieses für einen Beweis ihrer Verlegenheit und suchte ihrer peinlichen Lage dadurch ein Ende zu machen, daß er eine mächtige Dampfwolke von sich hauchte, mit seinem Krückstock heftig auf die Erde stieß und uns aufforderte, Frieden zu schließen.

»Zanken sich die Kinder herum, als wenn Gott weiß was für Verbrechen begangen worden wären,« rief er heiter aus, indem er Johannas glänzende Locken spielend durch seine Hand gleiten ließ, welchem Beispiel ich für mein Leben gern gefolgt wäre, »Sapperment! und doch handelt es sich nur darum, zu bemänteln, daß sie eins an dem andern Gefallen finden, nicht wahr, Lisette?

»Nun aber, Junge, keine Neckereien mehr, sondern die ganze Geschichte von Anfang an erzählt; aber alles und nichts ausgelassen! Lisette, paß auf; nachher wird die Luft sich etwas abgekühlt haben, und dann wandern wir gemeinschaftlich nach dem Hotel zurück, um bei einer Flasche Mosel das Weitere zu verabreden.«

Ich kannte meinen Vormund zu genau, als daß ich hätte wagen mögen, seinem Befehl Widerspruch entgegenzustellen; denn wenn er auf der einen Seite alles zu umgehen wünschte, was seiner schüchternen Nichte im geringsten unangenehm sein konnte, so bestand er auf der anderen Seite wieder eigensinnig darauf, gerade das, was Johannas Verlegenheit aufs neue hervorrufen mußte, bis in die kleinsten Nebenumstände geschildert zu hören.

Ich begann also damit, daß ich Johanna am Brunnen getroffen und von ihr die Erlaubnis erhalten habe, sie auf ihrem Ausfluge zu begleiten, doch erwähnte ich Bernhards mit keiner Silbe. Indem ich vorsichtig vermied, sie an den Gegenstand ihrer heimlichen Scheu zu erinnern, glaubte ich ihren Wünschen entgegenzukommen. Ihre Züge nahmen auch sehr bald einen freieren Ausdruck an, der dadurch noch bis zu dem der größten Heiterkeit gesteigert wurde, daß ich an Stellen, wo ich ihre Fragen betreffs meiner Person hätte wiederholen müssen, sie bat, mich in meiner Erzählung zu unterstützen.

So gelangten wir denn, gemeinschaftlich erzählend, bis zu dem Zusammentreffen mit Fräulein Brüsselbach. Aber auch hier begegneten sich unsere Gedanken wieder, indem keiner von uns der seltsamen Weissagung erwähnte, obwohl der phantastische Glaube an eine Offenbarung meiner Zukunft immer tiefer Wurzel in mir faßte.

Indem wir aber erzählten, uns gegenseitig aushalfen und bei dieser oder jenen Szene, bald mit scherzhaften, bald mit ernsteren Ausschmückungen länger verweilten und der Tante sinnige Bemerkungen und des Onkels derbe Kommandoworte und herzliches Lachen uns vielfach unterbrachen, bildete sich bald ein so freundschaftliches Verhältnis zwischen Johanna und mir, daß, wären wir in demselben Hause aufgewachsen, wir uns nicht vertraulicher gegeneinander hätten benehmen können.

O, es war eine glückliche, eine mir bis an mein Lebensende unvergeßlich bleibende Stunde, eine Stunde, wie sie den Sterblichen nur selten geboten wird, die aber dem Geist, selbst in den trübsten Zeiten, gleichsam eine Ruhestätte bietet, auf der er sich einer wohltätigen Rast zu erfreuen, sich gewissermaßen zu erfrischen vermag. Und als wir dann, nur noch spärlich von den schrägen Strahlen der Sonne getroffen, in der alten Allee nach dem ändern Ende des Dorfes hinunterwandelten, wie da beim Hinblick auf das liebe Mädchen an meiner Seite freudige Hoffnung meine Brust erfüllte! Der Gesang der Nachtigallen erschien mir so süß, wie noch nie in meinem Leben, in ihren Melodien, in dem Gejubel der Lerchen, ja in dem Lispeln der von einem leisen Lufthauch zitternden Blätter glaubte ich einen freundlichen Gruß zu erkennen, auf den lachenden Gesichtern der uns begegnenden Landbewohner ein wohlgemeintes »Glückauf« zu lesen. –

Wir erreichten das Gasthaus schneller als ich es wünschte, und doch waren wir so langsam einhergeschritten. Gemeinschaftlich nahmen wir ein einfaches ländliches Mahl ein, bei dem es nicht an dem versprochenen Wein fehlte; aber auch dieses verstrich, wie auf den Flügeln des Windes, und vergeblich bat ich den Oberstleutnant, noch ein Stündchen zuzugeben und nicht so frühzeitig den genußreichen Abend abzubrechen.

Der alte Herr blieb unerbittlich.

»Laß dich nur bald auf der Oberförsterei sehen!« rief er mir noch zu; die beiden Damen winkten mit ihren Taschentüchern, und dahin rollte der Wagen auf der staubigen Straße, dem Siebengebirge zu.

Sinnend schaute ich ihm nach, solange ich ihn zu unterscheiden vermochte.

»Die Tochter ihres Vaters,
Sie ahnte wer es war,
Beseligt und beglückend
Folgt sie ihm zum Altar.«

wiederholte ich in Gedanken.

Da weckte mich ein kräftiger Schlag auf die Schulter aus meinen Träumen.

»Nun, altes Haus? Willst du uns deine Gesellschaft ganz und gar entziehen?!« schallte es mir von einem Kommilitonen entgegen.

Fast mechanisch schritt ich mit diesem nach einer Reihe von Tischen hin, um die sich eine große Gesellschaft Bonner Musensöhne zum heiteren Gelage vereinigt hatte.

»Wohlauf noch getrunken, den funkelnden Wein,
Ade nun, Ihr Lieben, geschieden muß's sein,«

ertönte es im harmonischen Chor.

Bald darauf saß ich in der Reihe der frohen Zecher; ich stimmte mit in das Lied ein, ich hielt die Melodie, ich sprach die Worte; mein Herz aber folgte dem Wagen meines Vormundes nach dem Siebengebirge, und in meinen Gedanken vibrierte es fort und fort:

»Die Tochter ihres Vaters,
Sie folgt ihm zum Altar.«

Spät erst brachen wir auf; der Mond leuchtete uns freundlich auf unserm Wege durch die liebliche Landschaft; Reiter und Wagen mit Godesberger Gästen überholten uns in großer Anzahl, die muntern Signale eines Posthorns tönten lustig durch die schöne Sommernacht, und ebenso lustig drangen von den benachbarten Dörfern die Volkslieder der lustwandelnden Bauernburschen und Dirnen zu uns herüber.

Als wir dann endlich, unsere Ziegenhainer schwingend, durch das gewölbte Koblenzer Tor schritten, da erschallte es aus voller Brust durch die nächtlich beleuchteten und vereinsamten Straßen:

»Frei ist der Bursch, –
Frei ist der Bursch!«

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