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Die Hetärenbriefe des Alkiphron

Alkiphron: Die Hetärenbriefe des Alkiphron - Kapitel 44
Quellenangabe
typenarrative
authorAlkiphron
titleDie Hetärenbriefe des Alkiphron
publisherVerlag der Gesellschaft für graphische Industrie
editorFranz Blei
year1924
firstpub1924
illustratorJulius Zimpel
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created201309
projectidf1f06bf6
wgs9110
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Glaukippe an Charope

. Ach, Mutter, ich bin ganz außer mir! Es ist mir unmöglich, den jungen Methymnäer, des Steuermanns Sohn, zu heiraten, seitdem ich jenen Jüngling aus der Stadt erblickte, der den geheiligten Palmzweig trug, als Du mir am Oschophorienfeste nach Athen zu gehen erlaubtest. Ach Mutter! er ist schön, schön und reizend ist er, seine Locken sind krauser als Moos, holder lächelt er als die See bei stillem Wetter, seine Augen glänzen Und sein ganzes Gesicht – o, Du sprächest, die Grazien hätten Orchomen verlassen und tanzten, in der Gargaphischen Quelle gewaschen, auf seinen Wangen. Auf seinen Lippen blühen Rosen, die er aus Cytherens Schoße entwandte, und sie damit schmückte. Entweder ich muß ihn besitzen, oder ich stürze mich nach dem Beispiel der Lesbischen Sappho, nicht vom Leukadischen Felsen, sondern von den Piräischen Klippen in die Fluten.

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