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Die Hetärenbriefe des Alkiphron

Alkiphron: Die Hetärenbriefe des Alkiphron - Kapitel 46
Quellenangabe
typenarrative
authorAlkiphron
titleDie Hetärenbriefe des Alkiphron
publisherVerlag der Gesellschaft für graphische Industrie
editorFranz Blei
year1924
firstpub1924
illustratorJulius Zimpel
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created201309
projectidf1f06bf6
wgs9110
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Dryantas an Chromion

. Weder unser Ehestand noch unsere Kinder oder der Aufenthalt auf dem Lande sind mehr Deiner Aufmerksamkeit würdig. Die Stadt hat Dich gänzlich eingenommen; Pan und die Nymphen, die Du Epimeliden und Dryaden und Naiden nanntest, sind Dir verhaßt, und neben den vielen Gottheiten, die schon vorhanden sind, führst Du bei uns noch neue ein. Wo soll ich auf dem Felde den Koliaden und Generelliden geheiligte Plätze verschaffen? Ich hörte noch einige andere Namen von Göttern, die ich ihrer Menge wegen meist vergessen habe. Törichtes Weib, wie unüberlegt sind Deine Gesinnungen! Du eiferst jenen Athenerinnen nach, die in Üppigkeit zerfließen, die ihre Gesichtszüge entlehnen, und von äußerst schlimmen Sitten sind. Ihre Wangen härten sie mit allerlei Schminke, besser als die künstlerischen Maler. Doch bist Du klug, so bleibst Du, so wie Dich vorhin das Wasser oder die Seife rein machte.

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