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Die Kultur der Renaissance in Italien

Jacob Burckhardt: Die Kultur der Renaissance in Italien - Kapitel 13
Quellenangabe
typetractate
booktitleDie Kultur der Renaissance in Italien
authorJacob Burckhardt
year1994
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-006837-1
titleDie Kultur der Renaissance in Italien
pages3
created19990112
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1860
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Die höchste politische Bewusstheit, den grössten Reichtum an Entwicklungsformen findet man vereinigt in der Geschichte von Florenz, welches in diesem Sinne wohl den Namen des ersten modernen Staates der Welt verdient. Hier treibt ein ganzes Volk das, was in den Fürstenstaaten die Sache einer Familie ist. Der wunderbare florentinische Geist, scharf raisonnierend und künstlerisch zugleich, gestaltet den politischen und sozialen Zustand unaufhörlich um und beschreibt und richtet ihn ebenso unaufhörlich. So wurde Florenz die Heimat der politischen Doktrinen und Theorien, der Experimente und Sprünge, aber auch mit Venedig die Heimat der Statistik und allein und vor allen Staaten der Welt die Heimat der geschichtlichen Darstellung im neuern Sinne. Der Anblick des alten Roms und die Kenntnis seiner Geschichtschreiber kam hinzu, und Giovanni Villani gestehtG. Villani, VIII, 36. – Das Jahr 1300 ist zugleich das festgehaltene Datum in der Divina Commedia., dass er beim Jubiläum des Jahres 1300 die Anregung zu seiner grossen Arbeit empfangen und gleich nach der Heimkehr dieselbe begonnen habe; allein wie manche unter den 200 000 Rompilgern jenes Jahres mögen ihm an Begabung und Richtung ähnlich gewesen sein und haben doch die Geschichte ihrer Städte nicht geschrieben! Denn nicht jeder konnte so trostvoll beifügen: »Rom ist im Sinken, meine Vaterstadt aber im Aufsteigen und zur Ausführung grosser Dinge bereit, und darum habe ich ihre ganze Vergangenheit aufzeichnen wollen und gedenke damit fortzufahren bis auf die Gegenwart und soweit ich noch die Ereignisse erleben werde.« Und ausser dem Zeugnis von seinem Lebensgange erreichte Florenz durch seine Geschichtschreiber noch etwas Weiteres: einen grösseren Ruhm als irgendein anderer Staat von ItalienDies schon um 1470 konstatiert bei Vespasiano Fiorent., p. 554..

Nicht die Geschichte dieses denkwürdigen Staates, nur einige Andeutungen über die geistige Freiheit und Objektivität, welche durch diese Geschichte in den Florentinern wach geworden, sind hier unsere Aufgabe.

Um das Jahr 1300 beschrieb Dino Compagni die städtischen Kämpfe seiner Tage. Die politische Lage der Stadt, die innern Triebfedern der Parteien, die Charaktere der Führer, genug, das ganze Gewebe von nähern und entferntern Ursachen und Wirkungen sind hier so geschildert, dass man die allgemeine Superiorität des florentinischen Urteilens und Schilderns mit Händen greift. Und das grösste Opfer dieser Krisen, Dante Alighieri, welch ein Politiker, gereift durch Heimat und Exil! Er hat den Hohn über das beständige Aendern und Experimentieren an der Verfassung in eherne Terzinen gegossenPurgatorio VI, Ende., welche sprichwörtlich bleiben werden, wo irgend Aehnliches vorkommen will; er hat seine Heimat mit Trotz und mit Sehnsucht angeredet, dass den Florentinern das Herz beben musste. Aber seine Gedanken dehnen sich aus über Italien und die Welt, und wenn seine Agitation für das Imperium, wie er es auffasste, nichts als ein Irrtum war, so muß man bekennen, dass das jugendliche Traumwandeln der kaum geborenen politischen Spekulation bei ihm eine poetische Grösse hat. Er ist stolz, der erste zu sein, der diesen Pfad betrittDe Monarchia I, 1., allerdings an der Hand des Aristoteles, aber in seiner Weise sehr selbständig. Sein Idealkaiser ist ein gerechter, menschenliebender, nur von Gott abhängender Oberrichter, der Erbe der römischen Weltherrschaft, welche eine vom Recht, von der Natur und von Gottes Ratschluss gebilligte war. Die Eroberung des Erdkreises sei nämlich eine rechtmässige, ein Gottesurteil zwischen Rom und den übrigen Völkern gewesen, und Gott habe dieses Reich anerkannt, indem er unter demselben Mensch wurde und sich bei seiner Geburt der Schatzung des Kaisers Augustus, bei seinem Tode dem Gericht des Pontius Pilatus unterzog usw. Wenn wir diesen und andern Argumenten nur schwer folgen können, so ergreift Dantes Leidenschaft immer. In seinen BriefenDantis Alligherii epistolae, cum notis C. Witte. Wie er den Kaiser durchaus in Italien haben wollte, so auch den Papst, s. d. Brief S. 35 während des Konklaves von Carpentras 1314. ist er einer der frühsten aller Publizisten, vielleicht der frühste Laie, der Tendenzschriften in Briefform auf eigene Hand ausgehen liess. Er fing damit beizeiten an; schon nach dem Tode Beatrices erliess er ein Pamphlet über den Zustand von Florenz »an die Grossen des Erdkreises«, und auch die spätern offenen Schreiben aus der Zeit seiner Verbannung sind an lauter Kaiser, Fürsten und Kardinäle gerichtet. In diesen Briefen und in dem Buche »von der Vulgärsprache« kehrt unter verschiedenen Formen das mit so vielen Schmerzen bezahlte Gefühl wieder, dass der Verbannte auch ausserhalb der Vaterstadt eine neue geistige Heimat finden dürfe in der Sprache und Bildung, die ihm nicht mehr genommen werden könne, und auf diesen Punkt werden wir noch einmal zurückkommen.

Den Villani, Giovanni sowohl als Matteo, verdanken wir nicht sowohl tiefe politische Betrachtungen als vielmehr frische, praktische Urteile und die Grundlage zur Statistik von Florenz, nebst wichtigen Angaben über andere StaatenWozu die Statistik eines Anonymus vom Jahr 1339 bei Baluz. Miscell. IV, p. 117, s. einige erwünschte Ergänzungen bietet. Auch hier die allgemeine Tätigkeit: non est dives aut pauper in ea (scil. civitate) qui de arte certa se nutrire non valeat et suos.. Handel und Industrie hatten auch hier neben dem politischen Denken das staatsökonomische geweckt. Ueber die Geldverhältnisse im Grossen wusste man nirgends in der Welt so genauen Bescheid, anzufangen von der päpstlichen Kurie zu Avignon, deren enormer Kassenbestand (25 Millionen Goldgulden beim Tode Johanns XXII.) nur aus so guten QuellenGiov. Villani XI, 20. Vgl. Matt. Villani IX, 93. glaublich wird. Nur hier erhalten wir Bescheid über kolossale Anleihen z. B.: des Königs von England bei den florentinischen Häusern Bardi und Peruzzi, welche ein Guthaben von 1 365 000 Goldgulden – eigenes und Kompagnie-Geld – einbüssten (1338) und sich dennoch wieder erholtenDiese und ähnliche Notizen bei Giov. Villani XI, 87. XII, 54.. Das Wichtigste aber sind die auf den Staat bezüglichen AngabenGiov. Villani XI, 91, s. – Abweichend davon Macchiavelli, Stor. fiorent. lib. II. aus jener nämlichen Zeit: die Staatseinnahmen (über 300 000 Goldgulden) und Ausgaben; die Bevölkerung der Stadt (hier noch sehr unvollkommen nach dem Brodkonsum in bocche, d. h. Mäulern, berechnet auf 90 000), und die des Staates; der Ueberschuss von 300-500 männlichen Geburten unter den 5800-6000 alljährlichen Täuflingen des BattisteroDer Pfarrer legte für jeden Knaben eine schwarze, für jedes Mädchen eine weisse Bohne beiseite; dies war die ganze Kontrolle.; die Schulkinder, von welchen 8000 bis 10 000 lesen, 1000-1200 in sechs Schulen rechnen lernten; dazu gegen 600 Schüler, welche in vier Schulen in (lateinischer) Grammatik und Logik unterrichtet wurden. Es folgt die Statistik der Kirchen und Klöster, der Spitäler (mit mehr als 1000 Betten im ganzen); die Wollen-Industrie, mit äusserst wertvollen Einzelangaben; die Münze, die Verproviantierung der Stadt, die Beamtenschaft u. a. m.Es gab in dem solid gebauten Florenz bereits eine stehende Löschmannschaft, ibid. XII, 35. Anderes erfährt man beiläufig, wie z. B. bei der Einrichtung der neuen Staatsrenten (monte) im Jahr 1353 u. f. auf den Kanzeln gepredigt wurde, von den Franziskanern dafür, von den Dominikanern und Augustinern dagegenMatteo Villani, III, 106.; vollends haben in ganz Europa die ökonomischen Folgen des schwarzen Todes nirgends eine solche Beachtung und Darstellung gefunden, noch finden können wie hierMatteo Villani, I, 2-7, vgl. 58. – Für die Pestzeit selber steht in erster Linie die berühmte Schilderung des Boccaccio am Anfang des Decamerone.. Nur ein Florentiner konnte uns überliefern: wie man erwartete, dass bei der Wenigkeit der Menschen alles wohlfeil werden sollte, und wie statt dessen Lebensbedürfnisse und Arbeitslohn auf das Doppelte stiegen; wie das gemeine Volk anfangs gar nicht mehr arbeiten, sondern nur gut leben wollte; wie zumal die Knechte und Mägde in der Stadt nur noch um sehr hohen Lohn zu haben waren; wie die Bauern nur noch das allerbeste Land bebauen mochten und das geringere liegen liessen usw.; wie dann die enormen Vermächtnisse für die Armen, die während der Pest gemacht wurden, nachher zwecklos erschienen, weil die Armen teils gestorben, teils nicht mehr arm waren. Endlich wird einmal bei Gelegenheit eines grossen Vermächtnisses, da ein kinderloser Wohltäter allen Stadtbettlern je sechs Denare hinterliess, eine umfassende BettelstatistikGio. Villani X, 164. von Florenz versucht.

Diese statistische Betrachtung der Dinge hat sich in der Folge bei den Florentinern auf das Reichste ausgebildet; das Schöne dabei ist, dass sie den Zusammenhang mit dem Geschichtlichen im höhern Sinne, mit der allgemeinen Kultur und mit der Kunst in der Regel durchblicken lassen. Eine Aufzeichnung vom Jahr 1422Ex annalibus Ceretani, bei Fabroni, Magni Cosmi vita, Adnot. 34. berührt mit einem und demselben Federzug die 72 Wechselbuden rings um den Mercato nuovo, die Summe des Barverkehrs (2 Millionen Goldgulden), die damals neue Industrie des gesponnenen Goldes, die Seidenstoffe, den Filippo Brunellesco, der die alte Architektur wieder aus der Erde hervorgräbt, und den Lionardo Aretino, Sekretär der Republik, welcher die antike Literatur und Beredsamkeit wieder erweckt; endlich das allgemeine Wohlergehen der damals politisch ruhigen Stadt und das Glück Italiens, das sich der fremden Soldtruppen entledigt hatte. Jene oben (S. 99 f.) angeführte Statistik von Venedig, die fast aus demselben Jahre stammt, offenbart freilich einen viel grössern Besitz, Erwerb und Schauplatz; Venedig beherrscht schon lange die Meere mit seinen Schiffen, während Florenz (1422) seine erste eigene Galeere (nach Alessandria) aussendet. Allein wer erkennt nicht in der florentinischen Aufzeichnung den höhern Geist? Solche und ähnliche Notizen finden sich hier von Jahrzehnd zu Jahrzehnd, und zwar schon in Uebersichten geordnet, während anderwärts im besten Falle einzelne Aussagen vorhanden sind. Wir lernen das Vermögen und die Geschäfte der ersten Medici approximativ kennen; sie gaben an Almosen, öffentlichen Bauten und Steuern von 1434-1471 nicht weniger als 663 755 Goldgulden aus, wovon auf Cosimo allein über 400 000 kamenRicordi des Lorenzo, bei Fabroni, Laur. Med. magnifici vita, Adnot. 2 und 25. – Paul. Jovius: Elogia, Cosmus., und Lorenzo magnifico freut sich, dass das Geld so gut ausgegeben sei. Nach 1478 folgt dann wieder eine höchst wichtige und in ihrer Art vollständige UebersichtVon Benedetto Dei, bei Fabroni, ibid. Adnot. 200. Die Zeitbestimmung geht aus Varchi III, p. 107 hervor. – Das Finanzprojekt eines gewissen Lodovico Ghetti, mit wichtigen Angaben, bei Roscoe, Vita di Lor. de Medici, Bd. II, Beilage 1. des Handels und der Gewerbe der Stadt, darunter mehrere, welche halb oder ganz zur Kunst gehören: die Gold- und Silberstoffe und Damaste; die Holzschnitzerei und Marketterie (Intarsia); die Arabeskenskulptur in Marmor und Sandstein; die Porträtfiguren in Wachs; die Goldschmiede- und Juwelierkunst. Ja das angeborene Talent der Florentiner für die Berechnung des ganzen äussern Daseins zeigt sich auch in ihren Haus-, Geschäfts- und Landwirtschaftsbüchern, die sich wohl vor denen der übrigen Europäer des 15. Jahrhunderts um ein namhaftes auszeichnen mögen. Mit Recht hat man angefangen, ausgewählte Proben davon zu publizierenZ. B. im Archivio stor. IV.; nur wird es noch vieler Studien bedürfen, um klare allgemeine Resultate daraus zu ziehen. Jedenfalls gibt sich auch hier derjenige Staat zu erkennen, wo sterbende Väter testamentarischLibri, Histoire des sciences mathém. II, 163, s. den Staat ersuchten, ihre Söhne um 1000 Goldgulden zu büssen, wenn sie kein regelmässiges Gewerbe treiben würden.

Für die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts besitzt dann vielleicht keine Stadt der Welt eine solche Urkunde wie die herrliche Schilderung von Florenz bei Varchi istVarchi, Stor. fiorent. III, p. 56, s. zu Ende des IX. Buches. Einige offenbar irrige Zahlen möchten wohl auf Schreib- oder Druckfehlern beruhen.. Auch in der beschreibenden Statistik wie in so manchen andern Beziehungen wird hier noch einmal ein Muster hingestellt, ehe die Freiheit und Grösse dieser Stadt zu Grabe gehtUeber Wertverhältnisse und Reichtum in Italien überhaupt kann ich, in Ermangelung weiterer Hülfmittel, hier nur einige zerstreute Data zusammenstellen, wie ich sie zufällig gefunden habe. Offenbare Uebertreibungen sind beiseite zu lassen. Die Goldmünzen, auf welche die meisten Angaben lauten, sind: der Ducato, der Zecchino, der Fiorino d'oro und der Scudo d'oro. Ihr Wert ist annäherungsweise derselbe, eilf bis zwölf Franken unseres Geldes.

In Venedig galt z. B. der Doge Andrea Vendramin (1476) mit 170 000 Ducati für sehr reich. (Malipiero l. c. VII, II, p. 666.)

In den 1460er Jahren heisst der Patriarch von Aquileia, Lod. Patavino, »fast der reichste aller Italiener« mit 200 000 Dukaten. (Gasp. Veronens., Vita Pauli II, bei Mut. III, II, Col. 1027.) Anderswo fabelhafte Angaben.

Antonio Grimani (S. 95) liess sich die Erhebung seines Sohnes Domenico zum Kardinal 30 000 Dukaten kosten. Er selbst wurde bloss an Barschaft auf 100 000 Dukaten geschätzt. (Chron.Venetum, Mut. XXIV, Col. 125.)

Ueber das Getreide im Handel und im Marktpreis zu Venedig s. bes. Malipiero l. c. VII, II, p. 709, s. (Notiz von 1498.)

Schon um 1522 gilt nicht mehr Venedig, sondern Genua nächst Rom als die reichste Stadt Italiens. (Nur glaublich durch die Autorität eines Franc. Vettori; s. dessen Storia, im Archiv. stor. Append. Tom. VI, p. 343.) Bandello, Parte II, Nov. 34 und 42, erwähnt den reichsten genuesischen Kaufmann seiner Zeit, Ansaldo Grimaldi.

Zwischen 1400 und 1580 nimmt Franc. Sansovino ein Sinken des Geldwertes auf die Hälfte an. (Venezia, fol. 151, bis.)

In der Lombardei glaubt man ein Verhältnis der Getreidepreise um die Mitte des 15. zu denjenigen der Mitte unseres Jahrhunderts annehmen zu müssen wie 3 zu 8. (Sacco di Piacenza, im Archiv. stor. append. Tom. V, Nota des Herausgebers Scarabelli.)

In Ferrara gab es zur Zeit des Herzogs Borso reiche Leute bis 50 und 60 000 Ducati. (Diario Ferrarese, Mur. XXIV, Col. 207, 214, 218; eine fabelhafte Angabe Col. 187.)

Für Florenz kommen Angaben ganz exzeptioneller Art vor, welche nicht zu durchschnittlichen Schlüssen fuhren. So jene Anleihen fremder Fürsten, die wohl nur auf ein oder wenige Häuser lauten, faktisch aber grosse Kompagniegeschäfte waren. So auch jene enorme Besteuerung unterliegender Parteien; wie z. B. von 1430 bis 1453 von 77 Familien 4 875 000 Goldgulden bezahlt wurden. (Varchi III, p. 115, s.)

Das Vermögen des Giovanni Medici betrug bei dessen Tode (1428) 179 221 Goldgulden, aber von seinen beiden Söhnen Cosimo und Lorenzo hinterliess der letztere allein bei seinem Tode (1440) bereits 235 137. (Fabroni, Laur. Med., Adnot. 2.)

Von dem allgemeinen Schwung des Erwerbes zeugt es z. B., dass schon im 14. Jahrhundert die 44 Goldschmiedebuden auf Ponte vecchio dem Staat 800 Goldgulden Jahresmiete eintrugen. (Vasari II, 114, V. di Taddeo Gaddi.) – Das Tagebuch des Buonaccorso Pitti (bei Delécluze, Florence et ses vicissitudes, vol. II.) ist voll Zahlenangaben, welche indes nur im allgemeinen die hohen Preist aller Dinge und den geringen Geldwert beweisen.

Für Rom geben natürlich die Einnahmen der Kurie, da sie europäisch waren, gar keinen Maßstab; auch ist den Angaben über päpstliche Schätze und Kardinalsvermögen wenig zu trauen. Der bekannte Bankier Agostino Chigi hinterliess (1520) eine Gesamthabe im Werte von 800 000 Ducati. (Lettere pittoriche, I. Append. 48.)

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