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Die Kunst, Recht zu behalten

Arthur Schopenhauer: Die Kunst, Recht zu behalten - Kapitel 15
Quellenangabe
typetractate
booktitleDie Kunst, Recht zu behalten
authorArthur Schopenhauer
year1995
publisherInsel Verlag
addressFrankfurt am Main
isbn3-458-33358-4
titleDie Kunst, Recht zu behalten
pages17-78
created19990527
sendergerd.bouillon
firstpub1830
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Kunstgriff 13

Um zu machen, daß er einen Satz annimmt, müssen wir das Gegenteil dazu geben und ihm die Wahl lassen, und dies Gegenteil recht grell aussprechen, so daß er, um nicht paradox zu sein, in unsern Satz eingehn muß, der ganz probabel dagegen aussieht. Z. B. Er soll zugeben, daß Einer Alles tun muß, was ihm sein Vater sagt; so fragen wir: »Soll man in allen Dingen den Eltern ungehorsam oder gehorsam sein?« – Oder ist von irgend einer Sache gesagt »Oft«; so fragen wir, ob unter »oft« wenige Fälle oder viel verstanden sind: er wird sagen »viele«. Es ist wie wenn man Grau neben Schwarz legt, so kann es weiß heißen; und legt man es neben Weiß, so kann es schwarz heißen.

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