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Die Hetärenbriefe des Alkiphron

Alkiphron: Die Hetärenbriefe des Alkiphron - Kapitel 52
Quellenangabe
typenarrative
authorAlkiphron
titleDie Hetärenbriefe des Alkiphron
publisherVerlag der Gesellschaft für graphische Industrie
editorFranz Blei
year1924
firstpub1924
illustratorJulius Zimpel
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created201309
projectidf1f06bf6
wgs9110
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Bukopniktes an Antopiktes

. Es ist mir unerträglich, mitanzusehen, wie unverschämt die freche Euxippe mit diesem jungen Menschen verfährt. Er verwendet nicht bloß Geschmeide oder Gold, sondern bereits Gebäude und Feldstücke auf sie. In der Absicht seine Liebe dadurch noch heftiger anzufeuern, stellt sie sich in den junger Euboeus verliebt, um auch dessen Vermögen zugrunde zu richten und ihre Gunst einem neuen Liebhaber zu schenken. Das Herz blutet mir, wenn ich diesen Reichtum verschwinden sehe, den ihm Lysias und Phanostrata, seine verstorbenen Eltern, hinterließen. Was sie stückweise erwarben, das bringt diese Buhlerin auf einmal durch. Ich habe mit dem Jüngling Mitleid; er erzeigte uns viele Gefälligkeiten, als er Herr über sein Vermögen wurde. Auch finde ich, daß dieses unsere Umstände verschlimmern muß. Dann kommt alles, was diesem guten Menschen gehört, in ihre Gewalt, ihr Götter, welchen vorteilhaften Genuß werden wir uns dann versprechen dürfen! Du weißt es, Philebus ist gutherzig, und gegen uns Tischfreunde von sanftem, bescheidenem Betragen, weil er größeres Vergnügen an unseren Gesängen und unserem Lachen als an unserm Schimpfen findet.

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