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Die Kunst, Recht zu behalten

Arthur Schopenhauer: Die Kunst, Recht zu behalten - Kapitel 9
Quellenangabe
typetractate
booktitleDie Kunst, Recht zu behalten
authorArthur Schopenhauer
year1995
publisherInsel Verlag
addressFrankfurt am Main
isbn3-458-33358-4
titleDie Kunst, Recht zu behalten
pages17-78
created19990527
sendergerd.bouillon
firstpub1830
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Kunstgriff 7

Wenn die Disputation etwas streng und formell geführt wird und man sich recht deutlich verständigen will; so verfährt der, welcher die Behauptung aufgestellt hat und sie beweisen soll, gegen seinen Gegner fragend, um aus seinen eignen Zugeständnissen die Wahrheit der Behauptung zu schließen. Diese erotematische Methode war besonders bei den Alten im Gebrauch (heißt auch Sokratische): auf dieselbe bezieht sich der gegenwärtige Kunstgriff und einige später folgende. (Sämtlich frei bearbeitet nach des Aristoteles Liber de elenchis sophisticis, 15.)

Viel auf ein Mal und weitläufig fragen, um das, was man eigentlich zugestanden haben will, zu verbergen. Dagegen seine Argumentation aus dem zugestandenen schnell vortragen: denn die langsam von Verständnis sind, können nicht genau folgen und übersehn die etwaigen Fehler oder Lücken in der Beweisführung.

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