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Die Kultur der Renaissance in Italien

Jacob Burckhardt: Die Kultur der Renaissance in Italien - Kapitel 71
Quellenangabe
typetractate
booktitleDie Kultur der Renaissance in Italien
authorJacob Burckhardt
year1994
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-006837-1
titleDie Kultur der Renaissance in Italien
pages3
created19990112
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1860
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Letztere erscheint dann soviel als berechtigt, wenn Untreue des Mannes hinzukommt. Das individuell entwickelte Weib empfindet dieselbe bei weitem nicht bloss als einen Schmerz, sondern als Hohn und Demütigung, namentlich als Ueberlistung, und nun übt sie, oft mit ziemlich kaltem Bewusstsein, die vom Gemahl verdiente Rache. Ihrem Takt bleibt es überlassen, das für den betreffenden Fall richtige Strafmass zu treffen. Die tiefste Kränkung kann z. B. einen Ausweg zur Versöhnung und zu künftigem ruhigem Leben anbahnen, wenn sie völlig geheim bleibt. Die Novellisten, welche dergleichen dennoch erfahren oder es gemäss der Atmosphäre ihrer Zeit erdichten, sind voll von Bewunderung, wenn die Rache höchst angemessen, wenn sie ein Kunstwerk ist. Es versteht sich, dass der Ehemann ein solches Vergeltungsrecht doch im Grunde nie anerkennt und sich nur aus Furcht oder aus Klugheitsgründen fügt. Wo diese wegfallen, wo er um der Untreue seiner Gemahlin willen ohnehin erwarten oder wenigstens besorgen muss, von dritten Personen ausgehöhnt zu werden, da wird die Sache tragisch. Nicht selten folgt die gewaltsamste Gegenrache und der Mord. Es ist höchst bezeichnend für die wahre Quelle dieser Taten, dass ausser dem Gemahl auch die BrüderEin besonders greuliches Beispiel der Rache eines Bruders, aus Perugia vom Jahr 1455, findet man in der Chronik des Graziani, Arch. stor. XVI, I, p. 629. Der Bruder zwingt den Galan, der Schwester die Augen auszureissen und jagt ihn mit Schlägen von dannen. Freilich die Familie war ein Zweig der Oddi und der Liebhaber nur ein Seiler. und der Vater der Frau sich dazu berechtigt, ja verpflichtet glauben; die Eifersucht hat also nichts mehr damit zu tun, das sittliche Gefühl wenig, der Wunsch, dritten Personen ihren Spott zu verleiden das Meiste. »Heute«, sagt BandelloBandello, Parte I, Nov. 9 und 26. – Es kommt vor, dass der Beichtvater der Gemahlin sich vom Gatten bestechen lässt und den Ehebruch verrät., »sieht man eine, um ihre Lüste zu erfüllen, den Gemahl vergiften, als dürfte sie dann, weil sie Witwe geworden, tun was ihr beliebt. Eine andere, aus Furcht vor Entdeckung ihres unerlaubten Umganges, lässt den Gemahl durch den Geliebten ermorden. Dann erheben sich Väter, Brüder und Gatten, um sich die Schande aus den Augen zu schaffen, mit Gift, Schwert und andern Mitteln, und dennoch fahren viele Weiber fort, mit Verachtung des eigenen Lebens und der Ehre, ihren Leidenschaften nachzuleben.« Ein andermal, in milderer Stimmung, ruft er aus: »Wenn man doch nur nicht täglich hören müsste: dieser hat seine Frau ermordet, weil er Untreue vermutete, jener hat die Tochter erwürgt, weil sie sich heimlich vermählt hatte, jener endlich hat seine Schwester töten lassen, weil sie sich nicht nach seinen Ansichten vermählen wollte! Es ist doch eine grosse Grausamkeit, dass wir alles tun wollen, was uns in den Sinn kömmt und den armen Weibern nicht dasselbe zugestehen. Wenn sie etwas tun, was uns missfällt, so sind wir gleich mit Strick, Dolch und Gift bei der Hand. Welche Narrheit der Männer, vorauszusetzen, dass ihre und des ganzen Hauses Ehre von der Begierde eines Weibes abhänge!« Leider wusste man den Ausgang solcher Dinge bisweilen so sicher voraus, dass der Novellist auf einen bedrohten Liebhaber Beschlag legen konnte, während derselbe noch lebendig herumlief. Der Arzt Antonio BolognaS. oben S. 424 und Anmerkung 759. hatte sich insgeheim mit der verwitweten Herzogin von Malfi, vom Hause Aragon, vermählt; bereits hatten ihre Brüder sie und ihre Kinder wieder in ihre Gewalt bekommen und in einem Schloss ermordet. Antonio, der letzteres noch nicht wusste und mit Hoffnungen hingehalten wurde, befand sich in Mailand, wo ihm schon gedungene Mörder auflauerten, und sang in Gesellschaft bei der Ippolita Sforza die Geschichte seines Unglückes zur Laute. Ein Freund des genannten Hauses, Delio, »erzählte die Geschichte bis zu diesem Punkte dem Scipione Atellano und fügte bei, er werde dieselbe in einer seiner Novellen behandeln, da er gewiss wisse, dass Antonio ermordet werden würde«. Die Art, wie dies fast unter den Augen Delios und Atellanos eintraf, ist bei Bandello (I, 26) ergreifend geschildert.

Einstweilen aber nehmen die Novellisten doch fortwährend Partei für alles Sinnreiche, Schlaue und Komische, was beim Ehebruch vorkömmt: mit Vergnügen schildern sie das Versteckspiel in den Häusern, die symbolischen Winke und Botschaften, die mit Kissen und Konfekt zum voraus versehenen Truhen, in welchen der Liebhaber verborgen und fortgeschafft werden kann, u. dgl. m. Der betrogene Ehemann wird je nach Umständen ausgemalt als eine ohnehin von Hause aus lächerliche Person oder als ein furchtbarer Rächer; ein drittes gibt es nicht, es sei denn, dass das Weib als böse und grausam und der Mann oder Liebhaber als unschuldiges Opfer geschildert werden soll. Man wird indes bemerken, dass Erzählungen dieser letztern Art nicht eigentliche Novellen, sondern nur Schreckensbeispiele aus dem wirklichen Leben sindEin Beispiel Bandello, Parte I, Nov. 4..

Mit der Hispanisierung des italienischen Lebens im Verlauf des 16. Jahrhunderts nahm die in den Mitteln höchst gewaltsame Eifersucht vielleicht noch zu, doch muss man dieselbe unterscheiden von der schon vorher vorhandenen, im Geist der italienischen Renaissance selbst begründeten Vergeltung der Untreue. Mit der Abnahme des spanischen Kultureinflusses schlug dann die auf die Spitze getriebene Eifersucht gegen Ende des 17. Jahrhunderts in ihr Gegenteil um, in jene Gleichgültigkeit, welche den Cicisbeo als unentbehrliche Figur im Hause betrachtete und ausserdem noch einen oder mehrere Geduldete (Patiti) sich gefallen liess.

Wer will es nun unternehmen, die ungeheure Summe von Immoralität, welche in den geschilderten Verhältnissen liegt, mit dem zu vergleichen, was in andern Ländern geschah. War die Ehe z. B. in Frankreich während des 15. Jahrhunderts wirklich heiliger als in Italien? Die Fabliaux und Farcen erregen starke Zweifel, und man sollte glauben, dass die Untreue ebenso häufig, nur der tragische Ausgang seltener gewesen, weil das Individuum mit seinen Ansprüchen weniger entwickelt war. Eher möchte zugunsten der germanischen Völker ein entscheidendes Zeugnis vorhanden sein, nämlich jene grössere gesellschaftliche Freiheit der Frauen und Mädchen, welche den Italienern in England und in den Niederlanden so angenehm auffiel (S. 429, Anm. 797). Und doch wird man auch hierauf kein zu grosses Gewicht legen dürfen. Die Untreue war gewiss ebenfalls sehr häufig und der individuell entwickeltere Mensch treibt es auch hier bis zur Tragödie. Man sehe nur, wie die damaligen nordischen Fürsten bisweilen auf den ersten Verdacht hin mit ihren Gemahlinnen umgehen.

Innerhalb des Unerlaubten aber bewegte sich bei den damaligen Italienern nicht nur das gemeine Gelüste, nicht nur die dumpfe Begier des gewöhnlichen Menschen, sondern auch die Leidenschaft der Edelsten und Besten; nicht bloss weil die unverheirateten Mädchen sich ausserhalb der Gesellschaft befanden, sondern auch weil gerade der vollkommene Mann am stärksten angezogen wurde von dem bereits durch die Ehe ausgebildeten weiblichen Wesen. Diese Männer sind es, welche die höchsten Töne der lyrischen Poesie angeschlagen und auch in Abhandlungen und Dialogen von der verzehrenden Leidenschaft ein verklärtes Abbild zu geben versucht haben: l'amor divino. Wenn sie über die Grausamkeit des geflügelten Gottes klagen, so ist damit nicht bloss die Hartherzigkeit der Geliebten oder ihre Zurückhaltung gemeint, sondern auch das Bewusstsein der Unrechtmässigkeit der Verbindung. Ueber dieses Unglück suchen sie durch jene Vergeistigung der Liebe sich zu erheben, welche sich an die platonische Seelenlehre anlehnt und in Pietro Bembo ihren berühmtesten Vertreter gefunden hat. Man hört ihn unmittelbar im dritten Buch seiner Asolani, und mittelbar durch Castiglione, welcher ihm jene prachtvolle Schlussrede des vierten Buches des Cortigiano in den Mund legt. Beide Autoren waren im Leben keine Stoiker, aber in jener Zeit wollte es schon etwas heissen, wenn man ein berühmter und zugleich ein guter Mann war, und diese Prädikate kann man beiden nicht versagen. Die Zeitgenossen nahmen das, was sie sagten, für wahrhaft gefühlt, und so dürfen auch wir es nicht als blosses Phrasenwerk verachten. Wer sich die Mühe nimmt, die Rede im Cortigiano nachzulesen, wird einsehen, wie wenig ein Exzerpt einen Begriff davon geben könnte. Damals lebten in Italien einige vornehme Frauen, welche wesentlich durch Verhältnisse dieser Art berühmt wurden, wie Giulia Gonzaga, Veronica da Coreggio und vor allen Vittoria Colonna. Das Land der stärksten Wüstlinge und der grössten Spötter respektierte diese Gattung von Liebe und diese Weiber: Grösseres lässt sich nicht zu ihren Gunsten sagen. Ob etwas Eitelkeit dabei war, ob Vittoria den sublimierten Ausdruck hoffnungsloser Liebe von seiten der berühmtesten Männer Italiens gerne um sich herum tönen hörte, wer mag es entscheiden? Wenn die Sache stellenweise eine Mode wurde, so war es immerhin kein Kleines, dass Vittoria wenigstens nicht aus der Mode kam und dass sie in der spätesten Zeit noch die stärksten Eindrücke hervorbrachte. – Es dauerte lange, bis andere Länder irgend ähnliche Erscheinungen aufwiesen.

 

Die Phantasie, welche dieses Volk mehr als ein anderes beherrscht, ist dann überhaupt eine allgemeine Ursache davon, dass jede Leidenschaft in ihrem Verlauf überaus heftig und je nach Umständen verbrecherisch in den Mitteln wird. Man kennt eine Heftigkeit der Schwäche, die sich nicht beherrschen kann; hier dagegen handelt es sich um eine Ausartung der Kraft. Bisweilen knüpft sich daran eine Entwicklung ins Kolossale; das Verbrechen gewinnt eine eigene, persönliche Konsistenz.

Schranken gibt es nur noch wenige. Der Gegenwirkung des illegitimen, auf Gewalt gegründeten Staates mit seiner Polizei fühlt sich jedermann, auch das gemeine Volk, innerlich entwachsen, und an die Gerechtigkeit der Justiz glaubt man allgemein nicht mehr. Bei einer Mordtat ist, bevor man irgend die nähern Umstände kennt, die Sympathie unwillkürlich auf seiten des MördersPiaccia al Signore Iddio che non si ritrovi, sagen bei Giraldi III, Nov. 10 die Frauen im Hause, wenn man ihnen erzählt, die Tat könne den Mörder den Kopf kosten.. Ein männliches, stolzes Auftreten vor und während der Hinrichtung erregt vollends solche Bewunderung, dass die Erzähler darob leicht vergessen zu melden, warum der Betreffende verurteilt warDies begegnet z. B. Gioviano Pontano (de fortitudine, L. II.); seine heldenmütigen Ascolaner, welche noch die letzte Nacht hindurch tanzen und singen, die abruzzesische Mutter, welche den Sohn auf dem Gang zum Richtplatz aufheitert, usw. gehören vermutlich in Räuberfamilien, was er jedoch übergeht.. Wenn aber irgendwo zu der innerlichen Verachtung der Justiz und zu den vielen aufgesparten Vendetten noch die Straflosigkeit hinzutritt, etwa in Zeiten politischer Unruhen, dann scheint sich bisweilen der Staat und das bürgerliche Leben auflösen zu wollen. Solche Momente hatte Neapel beim Uebergang von der aragonesischen auf die französische und auf die spanische Herrschaft, solche hatte auch Mailand bei der mehrmaligen Vertreibung und Wiederkehr der Sforza. Da kommen jene Menschen zum Vorschein, welche den Staat und die Gesellschaft insgeheim niemals anerkannt haben und nun ihre räuberische und mörderische Selbstsucht ganz souverän walten lassen. Betrachten wir beispielshalber ein Bild dieser Art aus einem kleinern Kreise.

Als das Herzogtum Mailand bereits um 1480 durch die innern Krisen nach dem Tode des Galeazzo Maria Sforza erschüttert war, hörte in den Provinzialstädten jede Sicherheit auf. So in ParmaDiarium Parmense, bei Murat. XXII, Col. 330 bis 349 passim., wo der mailändische Gubernator, durch Mordanschläge in Schrecken gesetzt, sich die Freilassung furchtbarer Menschen abdringen liess, wo Einbrüche, Demolitionen von Häusern, öffentliche Mordtaten etwas Gewöhnliches wurden, wo zuerst maskierte Verbrecher einzeln, dann ohne Scheu jede Nacht grosse bewaffnete Scharen herumzogen; dabei zirkulierten frevelhafte Spässe, Satiren, Drohbriefe, und es erschien ein Spottsonett gegen die Behörden, welches dieselben offenbar mehr empörte als der entsetzliche Zustand selbst. Dass in vielen Kirchen die Tabernakel samt den Hostien geraubt wurden, verrät noch eine besondere Farbe und Richtung jener Ruchlosigkeit. Nun ist es wohl unmöglich zu erraten, was in jedem Lande der Welt auch heute geschehen würde, wenn Regierung und Polizei ihre Tätigkeit einstellten und dennoch durch ihr Dasein die Bildung eines provisorischen Regimentes unmöglich machten; allein was damals in Italien bei solchen Anlässen geschah, trägt doch wohl einen besondern Charakter durch starke Einmischung der Rache.

Im allgemeinen macht das Italien der Renaissance den Eindruck, als ob auch in gewöhnlichen Zeiten die grossen Verbrechen häufiger gewesen wären als in andern Ländern. Freilich könnte uns wohl der Umstand täuschen, dass wir hier verhältnismässig weit mehr Spezielles davon erfahren als irgend anderswo und dass dieselbe Phantasie, welche auf das tatsächliche Verbrechen wirkt, auch das Nichtgeschehene ersinnt. Die Summe der Gewalttaten war vielleicht anderswo dieselbe. Ob der Zustand z. B. in dem kraftvollen, reichen Deutschland um 1500, mit seinen kühnen Landstreichern, gewaltigen Bettlern und wegelagernden Rittern im ganzen sicherer gewesen, ob das Menschenleben wesentlich besser garantiert war, lässt sich schwer ermitteln. Aber so viel ist sicher, dass das prämeditierte, besoldete, durch dritte Hand geübte, auch das zum Gewerb gewordene Verbrechen in Italien eine grosse und schreckliche Ausdehnung gewonnen hatte.

Blicken wir zunächst auf das Räuberwesen, so wird vielleicht Italien damals nicht mehr, in glücklichern Gegenden wie z. B. Toscana sogar weniger davon heimgesucht gewesen sein als die meisten Länder des Nordens. Aber es gibt wesentlich italienische Figuren. Schwerlich findet sich anderswo z. B. die Gestalt des durch Leidenschaft verwilderten, allmählich zum Räuberhauptmann gewordenen Geistlichen, wovon jene Zeit unter andern folgendes Beispiel liefertDiario Ferrarese, bei Murat. XXIV, Col. 312. Man erinnert sich dabei an die Bande des Priesters, welche einige Jahre vor 1837 die westliche Lombardie unsicher machte.. Am 12. August 1495 wurde in einen eisernen Käfig aussen am Turm von S. Giuliano zu Ferrara eingeschlossen der Priester Don Niccolò de'Pelegati von Figarolo. Derselbe hatte zweimal seine erste Messe gelesen; das erstemal hatte er an demselben Tage einen Mord begangen und war darauf in Rom absolviert worden; nachher tötete er vier Menschen und heiratete zwei Weiber, mit welchen er herumzog. Dann war er bei vielen Tötungen anwesend, notzüchtigte Weiber, führte andere mit Gewalt fort, übte Raub in Masse, tötete noch viele und zog im Ferraresischen mit einer uniformierten bewaffneten Bande herum, Nahrung und Obdach mit Mord und Gewalt erzwingend. – Wenn man sich das Dazwischenliegende hinzudenkt, so ergibt sich für den Priester eine ungeheure Summe des Frevels. Es gab damals überall viele Mörder und andere Missetäter unter den so wenig beaufsichtigten und so hoch privilegierten Geistlichen und Mönchen, aber kaum einen Pelegati. Etwas anderes, obwohl auch nichts Rühmliches, ist es, wenn verlorene Menschen sich in die Kutte stecken dürfen, um der Justiz zu entgehen, wie z. B. jener Korsar, den Massuccio in einem Kloster zu Neapel kannteMassuccio, Nov. 29. Es versteht sich, dass der Betreffende auch in der Liebschaft am meisten Glück hat.. Wie es sich mit Papst Johann XXIII. in dieser Beziehung verhielt, ist nicht näher bekanntWenn er in seiner Jugend als Korsar in dem Kriege der beiden Linien von Anjou um Neapel auftrat, so kann er dies als politischer Parteigänger getan haben, was nach damaligen Begriffen keine Schande brachte. Der Erzbischof Paolo Fregoso von Genua war abwechselnd auch Doge und Korsar und späterhin obendrein Kardinal, vgl. oben S. 117. Anmerk. [38].

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