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Die Hetärenbriefe des Alkiphron

Alkiphron: Die Hetärenbriefe des Alkiphron - Kapitel 50
Quellenangabe
typenarrative
authorAlkiphron
titleDie Hetärenbriefe des Alkiphron
publisherVerlag der Gesellschaft für graphische Industrie
editorFranz Blei
year1924
firstpub1924
illustratorJulius Zimpel
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created201309
projectidf1f06bf6
wgs9110
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Epipphillis an Amakarina

. Ich hatte einen Kranz von Blumen geflochten, und ging in den Tempel des Hermaphroditus, ihn meinem Gatten aus dem Alopekischen Stamme zu weihen. Schnell läßt sich ein versteckter Haufe kühner Jünglinge sehen, die bestellt waren, Moschions Absichten auf mich zu befördern. Seitdem ich meinen teuersten Phädria verlor, hörte er nicht auf, mir mit dem Antrag der Ehe beschwerlich zu fallen. Das Mitleiden gegen meine unerzogenen Kinder und das Andenken meines liebsten Mannes machte, daß ich mich weigerte, einzuwilligen.


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Allein, ich dachte nicht, daß mir eine so schamvolle Verbindung bevorstünde, daß ich in einem Haine mein Brautbett finden würde. Er führte mich an einen schattigen Ort, der dicht mit Bäumen bewachsen war, und hier, unter Blumen und Laub – ich erröte, es zu gestehen, liebste Freundin, was er mich zwang, ihm zu bewilligen. Und so ward er mit meiner Kränkung mein Mann; zwar wider meinen Willen, aber doch ist es einmal geschehn. Freilich ist es ein Glück, von unangenehmen Zufällen befreit zu bleiben; allein fehlt dieses, so ist es eine Notwendigkeit, widrige Begebenheiten verborgen zu halten.

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